Wie feministisch ist deutscher female Rap? Eine postfeministische Untersuchung des subversiven Potenzials in "Lieben wir" von Shirin David
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.01.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
577 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346570154
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschlechterstudien / Gender Studies, Note: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Politische Theorien der Gegenwart, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine der erfolgreichsten deutschen Rapperinnen ist Shirin David, welche sich offenkundig als Feministin bezeichnet und dementsprechend auch Themen wie sexuelle Selbstbestimmung in ihren Texten behandelt. Aber wie feministisch sind Davids Texte und Handlungen wirklich?
Wenn Shirin David äusserst leicht bekleidet in die Kamera twerkt, ist das dann ein Akt der Selbstbestimmung oder eine selbstinszenierte Objektivierung, die aktiv Männerfantasien bedient und somit patriarchale Strukturen reproduziert? Zu dieser Frage scheint es zwei Lager zu geben. Das eine, welches in Shirin Davids Präsentation und Texten Emanzipation und somit gelebten Feminismus erlebt und das andere, welche ihre Kunst als antifeministisch degradiert.
Aufgrund dieser konträren Reputationen zu dem feministischen Gehalt in Shirins Schaffen und aufgrund ihres grossen Erfolges, der es ihr möglich macht, mit ihren Texten Einfluss auf die Gesellschaft und dabei vor allem auf junge Frauen zu nehmen, ist eine postfeministische Betrachtung von Shirin David äusserst relevant. Exemplarisch soll hierfür die Singleauskopplung Lieben wir aus ihrem Album Bitches brauchen Rap, zur Untersuchung auf ihren feministischen Gehalt, herangezogen werden. Da Judith Butler eine der bedeutendsten Vertreterinnen von postfeministischen Ansätzen ist, soll ihre Theorie zur Geschlechtsperformativität den Theorierahmen zur Analyse bilden.
Wenn Shirin David äusserst leicht bekleidet in die Kamera twerkt, ist das dann ein Akt der Selbstbestimmung oder eine selbstinszenierte Objektivierung, die aktiv Männerfantasien bedient und somit patriarchale Strukturen reproduziert? Zu dieser Frage scheint es zwei Lager zu geben. Das eine, welches in Shirin Davids Präsentation und Texten Emanzipation und somit gelebten Feminismus erlebt und das andere, welche ihre Kunst als antifeministisch degradiert.
Aufgrund dieser konträren Reputationen zu dem feministischen Gehalt in Shirins Schaffen und aufgrund ihres grossen Erfolges, der es ihr möglich macht, mit ihren Texten Einfluss auf die Gesellschaft und dabei vor allem auf junge Frauen zu nehmen, ist eine postfeministische Betrachtung von Shirin David äusserst relevant. Exemplarisch soll hierfür die Singleauskopplung Lieben wir aus ihrem Album Bitches brauchen Rap, zur Untersuchung auf ihren feministischen Gehalt, herangezogen werden. Da Judith Butler eine der bedeutendsten Vertreterinnen von postfeministischen Ansätzen ist, soll ihre Theorie zur Geschlechtsperformativität den Theorierahmen zur Analyse bilden.
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