Band 3
Irgendwo in Venedig Dr. Norden - Unveröffentlichte Romane 3 - Arztroman
Aus der Reihe
Dr. Norden - Unveröffentlichte Romane
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
31.08.2021
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
773 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740984489
Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe - Dr. Norden - Unveröffentlichte Romane
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stösst, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine grossartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Das darf doch nicht wahr sein!« Mit gelindem Entsetzen starrte Amelie Sander auf ihre altehrwürdige Nähmaschine, die auf einmal keinen Mucks mehr machte. Der wertvolle, mittelbraune Mohairstoff steckte unter dem Füsschen der Maschine fest und rührte sich keinen Millimeter. Der Faden hatte sich im unteren Teil der Maschine verfangen und die feinen Haare des pelzigen Stoffes mit sich gezogen. Verzweifelt griff sich Amelie in die weichen, blonden Haare. »Was mache ich denn jetzt? Der Bär für Frau Monheim muss morgen fertig werden. Ich weiss doch ohnehin kaum, wie ich das schaffen soll.« Doch was Amelie auch versuchte, der Stoff rührte sich keinen Millimeter mehr, und auch die Maschine liess sich nicht mehr in Gang bringen. Nach einer Weile gab die Bärenmacherin ihre Versuche auf und sah sich in ihrer kleinen Werkstatt um. Von allen Seiten wurde sie von schwarzen Knopfaugen in pelzigen Gesichtern angestarrt. Doch diesmal schienen ihr die Blicke ihrer Bärenkinder eher vorwurfsvoll denn freundschaftlich zu sein. »Was schaut ihr mich alle so an? Kann ich etwa was dafür, dass die dumme Maschine kaputt gegangen ist?« fragte Amelie ernsthaft und legte den Kopf schief, als erwarte sie eine Antwort, die sie auch tatsächlich zu bekommen schien, denn plötzlich nickte sie. »Aha, so ist das also. Kuno Pelzig meint, ich hätte eher mit meiner Arbeit anfangen sollen, dann stünde ich jetzt nicht so unter Druck. Und selbstverständlich seid ihr anderen alle seiner Meinung«, wiederholte sie die stummen Vorwürfe ihrer Teddybären. »Und wisst ihr was?
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stösst, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine grossartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Das darf doch nicht wahr sein!« Mit gelindem Entsetzen starrte Amelie Sander auf ihre altehrwürdige Nähmaschine, die auf einmal keinen Mucks mehr machte. Der wertvolle, mittelbraune Mohairstoff steckte unter dem Füsschen der Maschine fest und rührte sich keinen Millimeter. Der Faden hatte sich im unteren Teil der Maschine verfangen und die feinen Haare des pelzigen Stoffes mit sich gezogen. Verzweifelt griff sich Amelie in die weichen, blonden Haare. »Was mache ich denn jetzt? Der Bär für Frau Monheim muss morgen fertig werden. Ich weiss doch ohnehin kaum, wie ich das schaffen soll.« Doch was Amelie auch versuchte, der Stoff rührte sich keinen Millimeter mehr, und auch die Maschine liess sich nicht mehr in Gang bringen. Nach einer Weile gab die Bärenmacherin ihre Versuche auf und sah sich in ihrer kleinen Werkstatt um. Von allen Seiten wurde sie von schwarzen Knopfaugen in pelzigen Gesichtern angestarrt. Doch diesmal schienen ihr die Blicke ihrer Bärenkinder eher vorwurfsvoll denn freundschaftlich zu sein. »Was schaut ihr mich alle so an? Kann ich etwa was dafür, dass die dumme Maschine kaputt gegangen ist?« fragte Amelie ernsthaft und legte den Kopf schief, als erwarte sie eine Antwort, die sie auch tatsächlich zu bekommen schien, denn plötzlich nickte sie. »Aha, so ist das also. Kuno Pelzig meint, ich hätte eher mit meiner Arbeit anfangen sollen, dann stünde ich jetzt nicht so unter Druck. Und selbstverständlich seid ihr anderen alle seiner Meinung«, wiederholte sie die stummen Vorwürfe ihrer Teddybären. »Und wisst ihr was?
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