Beschreibung
Produktdetails
Verkaufsrang
1615
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
08.03.2023
Abbildungen
6 Abbildungen
Verlag
CampusSeitenzahl
320
Maße (L/B/H)
22.1/14.2/2.8 cm
Gewicht
530 g
Farbe
Anthrazit / Camel
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-593-51638-7
»Ein wahrlich jung gebliebener Klassiker, der in der Neuauflage auch aktuellste Entwicklungen in Unternehmen wie das Homeoffice, hybride Arbeitswelten und der Suche nach dem Sinn aufgreift. Eine Lektüre, die wirklich jedem Menschen empfohlen werden kann, der sich für Führung interessiert.« Management-Journal, 22.02.2023 »Reinhard K. Sprenger erweitert sein Standardwerk über Führung um Homeoffice und New Work. […] Sprenger ordnet ein, hält entsprechende Theorien parat, analysiert klar und deutlich. […] Der Experte lehrt, was möglich ist mit weniger Kontrolle und einer positiven Grundeinstellung seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber.« Claudia Panster, Handelsblatt, 10.03.2023 »Reinhard Sprenger zeigt, wie Kernaufgaben des Managements zusammenwirken und beantwortet die entscheidende Frage: ›Was ist und wie geht Führung?‹.« boerse.de, 09.06.2023 »Das Buch beeindruckt durch seinen beträchtliche Aussagehalt, der Autor wirkt durch seine starke Ausdruckskraft und Klarheit.« haufe.de, 26.07.2023 "Leiten, delegieren, motivieren, coachen: Reinhard K. Sprenger beschäftigt sich mit allen Aspekten der Mitarbeiterführung - und schafft es immer wieder, Führungskräften neue Sichtweisen eindringlich vorzustellen." Harvard Business Manager, 01.12.2012 "'Radikal führen' hat sich schnell an der Spitze der Managementtitel etabliert." Handelsblatt, 11.07.2014 "Wer wissen möchte, was von Führungskräften in Unternehmen erwartet wird, liest das Ganze mit Gewinn." Acquisa, 01.02.2013
Kundinnen und Kunden meinen
Das (zeitlose) Kerngeschäft der Führung
Raumzeitreisender aus Ahaus am 18.02.2026
Bewertungsnummer: 3049815
Bewertet: Hörbuch (CD)
In "Radikal führen" analysiert Reinhard Sprenger das Führungsverhalten der Manager. Es sind Parallelen erkennbar zu Aussagen in seinen früheren Werken. Dennoch handelt es sich nicht um Wiederholungen. Die Zielsetzung ist eine andere. Sprenger bringt hier auf den Punkt, was an Führung essenziell ist. Er destilliert aus dem Führungsverhalten der Manager zeitlose Kernaufgaben der Führung heraus.
Der Zweck der Führung besteht darin, das Überleben des Unternehmens zu sichern. Sprenger unterscheidet nicht zwischen guter und schlechter, sondern zwischen erfolgreicher und nicht erfolgreicher Führung. Führung wird für Erfolg bezahlt. Zu den Kernaufgaben zählt Sprenger "Zusammenarbeit organisieren", "Transaktionskosten senken", "Konflikte entscheiden", "Zukunftsfähigkeit sichern" und "Mitarbeiter führen".
Die Besinnung auf gemeinsam zu lösende Probleme führt auf natürliche Weise zu Zusammenarbeit. Ein Unternehmen überlebt wirtschaftlich, wenn es Probleme der Kunden löst. Ein "Das ist nicht mein Problem!" darf es im Unternehmen nicht geben und sollte zur Abmahnung führen. Die Organisation des Unternehmens muss sich am Auftrag des Kunden orientieren. Pragmatiker sind gegenüber Perfektionisten und Idealisten vorzuziehen.
Auffallend sind in Sprengers Büchern die Betonung der Individualität ("Fair ist es, Menschen nach ihrer Art zu behandeln. Nicht nach Ihrer." [Aufstand des Individuums]), die Favorisierung einer Vertrauenskultur ("Indem Sie Vertrauen, gehen Sie als Chef davon aus, dass der Mitarbeiter ihr kooperatives Verhalten nicht ausbeutet." [Vertrauen führt]) und der Wunsch nach Abbau von staatlicher Bürokratie ("Der Staat beschäftigt sich zu 90 Prozent mit Problemen, die er selbst erzeugt hat." [Der dressierte Bürger]). Diese Leitgedanken finden sich in "Radikal führen" wieder.
Eine Führungskraft muss die Entscheidbarkeit von Ziel- und Wertkonflikten sichern. Sie muss stören, hinterfragen, infrage stellen. Selbstführung ist zu ermöglichen. Dennoch gibt es nach Sprenger keine Erfolgsrezepte, sondern nur Zutaten. Seine Bücher zählen seit Jahrzehnten zu den wichtigen Zutaten einer erfolgreichen Führung, wenngleich ich die Originalität von "Mythos Motivation" hier ein wenig vermisse.