Die chinesische Seidenstraße. Vor- und Nachteile für den Handelsverkehr zwischen Deutschland und China
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.08.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
559 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346466518
Wer als Reisender im Reich der Mitte auf dem Weg in die nordwestliche Provinz Xinjiang die Autobahn benutzt, übersieht nicht die Parolen der kommunistischen Partei an Brücken und Gebäuden entlang der Strecke. Geschrieben steht dort auf rotem Grund in chinesischer und englischer Sprache: "Vereint entlang der Seidenstrasse mit Freunden aus der ganzen Welt". Hier wird ein grosses Projekt mit der Stimme der Partei gelobpreist.
Tatsächlich ist die neue Seidenstrasse eine Idee der Parteiführung in Peking gewesen. Bereits 2013 sprach der chinesische Staatspräsident Xi Jinping anlässlich eines Staatsbesuches im Nachbarland Kasachstan von dem Vorhaben, einen Seidenstrassen-Wirtschaftsgürtel zu errichten. Noch im selben Jahr wiederholte er seine Absicht vor dem indonesischen Parlament, indem er von einer maritimen Seidenstrasse sprach. Den Worten folgten zügig Taten, als die Volksrepublik ein halbes Jahr später einen ersten Seidenstrassen-Fonds in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar auflegte. Das war die Geburtsstunde der neuen Seidenstrasse.
Zweifellos dient dieses Projekt chinesischen Interessen. Aber nützt es auch den "Freunden aus der ganzen Welt", wie es die eingangs erwähnte Parole verspricht? Die chinesische Seite betont beim Werben um das Projekt immer wieder die Win-win-Situation für alle Beteiligten.
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