Föderalismus und die Europäische Union. Vor- und Nachteile föderaler Systeme
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.01.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-31627-1
Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts, waren nur zählbare nationale Staaten von föderativer Ordnung geprägt. Die ersten Bundesstaaten unserer Neuzeit - die USA, die Schweiz, Kanada, Deutschland und Australien werden heute als die ersten föderativ organisierten Staaten kenntlich gemacht. Am ersten Januar 1958 wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (kurz: EWG) mit dem Ziel ins Leben gerufen, eine immer engere Union zwischen den Staaten Europas zu gewährleisten.
Die anfänglichen sechs Mitgliedstaaten, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande und die Bundesrepublik Deutschland, gewährten zentralisierte Macht in Institutionen einer Struktur, die sich deutlich von locker organisierten Gremien unterscheiden und in der traditionellen zwischenstaatlichen Zusammenarbeit eingesetzt wurden. Seit 1969 fungiert der Europäische Rat effektiv mit. Eine wichtige Aufgabe des Europäischen Rates ist die Festlegung der allgemeinen politischen Ziele und Prioritäten der Europäischen Union. Im Laufe seiner Geschichte hat der Europäische Rat in herausragender Weise das zwischenstaatliche Gesicht der Regierungsstruktur der Europäischen Union repräsentiert, aber der Vertrag von Lissabon hat damit begonnen, sie in Richtung der Merkmale des Supranationalismus zu verlegen.
Als politisches System ist die Europäische Union als einzigartig zu bezeichnen. Sie ist kein einfaches Bündnis von bzw. zwischen einigen Staaten und auch kein Bundesstaat. Die Europäische Union ist ein Staatenbündnis und besteht derzeitig aus 27 Staaten. Gemeinsam treffen sie Entscheidungen für die Zukunft Europas. Sie leitet ihre Kompetenzen nach dem Grundsatz der begrenzten Einzelermächtigung von den heutigen 27 Mitgliedstaaten ab.
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