Honorarberatung vs. Provisionsberatung. Eine Gegenüberstellung unterschiedlicher Vergütungsmodelle und deren Auswirkungen auf die Anlageberatung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.11.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
99 (Printausgabe)
Dateigröße
5973 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346543721
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1.7, Technische Hochschule Mittelhessen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit tauchen mehrere Fragen auf: wenn die Honorarberatung als Allheilmittel angesehen wird, wieso ist die Anzahl an Honorarberatern im Vergleich zu Provisionsberatern so gering? Wieso ist die Akzeptanz in der Bevölkerung nicht deutlich höher, wenn in der Honorarberatung keine Interessenskonflikte mehr auftreten? Sollten nicht viel mehr Verbraucher das honorarbasierte Vergütungsmodell bevorzugen, wenn dort mehr Beratungsqualität herrscht?
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den zuvor genannten Vergütungsmodellen, deren Eigenschaften und deren Auswirkungen auf die Anlageberatung. Speziell soll das Spannungsverhältnis zwischen den beiden Vergütungsmodellen in Hinblick auf betriebswirtschaftliche und moralische Gesichtspunkte näher beleuchtet werden. In Bezug darauf soll der Frage nachgegangen werden, ob durch eine Honorarberatung die Principal-Agent-Problematik gänzlich ausgeschlossen werden kann. Ziel der Arbeit ist, das Spannungsverhältnis aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten und zu erörtern, ob eines der beiden Vergütungsmodelle mehr Potenzial aufweist die Beratungsqualität des Kunden signifikant zu erhöhen als das andere, oder, ob sich die Politik einen neuen Lösungsansatz einfallen las- sen muss.
Spätestens seit der Weltwirtschaftskrise, mit ihrem Höhepunkt im Jahr 2008, geriet die Finanzbranche enorm in Verruf und musste bis einschliesslich heute einen immensen Vertrauensverlust hinnehmen. Insbesondere die bis heute massgebliche Vergütungsform ,Provision' steht im Mittelpunkt der Politik und Öffentlichkeit. Kritiker sehen in dieser Vergütungsform einen Interessenskonflikt zwischen einer Vermittlung von Finanzdienstleistungen, welche den Kundenbedürfnissen entsprechen und einer Gewinnmaximierungsabsicht des Beraters. Ziel dieser Massnahmen war es, für mehr Transparenz im Hinblick auf die Vergütungsstrukturen bei Banken, Versicherungen und Beratern zu sorgen. Letzten Endes waren diese Massnahmen nicht ausreichend genug um das Thema zufriedenstellend abschliessen zu können.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den zuvor genannten Vergütungsmodellen, deren Eigenschaften und deren Auswirkungen auf die Anlageberatung. Speziell soll das Spannungsverhältnis zwischen den beiden Vergütungsmodellen in Hinblick auf betriebswirtschaftliche und moralische Gesichtspunkte näher beleuchtet werden. In Bezug darauf soll der Frage nachgegangen werden, ob durch eine Honorarberatung die Principal-Agent-Problematik gänzlich ausgeschlossen werden kann. Ziel der Arbeit ist, das Spannungsverhältnis aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten und zu erörtern, ob eines der beiden Vergütungsmodelle mehr Potenzial aufweist die Beratungsqualität des Kunden signifikant zu erhöhen als das andere, oder, ob sich die Politik einen neuen Lösungsansatz einfallen las- sen muss.
Spätestens seit der Weltwirtschaftskrise, mit ihrem Höhepunkt im Jahr 2008, geriet die Finanzbranche enorm in Verruf und musste bis einschliesslich heute einen immensen Vertrauensverlust hinnehmen. Insbesondere die bis heute massgebliche Vergütungsform ,Provision' steht im Mittelpunkt der Politik und Öffentlichkeit. Kritiker sehen in dieser Vergütungsform einen Interessenskonflikt zwischen einer Vermittlung von Finanzdienstleistungen, welche den Kundenbedürfnissen entsprechen und einer Gewinnmaximierungsabsicht des Beraters. Ziel dieser Massnahmen war es, für mehr Transparenz im Hinblick auf die Vergütungsstrukturen bei Banken, Versicherungen und Beratern zu sorgen. Letzten Endes waren diese Massnahmen nicht ausreichend genug um das Thema zufriedenstellend abschliessen zu können.
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