Bildungsgleichheit oder Bildungsungleichheit. Ein kurzer Tauchgang in die Bildungssoziologie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.04.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
2178 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346622082
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,7, Universität Koblenz-Landau, Sprache: Deutsch, Abstract: "Ich habe niemanden, der mich unterstützt - ich mache das alles allein." So beschreibt ein Schüler seine Bildungssituation in einem Interview mit dem Bremer Regionalmagazin "buten un binnen" vom 01.02.2020. In dem Beitrag werden zwei Schüler miteinander verglichen. Was beide unterscheidet ist das Elternhaus und die allgemeine Lebenssituation. Der erste Schüler, von dem auch das Zitat stammt, ist vor vier Jahren aus Albanien nach Deutschland gezogen und ist Sohn einer Altenpflegerin und eines Leiharbeiters. Der Zweite lebt seit seiner Geburt in einem Reihenhaus und ist Sohn von Akademikern, die ihn zusätzlich fördern. Jedoch haben beide auch etwas gemeinsam, beide wollen nach der Schullaufbahn Informatiker werden.
Dieser Beitrag ist nicht der einzige, der auf das Problem "Chancenungleichheit" aufmerksam machen möchte. 2018 hat die überregionale Wochenzeitung "Die Zeit" einen Artikel veröffentlicht, in der sie die Bildungssituation kritisiert: es gibt immer noch eine zu grosse Leistungsschere. Zusammenhängend mit dem beginnenden Zitat stellt sich folgende Frage: haben beide Schüler trotz der unterschiedlichen Startbedingungen dieselben Chancen auf einen Beruf als Informatiker? Und wenn nicht, ist der Bildungserfolg dann vollständig vererbt oder kann man es aus eigener Leistung und Motivation auch unabhängig von Elternhaus und anderen sozialen Faktoren zum Bildungserfolg schaffen.
Dieser Beitrag ist nicht der einzige, der auf das Problem "Chancenungleichheit" aufmerksam machen möchte. 2018 hat die überregionale Wochenzeitung "Die Zeit" einen Artikel veröffentlicht, in der sie die Bildungssituation kritisiert: es gibt immer noch eine zu grosse Leistungsschere. Zusammenhängend mit dem beginnenden Zitat stellt sich folgende Frage: haben beide Schüler trotz der unterschiedlichen Startbedingungen dieselben Chancen auf einen Beruf als Informatiker? Und wenn nicht, ist der Bildungserfolg dann vollständig vererbt oder kann man es aus eigener Leistung und Motivation auch unabhängig von Elternhaus und anderen sozialen Faktoren zum Bildungserfolg schaffen.
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