Die Narzissmus-Lüge Über den Missbrauch eines emanzipatorischen Mythos
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
25.05.2021
Verlag
Fischer, R. G.Seitenzahl
178
Maße (L/B/H)
24/17.6/2.2 cm
Gewicht
483 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8301-1871-8
Die psychologische Wissenschaft missversteht seit über hundert Jahren den bedauernswerten, selbstbewussten Narziss. Sie attestiert ihm das, was seine Widersacher auszeichnet: rücksichtslose Egozentrik. Der in grosser Verwirrung geschöpfte Begriff Narzissmus transportiert eine geradezu systematische Opfer-Täter-Umkehr. In einer Art Rückkoppelung festigt dieses moderne Konzept heute das alte Missverstehen des Mythos: Internationale Fachleute attestieren dem Jüngling – dem Konzept entsprechend – allen Ernstes diverse Verfehlungen. Seine Trauer sei depressiv. Er, das Stalking-Opfer, sei beziehungsunfähig und schuld am Leid der abgewiesenen Verehrer Innen. Ein in Wikipedia erfundener Fake-Mythos, der Narziss zur Witzfigur herabwürdigt, wird unkritisch übernommen. Gegen diese Schändung antiken Kulturgutes und ihren ideologischen Hintergrund erhebt der Autor Einspruch.
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