Die Förderung der Autonomie als Kernaufgabe Sozialer Arbeit. Anwendung im Hinblick auf bildungstheoretische Bestimmungen und den Capability Approach
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.07.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
444 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346453129
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Pädagogik - Sozialpädagogik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Diskurse Sozialpädagogischer Theoriebildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon Willhelm von Humboldt erkannte, dass Bildung die Anregung aller Kräfte des Menschen sei, die ihn zu einer sich selbst bestimmenden Individualität oder Persönlichkeit befähigen soll. Bildung als Lernprozess bedeutet demnach eine Befreiung der Persönlichkeit, was dem Hilfeaspekt durch Autonomieförderung der Sozialpädagogik gerecht werden kann.
Das Interesse an der Bildung als komplexes Konstrukt in seiner auf die Soziale Arbeit als Disziplin internalisierten Theoriebildung stellt den Beweggrund für diese Arbeit dar.
Es soll erörtert werden, inwieweit die bildungstheoretischen Bestimmungen der Sozialen Arbeit die Bestärkung der Autonomie der Adressatinnen und Adressaten deliberiert, konstituiert und dekretiert. Um diese Überlegungen zu intensivieren, werden anschliessend die gleichen Punkte mit dem ursprünglich aus der Volkswirtschaftslehre stammenden Capability(ies) Approach analysiert und ein abschliessender Vergleich gezogen. Zugunsten der Prägnanz der Darstellung verzichte ich dabei auf eine ausführliche Begriffsdefinition. Essentiell ist dennoch, dass die Bedeutung der Autonomie im Folgenden ausschliesslich auf die Adressatinnen und Adressaten, nicht auf die Soziale Arbeit als Profession an sich bezogen ist, und demnach als eine Fähigkeit, das eigene Leben nach eigenen Vorstellungen führen zu können, begriffen werden soll.
Das Interesse an der Bildung als komplexes Konstrukt in seiner auf die Soziale Arbeit als Disziplin internalisierten Theoriebildung stellt den Beweggrund für diese Arbeit dar.
Es soll erörtert werden, inwieweit die bildungstheoretischen Bestimmungen der Sozialen Arbeit die Bestärkung der Autonomie der Adressatinnen und Adressaten deliberiert, konstituiert und dekretiert. Um diese Überlegungen zu intensivieren, werden anschliessend die gleichen Punkte mit dem ursprünglich aus der Volkswirtschaftslehre stammenden Capability(ies) Approach analysiert und ein abschliessender Vergleich gezogen. Zugunsten der Prägnanz der Darstellung verzichte ich dabei auf eine ausführliche Begriffsdefinition. Essentiell ist dennoch, dass die Bedeutung der Autonomie im Folgenden ausschliesslich auf die Adressatinnen und Adressaten, nicht auf die Soziale Arbeit als Profession an sich bezogen ist, und demnach als eine Fähigkeit, das eigene Leben nach eigenen Vorstellungen führen zu können, begriffen werden soll.
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