Die Revolutionstheorien von Marx und Lenin im Vergleich Inwieweit sind die ökonomischen Standpunkte beider Theoretiker in Anbetracht ihrer Revolutionstheorien von Relevanz?
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Produktdetails
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.01.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
521 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346331939
Es sind mittlerweile mehr als 150 Jahre vergangen, seit Karl Marx verstorben ist. Dennoch haben seine Werke bis heute einen grossen Einfluss auf die europäische Geschichte. Nach Marx sei der Mensch als Wesen auch nach Ende der Feudalgesellschaft der Ausbeutung durch die Reichen und Gierigen, also die Kapitalisten, nicht entronnen. Deswegen sei eine sogenannte Weltrevolution notwendig, um Gerechtigkeit und Gleichheit im Sinne der Arbeiterschaft zu schaffen. Ähnlicher Meinung war auch ein Russe namens Wladimir Iljitsch Lenin, der knapp fünfzig Jahre später, im Jahre 1917, die russische Revolution anführte und dabei die Zarenfamilie samt Nikolaus II. und dessen Kindern ermordete.
Obwohl Lenin, der nur wenige Jahre später verstarb und bis heute in Russland als Heiliger wahrgenommen wird, sich eindeutig an der marxistischen Revolutionstheorie orientierte, entwickelte der Begründer der Sowjetunion und Anführer der Bolschewisten eine modifizierte Form des Marxismus, nämlich den Leninismus, der sich Marx¿ politischer Ökonomie stellenweise entgegenstellt. Die ökonomischen Anschauungen beider Denker gelten als elementare Bestandteile ihrer persönlichen Revolutionstheorie, unterscheiden sich jedoch ebenfalls an einigen Stellen. Aus diesem Grund warfen viele von Marx' Anhängern Lenin nach dem Ersten Weltkrieg vor, die Prinzipien der marxistischen Ökonomie vernachlässigt zu haben.
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