Der zwölfjährige Chris darf auf Einladung seines Onkels an einem Segeltrip entlang der Küste Alaskas teilnehmen. Doch keine zwei Tage nach dem Start kentert das Boot; nur Chris und ein drei Jahre älterer Junge namens Frank – der Chris von Anfang an hasst – überleben. Die zwei Jungs retten sich an eine verlassene Küste – ohne Feuer, ohne Nahrung, ohne Funkmöglichkeit. Sie müssen den Strand nach Essbarem absuchen und Fische fangen. Bei einem neugierigen, freundlichen Raben fühlt Chris sich deutlich wohler als in der Gesellschaft des reizbaren Frank, aber die beiden müssen sich arrangieren, wenn sie in der Wildnis überleben wollen. Und was für ein Geheimnis birgt der unheimliche Baum der Toten, auf den sie bei ihrer Suche stossen? Schliesslich entdecken Chris und Frank eine unglaubliche Gemeinsamkeit zwischen sich. Und entwickeln ein Mitgefühl füreinander, das vielleicht den Weg in die Rettung weist …
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Ein schaurig wunderbares Abenteuer!
Gedankenlabor am 03.12.2021
Bewertungsnummer: 1616756
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
>>“Wir sind alle Schiffbrüchige“, hatte sie eines Tages zu mir gesagt. „Wir werden auf die Felsen des Lebens geworfen, aber irgendwie überleben wir doch.“<<
„Skeleton Tree : Nur die Wilden überleben“ von Iain Lawrence ist die Geschichte von Chris und Frank, die nach einem Schiffsunglück an der Küste Alaskas stranden und in der rauen Wildnis um ihr Überleben kämpfen müssen. Gleichzeitig tauchen wir aber auch tief in die Geschichte der beiden Jungs ein und erleben mit, wie sie sich eben nicht nur den Gefahren der Wildnis stellen, sondern auch das Leben, ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lernen zu begreifen.
Sowohl Chris als auch Frank haben ihre Päckchen zu tragen und so ist der Weg zum Miteinander, ohne das sie nicht überleben können um so schwerer...
Begleitet werden sie hier von dem immer wieder und wieder auftauchenden Raben Thursday, der innerhalb der Geschichte noch eine ganz besondere Rolle spielt und mit dem „Skeleton Tree“ in Verbindung steht.
Iain Lawrence hat für mich hier eine ganz wunderbare, manchmal schaurige, mit alten Sagen gefüllte Geschichte erschaffen, die ganz ganz viel miteinander vereint.
Freundschaft, Erwachsenwerden, Licht und Schatten des Lebens und das Ganze verbunden mit der rauen Natur Alaskas, wundervollen Naturbildern, die beim Lesen entstehen verbinden sich hier zu einem für mich persönlich ganz besonderen und facettenreichen Abenteuer!
>>Als ich mich umdrehte, um Frank zu folgen, fiel mir etwas Merkwürdiges auf. Im Schatten des offenen Sarges erkannte ich die klaffenden Augen des Skeletts. Es hatte den Kopf gedreht, um zu mir hinabzuschauen.<<
Fazit: Wer sich auf das Abenteuer Alaska und seiner rauen Wildnis einlassen möchte und schaurige Aspekte nicht scheut, dem kann ich die Geschichte rund um den „Skeleton Tree“ und den Jungs Chris & Frank sehr ans Herz legen!
Die wilde Seele der Natur
mesu am 23.06.2021
Bewertungsnummer: 1517439
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine ungewöhnliche Geschichte die zum Nachdenken anregt.
Der junge Chris ist mit seinem Onkel und einem Jungen namens Frank auf einer Bootstour in Alaska unterwegs, als das Unglück geschieht. Sie kentern, der Onkel stirbt und die beiden Jungen stranden als Schiffbrüchige an einer verlassenenen Küste. Sie sind dort ganz allein und müssen nun ums Überleben kämpfen. Umgeben von Wildnis und gefährlichen Tieren versuchen sie sich zurechtzufinden und die Hoffnung auf Rettung nicht zu verlieren.
Ein eindrucksvolles Buch, es erzählt von Zweifel, Hoffnung, Liebe, Vertrauen Verlust, dem Kampf und dem Sieg über sich selbst, die Natur und die eigenen Ängste. Da lohnt sich das Lesen!