Die "deutsche" Berufsbildungspolitik um das 20. Jahrhundert. Eine historische Auseinandersetzung von 1871 bis 1945
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.01.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
516 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346567291
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Didaktik - BWL, Wirtschaftspädagogik, Note: 1,7, Leuphana Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Hausarbeit wird die Fragestellung behandelt, inwieweit es in der Geschichte der deutschen Berufsbildungspolitik bis 1945 Parallelen zur europäischen gab.
Bezogen auf die Forschungsfrage dieser Hausarbeit muss ergänzt werden, dass es nicht die deutsche und die europäische Berufsbildungspolitik gibt. Vielmehr lassen sich beide Bildungsformen durch verschiedene Ebenen (zum Beispiel Bundes- oder Länderebene; institutionelle Zuständigkeit) und Gestaltungsgegenstände (beispielsweise Curricula,
Berufe und Gesetze) unterscheiden, sodass sich situativ auf bestimmte Aspekte des Gesamtkomplexes
Berufsbildungspolitik konzentriert werden soll. Hinzukommt, dass ein Vergleich zur Europäischen Union auf supranationaler Ebene nicht möglich ist, da es frühestens seit 1957 mit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft Schnittstellen geben kann. Folglich würden sich Bezüge nach 1957 besser rekonstruieren lassen, da im Vorfeld noch keine Richtlinien oder Harmonisierungen zwischen nationaler und europäischer Berufsbildungspolitik beschlossen wurden. Ausserdem kann historisch betrachtet von deutscher Berufsbildungspolitik
nur bedingt die Rede sein, da es sich vielmehr um ein Sammelsurium verschiedener Interessen und Einflüsse handelte.
Aus diesem Grund wird die Forschungsfrage dieser Hausarbeit wie folgt modifiziert: "Inwieweit haben sich Akteure bei der Ausgestaltung der Berufsbildung in Deutschland an Entwicklungen in anderen europäischen Ländern orientiert?"
Um die von den aus Deutschland stammenden Entscheidern eingeholten Impulse beurteilen und aufbereiten zu können, wird aufgrund des spät aufkommenden Interesses für die Nachbarländer zunächst ein Blick auf die Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gerichtet, ehe im Kapitel 3 die Berufsbildung und nationale Orientierung während der Weimarer Republik (1918 bis 1933) analysiert wird. Im Anschluss folgt ein Exkurs in die
nationalsozialistische Ideologie bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945. Den Abschluss dieser Arbeit bildet die Schlussbetrachtung, in der auf die Forschungsfrage Bezug genommen und diese beantwortet wird.
Bezogen auf die Forschungsfrage dieser Hausarbeit muss ergänzt werden, dass es nicht die deutsche und die europäische Berufsbildungspolitik gibt. Vielmehr lassen sich beide Bildungsformen durch verschiedene Ebenen (zum Beispiel Bundes- oder Länderebene; institutionelle Zuständigkeit) und Gestaltungsgegenstände (beispielsweise Curricula,
Berufe und Gesetze) unterscheiden, sodass sich situativ auf bestimmte Aspekte des Gesamtkomplexes
Berufsbildungspolitik konzentriert werden soll. Hinzukommt, dass ein Vergleich zur Europäischen Union auf supranationaler Ebene nicht möglich ist, da es frühestens seit 1957 mit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft Schnittstellen geben kann. Folglich würden sich Bezüge nach 1957 besser rekonstruieren lassen, da im Vorfeld noch keine Richtlinien oder Harmonisierungen zwischen nationaler und europäischer Berufsbildungspolitik beschlossen wurden. Ausserdem kann historisch betrachtet von deutscher Berufsbildungspolitik
nur bedingt die Rede sein, da es sich vielmehr um ein Sammelsurium verschiedener Interessen und Einflüsse handelte.
Aus diesem Grund wird die Forschungsfrage dieser Hausarbeit wie folgt modifiziert: "Inwieweit haben sich Akteure bei der Ausgestaltung der Berufsbildung in Deutschland an Entwicklungen in anderen europäischen Ländern orientiert?"
Um die von den aus Deutschland stammenden Entscheidern eingeholten Impulse beurteilen und aufbereiten zu können, wird aufgrund des spät aufkommenden Interesses für die Nachbarländer zunächst ein Blick auf die Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gerichtet, ehe im Kapitel 3 die Berufsbildung und nationale Orientierung während der Weimarer Republik (1918 bis 1933) analysiert wird. Im Anschluss folgt ein Exkurs in die
nationalsozialistische Ideologie bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945. Den Abschluss dieser Arbeit bildet die Schlussbetrachtung, in der auf die Forschungsfrage Bezug genommen und diese beantwortet wird.
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