Emma und die Ehe. Zum Film "Emma" (1996) von Douglas McGrath
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.03.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
452 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346359223
Der Schwerpunkt dieses Essays liegt auf der Betrachtung des Konzepts der Ehe aus Sicht der Protagonistin Emma Woodhouse. Ziel ist es herauszufinden, wie die Titelheldin zunächst mit den vorherrschenden Strukturen umgeht und wie sie versucht, die soziale Struktur im Laufe der Geschichte aufzulockern.
Die Zentralfigur Emma Woodhouse lebt mit ihrem verwitweten Vater Mr. Henry Woodhouse ein harmonisches Leben auf dem Anwesen Hartfield in Highburry. Sie wurde hauptsächlich von der Gouvernante Ms. Taylor grossgezogen, welche vor kurzem heiratete und folglich das Haus verliess. Damit verlor Emma nicht nur ihre engste Vertraute, sondern auch ihre beste Freundin, die sie seit ihrer Kindheit stets verwöhnte. Nun beschränkt sich ihr Alltag auf eine sehr enge Erlebniswelt, gefüllt mit gesellschaftlichen Empfängen, Einladungen, Picknicks und Bällen. Ihr Leben lang wurde die Protagonisten durch ihren Vater und ihr Kindermädchen verwöhnt. Somit gewöhnte sie sich an dieses privilegierte und wohlhabende Leben und lernte schnell, sich bei anderen durchzusetzen. Folglich fehlt es Emma an nichts im Leben. Sie ist reich, hübsch, klug und lebt in einem wunderschönen Anwesen, welches sie, neben den 30.000£, die ihr Vater hinterlassen wird, einmal erben wird. Diese überaus vorteilhaften Lebensumstände lassen es zu, dass für die Titelheldin keine Notwendigkeit besteht, einen Mann zu finden, der ihr als finanzielle Absicherung und Sicherung des gesellschaftlichen Standes dient.
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