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Produktbild: Der Speersohn

Der Speersohn Die Frau des Bleityrannen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.06.2021

Verlag

Brunnen Verlag GmbH

Seitenzahl

328

Maße (B/H)

13.8/20.8 cm

Gewicht

458 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7655-2119-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.06.2021

Verlag

Brunnen Verlag GmbH

Seitenzahl

328

Maße (B/H)

13.8/20.8 cm

Gewicht

458 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7655-2119-5

Herstelleradresse

Brunnen Verlag GmbH
Gottlieb-Daimler-Str. 22
35398 Gießen
Deutschland
Email: info@brunnen-verlag.de
Url: www.brunnen-verlag.de
Telephone: +49 641 60590
Fax: +49 641 6059100

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  • Bewertung

    aus Schaffhausen

    4/5

    16.10.2021

    Buch (Paperback)

    Ein spannender historischer Roman mit vielen Überraschungen

    Es ist die unmittelbare Fortsetzung des ersten Buches "Der Speersohn", ohne Übergang, ohne Erklärung für solche, die den ersten Band nicht gelesen hatten. Ein Buch mit 700 Seiten wäre verständlicher gewesen. So wären auch die offenen Fragen aus dem ersten Teil beantwortet worden. Der barmherzige "Speersohn", der so gar nicht in die brutale Wirklichkeit eines germanischen Dorfes hineinpasst, wird nach einer beinahe Hinrichtung nach Rom mitgeschleppt. Auf traurige Weise findet dort sein von verschiedenen Abstürzen gekennzeichnetes Leben eine Fortsetzung, ohne Aussicht auf ein Happy End. Sklaven – erst recht die aus dem verachteten Germanien – hatten keine Rechte, nur Pflichten. Jahrelang wurde er misshandelt, oft stand er vor dem Tod. Lohnt sich so ein Leben überhaupt oder wäre es nicht besser, dem Elend ein Ende zu setzen? Wäre da nicht ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont aufgetaucht: Mina, die Tochter eines reichen Senators in Rom. Eine eigentlich von Anfang an aussichtslose Beziehung bricht sich Bahn und bringt die beiden so gegensätzlichen Menschen zueinander. Minas Vater hatte aber ganz andere Pläne mit seiner Tochter. Er verheiratete sie mit einem ebenso brutalen wie selbstherrlichen Mann, der fast sklavenartig über sie verfügte. Ohne Liebe fristete sie ihr Leben. Auf geheimnisvollen, verschlungenen Wegen gelangten Mina und Garlef unabhängig voneinander nach Cäsarea in Israel. Mina hatte ihrem Vater geglaubt, als er ihr triumphierend berichtet hatte, Garlef sei tot. Sie rechnete nicht damit, ihrem geliebten Speersohn je wieder zu begegnen. Aber es sollte anders kommen. Irgendwie hatte der für beide noch unbekannte Gott der Juden seine Hand im Spiel. Meisterhaft und sehr subtil ist es Kirsten Winkelmann gelungen, Minas allererste Begegnung mit dem geheimnisvollen Jeshua zu beschreiben. So feinfühlig, so überzeugend und doch sehr zurückhaltend wird das Geheimnis des Messias geschildert und was dieses Erlebnis in Mina ausgelöst hat. Noch überraschender ist der erste Kontakt von Garlef mit Jesus. Der stolze Germane, für den die Götter Unsinn waren, begegnet dem "Waldmann" aus dem ersten Buch – und alles wird auf einen Schlag klar. Mina und Garlef werden durch diese Gespräche zutiefst berührt und überzeugt, dass sie in Jeshua dem Messias begegnet sind. Ihr Leben hat eine überraschende Wendung genommen und mit einem Schlag neue Perspektiven aufgezeigt. Garlefs Ziel war es immer gewesen, eines Tages in seine Heimat Germanien zurückzukehren. Mina, ihre Mutter und ehemalige Sklaven-Kollegen von Garlef begleiten sie. Beim Bericht über ihre beschwerliche Heimreise und den Wiederaufbau seines Dorfes wurde ich an die amerikanischen Siedler erinnert, die trotz höchster Entbehrungen neues Land eroberten und urbar machten. Die beiden "Speersohn"-Bücher sind spannend zu lesen, voller überraschender Richtungsänderungen und eine brutale Konfrontation mit der damaligen Wirklichkeit. Die Recherchen zu diesem Roman müssen die Autorin viel Zeit gekostet haben. Aber es ist ihr ein grosser Wurf gelungen, der sogar die Anfänge des Wirkens von Jesus Christus thematisiert. Es lohnt sich, die beiden Bücher in Angriff zu nehmen.

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