Produktbild: „In meinen Tönen spreche ich“

„In meinen Tönen spreche ich“ Brahms und die Symphonie

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17134

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

21.5/14/3.4 cm

Gewicht

638 g

Farbe

Beige / Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7618-2525-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17134

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

21.5/14/3.4 cm

Gewicht

638 g

Farbe

Beige / Mokka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7618-2525-9

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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Ein Muss für jeden Brahms-Kenner!

Bewertung am 20.03.2023

Bewertungsnummer: 1904126

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Schilds Buch lernt man Brahms und seine Musik ganz neu kennen! Von musikalischen Urwurzeln Brahmschen Komponierens (Hymnus, F-A-F-Chiffre, Todesmotiv, Chiasmus) bis hin zur Deutung seiner Sinfonik als Tetralogie mit Bezug auf das berühmte Viertonmotiv aus Mozarts Jupitersinfonie und im Hinblick auf Wagners eigene "Ring"-Tetralogie – Johannes Schild kommt in seinen scharfsinnigen musikalischen Analysen zu grundlegend neuen, spannenden und einleuchtenden Erkenntnissen. Methodisch geht Schild sehr sorgfältig vor: Zunächst setzt er sich detailliert mit alten, überkommenen Lesarten auseinander (zum Beispiel im Hinblick auf Brahms' Verhältnis zu Hanslick und zu Wagner), was in der Wissenschaft ja absolut notwendig ist, bevor man eminentes Neuland betritt. Vor diesem Hintergrund und auf Basis musikalischer Analysen tun sich dann Schilds neue Lesarten des Brahmsschen Schaffens auf. Zugleich wird der Leser dadurch in einen weiten Horizont umsichtig eingeführt, sodass man den komplexen Analysen und Neuerkenntnissen gut folgen kann. Gerade für die tiefschürfenden Analysen sollte man sich allerdings Zeit nehmen, um sie gründlich nachzuvollziehen und als Teil eines großen Zusammenhangs zu verstehen. Hervorzuheben sind – ohne zu viel zu verraten – insbesondere die Verschränkung von Brahms' früher Klaviersonate op. 5 mit Wagners "Fliedermonolog" und "Preislied" (Meistersinger) in Brahms' späterer Violinsonate op.100, die einen spannenden musikalischen Einblick ins biographische und künstlerische Verhältnis beider Meister bietet ("zweite Unmittelbarkeit"). Weiterhin die biographischen Hintergründe und musikalischen Analysen zum "Manfred-Stoff", zum "Alphornthema" (1. Sinfonie) und vor allem (!) zur 4. Sinfonie (sehr spannend!). Und natürlich die bereits erwähnten Neuerkenntnisse zur Bedeutung von Mozarts Viertonmotiv in Brahms' Kompositionen, das entweder ganz offen oder in komplizierter Verrätselung in seinen Vokalwerken ("Alt-Rhapsodie", "Schicksalslied", "Nänie") bzw. in seinem sinfonischen Schaffen erscheint. Ganz persönlich haben mich Schilds Analysen des Hohelieds aus op. 121 und des Schicksalslieds ergriffen, die ich seither "mit neuen Ohren" höre. FAZIT: Die Tragweite der Analysen und Neuerkenntnisse ist so groß, dass Schilds Buch als Muss für jeden Brahms-Kenner und als Meilenstein für die Brahms-Forschung gelten kann.

Ein Muss für jeden Brahms-Kenner!

Bewertung am 20.03.2023
Bewertungsnummer: 1904126
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Schilds Buch lernt man Brahms und seine Musik ganz neu kennen! Von musikalischen Urwurzeln Brahmschen Komponierens (Hymnus, F-A-F-Chiffre, Todesmotiv, Chiasmus) bis hin zur Deutung seiner Sinfonik als Tetralogie mit Bezug auf das berühmte Viertonmotiv aus Mozarts Jupitersinfonie und im Hinblick auf Wagners eigene "Ring"-Tetralogie – Johannes Schild kommt in seinen scharfsinnigen musikalischen Analysen zu grundlegend neuen, spannenden und einleuchtenden Erkenntnissen. Methodisch geht Schild sehr sorgfältig vor: Zunächst setzt er sich detailliert mit alten, überkommenen Lesarten auseinander (zum Beispiel im Hinblick auf Brahms' Verhältnis zu Hanslick und zu Wagner), was in der Wissenschaft ja absolut notwendig ist, bevor man eminentes Neuland betritt. Vor diesem Hintergrund und auf Basis musikalischer Analysen tun sich dann Schilds neue Lesarten des Brahmsschen Schaffens auf. Zugleich wird der Leser dadurch in einen weiten Horizont umsichtig eingeführt, sodass man den komplexen Analysen und Neuerkenntnissen gut folgen kann. Gerade für die tiefschürfenden Analysen sollte man sich allerdings Zeit nehmen, um sie gründlich nachzuvollziehen und als Teil eines großen Zusammenhangs zu verstehen. Hervorzuheben sind – ohne zu viel zu verraten – insbesondere die Verschränkung von Brahms' früher Klaviersonate op. 5 mit Wagners "Fliedermonolog" und "Preislied" (Meistersinger) in Brahms' späterer Violinsonate op.100, die einen spannenden musikalischen Einblick ins biographische und künstlerische Verhältnis beider Meister bietet ("zweite Unmittelbarkeit"). Weiterhin die biographischen Hintergründe und musikalischen Analysen zum "Manfred-Stoff", zum "Alphornthema" (1. Sinfonie) und vor allem (!) zur 4. Sinfonie (sehr spannend!). Und natürlich die bereits erwähnten Neuerkenntnisse zur Bedeutung von Mozarts Viertonmotiv in Brahms' Kompositionen, das entweder ganz offen oder in komplizierter Verrätselung in seinen Vokalwerken ("Alt-Rhapsodie", "Schicksalslied", "Nänie") bzw. in seinem sinfonischen Schaffen erscheint. Ganz persönlich haben mich Schilds Analysen des Hohelieds aus op. 121 und des Schicksalslieds ergriffen, die ich seither "mit neuen Ohren" höre. FAZIT: Die Tragweite der Analysen und Neuerkenntnisse ist so groß, dass Schilds Buch als Muss für jeden Brahms-Kenner und als Meilenstein für die Brahms-Forschung gelten kann.

In Schilds Buch lernt man…

Gesicht83 aus Düsseldorf am 05.03.2023

Bewertungsnummer: 2882771

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Schilds Buch lernt man Brahms und seine Musik auf Basis luzider und komplexer musikalischer Analysen ganz neu kennen! Von musikalischen Urwurzeln Brahmschen Komponierens (Hymnus, Terzenketten u.a.) bis hin zur Deutung seiner Sinfonik als Tetralogie mit Bezug auf das berühmte Viertonmotiv aus Mozarts Jupitersinfonie und im Hinblick auf Wagners "Ring": Johannes Schild kommt in seinen musikalischen Analysen zu grundlegend neuen, spannenden, einleuchtenden und wichtigen Erkenntnissen, so dass man dieses Urteil Jan Brachmanns in der FAZ voll und ganz unterschreiben kann: "Sehr wichtig und für jede weitere Forschung unausweichlich!" Schade nur, dass Brachmanns Besprechung meist nur auf Peripheres blickt, allem voran die Story um Brahms' Vaterschaft von Felix Schumann, die es sogar bis in die Schlagzeile des FAZ-Artikels schafft. Tatsächlich taucht diese Frage nur in einem einzigen (!) von 14 Buchkapiteln auf – und anders als von Brachmann suggeriert wird sie dort ausdrücklich (!) offen gelassen. Zudem stellt Schild heraus, dass Brahms Felix wie einen eigenen Sohn behandelt (!) hat – und zwar ganz unabhängig davon, ob dies biologisch der Fall sein mag oder nicht. Das ist ja wohl ein beträchtlicher Unterschied! Zudem trifft Brachmanns Pointe vom "Francophobiker" auf Brahms nur politisch zu, musikalisch keineswegs: Laut eines Briefs an H. Imbert (1896) bewunderte Brahms die Werke von Boieldieu bis Bizet sehr! Von Couperin, dessen Werke Brahms herausgab, ganz zu schweigen... Man könnte mit dieser seltsamen FAZ-Besprechung so weiter machen, um sich am Ende zu fragen: Warum setzt ein ausgewiesener Experte wie Brachmann, der all das natürlich ganz genau weiß, derart Falsches über ein solch wichtiges Brahms-Buch in die Welt? Ist es Neid? Meine Emfehlung: Vergessen Sie diese FAZ-Besprechung und lesen Sie Schilds wunderbares Brahms-Buch!

In Schilds Buch lernt man…

Gesicht83 aus Düsseldorf am 05.03.2023
Bewertungsnummer: 2882771
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Schilds Buch lernt man Brahms und seine Musik auf Basis luzider und komplexer musikalischer Analysen ganz neu kennen! Von musikalischen Urwurzeln Brahmschen Komponierens (Hymnus, Terzenketten u.a.) bis hin zur Deutung seiner Sinfonik als Tetralogie mit Bezug auf das berühmte Viertonmotiv aus Mozarts Jupitersinfonie und im Hinblick auf Wagners "Ring": Johannes Schild kommt in seinen musikalischen Analysen zu grundlegend neuen, spannenden, einleuchtenden und wichtigen Erkenntnissen, so dass man dieses Urteil Jan Brachmanns in der FAZ voll und ganz unterschreiben kann: "Sehr wichtig und für jede weitere Forschung unausweichlich!" Schade nur, dass Brachmanns Besprechung meist nur auf Peripheres blickt, allem voran die Story um Brahms' Vaterschaft von Felix Schumann, die es sogar bis in die Schlagzeile des FAZ-Artikels schafft. Tatsächlich taucht diese Frage nur in einem einzigen (!) von 14 Buchkapiteln auf – und anders als von Brachmann suggeriert wird sie dort ausdrücklich (!) offen gelassen. Zudem stellt Schild heraus, dass Brahms Felix wie einen eigenen Sohn behandelt (!) hat – und zwar ganz unabhängig davon, ob dies biologisch der Fall sein mag oder nicht. Das ist ja wohl ein beträchtlicher Unterschied! Zudem trifft Brachmanns Pointe vom "Francophobiker" auf Brahms nur politisch zu, musikalisch keineswegs: Laut eines Briefs an H. Imbert (1896) bewunderte Brahms die Werke von Boieldieu bis Bizet sehr! Von Couperin, dessen Werke Brahms herausgab, ganz zu schweigen... Man könnte mit dieser seltsamen FAZ-Besprechung so weiter machen, um sich am Ende zu fragen: Warum setzt ein ausgewiesener Experte wie Brachmann, der all das natürlich ganz genau weiß, derart Falsches über ein solch wichtiges Brahms-Buch in die Welt? Ist es Neid? Meine Emfehlung: Vergessen Sie diese FAZ-Besprechung und lesen Sie Schilds wunderbares Brahms-Buch!

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„In meinen Tönen spreche ich“

von Johannes Schild

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  • Vorwort.- I. EINLEITUNG.- Historisches.-Brahms und die Symphonie.- Eine maliziöse Beziehung.- Ästhetische Bestimmungen.- 27.-I I. DER „VIZEMEISTER“.- Prüfstein Tristan.- Wagner-Episoden.- III. OPUS 100 – EIN BEDEUTUNGSFELD.- Meistersinger-Aspekte.- Zur zweiten Unmittelbarkeit.- Penzinger Nachklang.- IV. BRAHMS’ SYMPHONISCHE TETRALOGIE.- V. GRUNDLEGENDES IN DER ERSTEN SYMPHONIE.- Der ‚Hymnus’.- Die ‚F-A-F-Chiffre’ (Terz/Sext-Modell).- Das ‚Todesmotiv’ (Terzenkette).- Der ‚Chiasmus’.- Leitmotiv und Kernmotiv.- Das ‚Motiv der Götterdämmerung’.- Rückschau im Doppelkonzert.- VI. VERSTOHLENE POESIE.- Eine Spurensuche.- Der ‚Manfred’-Stoff.- Das Alp horn-Thema.- Relationsmusik.- 170.- VII. DIE „GEHEIME, SCHWERE LAST“.- Ein kleines Requiem.- Vom ‚milchjungen Knaben’.- Tragische Idylle.- VIII. DIE PASSACAGLIA UND IHR THEMA.- IX. EXKURS: BRAHMS UND CORIOLAN.- X. AUTOBIOGRAPHISCHES IM FINALE DER VIERTEN SYMPHONIE.- Musik und Programm.- Über Brahms’ Passacaglia.- Jenseits aller Menschenschicksale.- XI. EXKURS: DIE FUGA E-DUR (BWV 878).- XII. ZUM AKROSTICHON DER VIER SYMPHONIEN.- Bach- und Mozart-Konvergenzen.- Ein Kanon und seine Rezeption.- Leitstern Jupitersinfonie.- „... unsere Götter über uns“.- Der tetralogische Plan.- XIII. IM ZEICHEN DER SELIGEN GENIEN.- Resonanzen und Korrespondenzen.- Epilog in Op. 121.- XIV. IN MEINEN TÖNEN SPRECHE ICH.- „In meinen Tönen spreche ich“.- Fluchtpunkt Bach.- Brahms und die Symphonie.- GLOSSAR.- LITERATUR.- NOTEN.- PERSONENVERZEICHNIS.