Paul Abraham – Der tragische König der Jazz-Operette
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
23.06.2021
Abbildungen
mit 196 Abbildungen
Verlag
Starfruit publicationsSeitenzahl
384
Maße (L/B/H)
3.4/15.4/21.7 cm
Gewicht
783 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-922895-44-2
Operette ein gleichermassen trauriges wie aufrüttelndes Denkmal.
Mit seinen Operetten »Viktoria und ihr Husar«, »Die Blume von Hawaii« und »Ball im Savoy« eroberte Paul Abraham Anfang der 1930er-Jahre die Bühnen Deutschlands, Europas, ja sogar Australiens. Nach internationalen Aufführungszahlen war er zu dieser Zeit der erfolgreichste Operettenkomponist der Welt und inszenierte sich im Stile eines Popstars – Franz Lehár nannte Abraham den »Kronprinzen« seines Genres.
Nach seiner Vertreibung aus Deutschland floh Abraham über Wien, Budapest, Paris und Havanna nach New York, doch es gelang ihm nicht, in den USA seinen künstlerischen Erfolg fortzusetzen. 1946 musste der psychisch verwirrte Komponist in die Psychiatrie eingeliefert werden. Er soll kurz zuvor auf einer Strassenkreuzung in Manhattan ein nur ihm sichtbares Orchester dirigiert haben. Erst zehn Jahre später befreiten ihn Freunde aus der Station für unheilbar Kranke und holten ihn nach Deutschland. Paul Abraham starb 1960 in der Obhut seiner Frau in Hamburg.
Erst rund 50 Jahre später erlebten die Stücke des Komponisten eine Renaissance, die sich massgeblich Barrie Kosky verdankt, dem Intendanten der Komischen Oper Berlin, der sich mit grosser Leidenschaft engagiert für die Rekonstruktion und Wiederentdeckung der von den Nationalsozialisten ausgelöschten jüdischen Berliner Operettenkultur der
1920er- und 1930er-Jahre, die geprägt war von überbordendem Esprit und subtiler Ironie, von Frechheit und Frivolität.
Der Autor Klaus Waller hat über viele Jahre Paul Abrahams Leben und Werk detailliert erforscht und zahlreiche historische Fotografien, Urkunden, Programmhefte und Aufführungsplakate aus aller Welt zusammengetragen. Die Publikation»Paul Abraham – Der tragische König der Jazz-Operette« will das an Paul Abraham begangene historische Unrecht und seine Bedeutung für das Musiktheater dokumentieren, sie möchte neues Interesse wecken für das ausserordentliche Werk eines
begnadeten Komponisten.
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