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Radikal führen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1615

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2023

Abbildungen

6 Abbildungen

Verlag

Campus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22.1/14.2/2.8 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51638-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1615

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2023

Abbildungen

6 Abbildungen

Verlag

Campus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22.1/14.2/2.8 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51638-7

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: vertrieb@campus.de

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Das (zeitlose) Kerngeschäft der Führung

Raumzeitreisender aus Ahaus am 18.02.2026

Bewertungsnummer: 3049815

Bewertet: Hörbuch (CD)

In "Radikal führen" analysiert Reinhard Sprenger das Führungsverhalten der Manager. Es sind Parallelen erkennbar zu Aussagen in seinen früheren Werken. Dennoch handelt es sich nicht um Wiederholungen. Die Zielsetzung ist eine andere. Sprenger bringt hier auf den Punkt, was an Führung essenziell ist. Er destilliert aus dem Führungsverhalten der Manager zeitlose Kernaufgaben der Führung heraus. Der Zweck der Führung besteht darin, das Überleben des Unternehmens zu sichern. Sprenger unterscheidet nicht zwischen guter und schlechter, sondern zwischen erfolgreicher und nicht erfolgreicher Führung. Führung wird für Erfolg bezahlt. Zu den Kernaufgaben zählt Sprenger "Zusammenarbeit organisieren", "Transaktionskosten senken", "Konflikte entscheiden", "Zukunftsfähigkeit sichern" und "Mitarbeiter führen". Die Besinnung auf gemeinsam zu lösende Probleme führt auf natürliche Weise zu Zusammenarbeit. Ein Unternehmen überlebt wirtschaftlich, wenn es Probleme der Kunden löst. Ein "Das ist nicht mein Problem!" darf es im Unternehmen nicht geben und sollte zur Abmahnung führen. Die Organisation des Unternehmens muss sich am Auftrag des Kunden orientieren. Pragmatiker sind gegenüber Perfektionisten und Idealisten vorzuziehen. Auffallend sind in Sprengers Büchern die Betonung der Individualität ("Fair ist es, Menschen nach ihrer Art zu behandeln. Nicht nach Ihrer." [Aufstand des Individuums]), die Favorisierung einer Vertrauenskultur ("Indem Sie Vertrauen, gehen Sie als Chef davon aus, dass der Mitarbeiter ihr kooperatives Verhalten nicht ausbeutet." [Vertrauen führt]) und der Wunsch nach Abbau von staatlicher Bürokratie ("Der Staat beschäftigt sich zu 90 Prozent mit Problemen, die er selbst erzeugt hat." [Der dressierte Bürger]). Diese Leitgedanken finden sich in "Radikal führen" wieder. Eine Führungskraft muss die Entscheidbarkeit von Ziel- und Wertkonflikten sichern. Sie muss stören, hinterfragen, infrage stellen. Selbstführung ist zu ermöglichen. Dennoch gibt es nach Sprenger keine Erfolgsrezepte, sondern nur Zutaten. Seine Bücher zählen seit Jahrzehnten zu den wichtigen Zutaten einer erfolgreichen Führung, wenngleich ich die Originalität von "Mythos Motivation" hier ein wenig vermisse.

Das (zeitlose) Kerngeschäft der Führung

Raumzeitreisender aus Ahaus am 18.02.2026
Bewertungsnummer: 3049815
Bewertet: Hörbuch (CD)

In "Radikal führen" analysiert Reinhard Sprenger das Führungsverhalten der Manager. Es sind Parallelen erkennbar zu Aussagen in seinen früheren Werken. Dennoch handelt es sich nicht um Wiederholungen. Die Zielsetzung ist eine andere. Sprenger bringt hier auf den Punkt, was an Führung essenziell ist. Er destilliert aus dem Führungsverhalten der Manager zeitlose Kernaufgaben der Führung heraus. Der Zweck der Führung besteht darin, das Überleben des Unternehmens zu sichern. Sprenger unterscheidet nicht zwischen guter und schlechter, sondern zwischen erfolgreicher und nicht erfolgreicher Führung. Führung wird für Erfolg bezahlt. Zu den Kernaufgaben zählt Sprenger "Zusammenarbeit organisieren", "Transaktionskosten senken", "Konflikte entscheiden", "Zukunftsfähigkeit sichern" und "Mitarbeiter führen". Die Besinnung auf gemeinsam zu lösende Probleme führt auf natürliche Weise zu Zusammenarbeit. Ein Unternehmen überlebt wirtschaftlich, wenn es Probleme der Kunden löst. Ein "Das ist nicht mein Problem!" darf es im Unternehmen nicht geben und sollte zur Abmahnung führen. Die Organisation des Unternehmens muss sich am Auftrag des Kunden orientieren. Pragmatiker sind gegenüber Perfektionisten und Idealisten vorzuziehen. Auffallend sind in Sprengers Büchern die Betonung der Individualität ("Fair ist es, Menschen nach ihrer Art zu behandeln. Nicht nach Ihrer." [Aufstand des Individuums]), die Favorisierung einer Vertrauenskultur ("Indem Sie Vertrauen, gehen Sie als Chef davon aus, dass der Mitarbeiter ihr kooperatives Verhalten nicht ausbeutet." [Vertrauen führt]) und der Wunsch nach Abbau von staatlicher Bürokratie ("Der Staat beschäftigt sich zu 90 Prozent mit Problemen, die er selbst erzeugt hat." [Der dressierte Bürger]). Diese Leitgedanken finden sich in "Radikal führen" wieder. Eine Führungskraft muss die Entscheidbarkeit von Ziel- und Wertkonflikten sichern. Sie muss stören, hinterfragen, infrage stellen. Selbstführung ist zu ermöglichen. Dennoch gibt es nach Sprenger keine Erfolgsrezepte, sondern nur Zutaten. Seine Bücher zählen seit Jahrzehnten zu den wichtigen Zutaten einer erfolgreichen Führung, wenngleich ich die Originalität von "Mythos Motivation" hier ein wenig vermisse.

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Radikal führen

von Reinhard K. Sprenger

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  • Inhalt

    Einleitung - Worum es nicht geht 11

    Worum geht es dann? 12

    Der Mensch in der Organisation 14

    Was gibt's Neues? 15

    Führung 17

    Wozu Führung? 17

    Der Zweck der Führung 17

    Dafür werden Sie nicht bezahlt 19

    Erfolg - was ist das? 21

    Gibt es "gute" Führung? 23

    Was ist Führung? 28

    Führen als Nebenbei-Tätigkeit 28

    Führen als Etikett 29

    Wer beobachtet wen beim Beobachten? 31

    Wechselseitige Abhängigkeit 34

    Was prägt das Führungsverhalten? 35

    Führung ist mehr als Führungskraft 35

    Institution und Individuum 37

    Gute Leute? Oder passende Leute? 40

    Arbeit im System und Arbeit am System 42

    Der Manager: Held oder Opfer? 44

    Das System hat ein Gesicht 46

    Wie kann Führung Wandel bewirken? 47

    Erste Kernaufgabe: Zusammenarbeit organisieren 51

    Einer für alle, alle für einen 51

    Eine kleine Naturgeschichte 51

    Zusammenarbeit als Kern des Unternehmens 53

    Was behindert Zusammenarbeit? 55

    Institution 57

    Was Zusammenarbeit ermöglicht 57

    Kooperationsstützende Systeme 68

    Kleine Einheiten 80

    Räumliche Nähe 83

    Die Überschrift ändern 86

    Konsequenz für die Personalauswahl 89

    Individuum 93

    Das Anderssein des Anderen 93

    Wenn der Andere nicht kooperieren kann 95

    Fremdoptimierung 97

    Commitment für Zusammenarbeit 100

    Zweite Kernaufgabe: Transaktionskosten senken 105

    Was sind Transaktionskosten? 105

    Knappheit 105

    Effizienz 106

    Vom Wettbewerber zum Kooperationspartner 107

    Interne Märkte 110

    Institution 114

    Planungen und Zielvereinbarungen überprüfen 115

    Mitarbeiter-Loyalität erhöhen, Fluktuation mindern 120

    Kundenorientierung 123

    Vertrauenskultur 130

    Individuum 135

    Das Unsichtbare sehen 135

    "Auf-den-anderen-zu" 137

    Risikomündigkeit und Selbstvertrauen 141

    Dritte Kernaufgabe: Konflikte entscheiden 145

    Entscheidungen 145

    Die Überfülle der Möglichkeiten 145

    Entscheidbarkeit sichern 147

    Entscheidung oder Wahl? 149

    "Richtige" Entscheidungen 153

    Zielkonflikte und Wertkonflikte 154

    Institution 156

    Auf Prinzipien verzichten 157

    Widersprüche aushalten 163

    Von der Moral zum Kunden 164

    Individuum 170

    Führen - die Kunst des Als-ob 170

    Entscheidungsstärke 172

    Toleranz für Mehrdeutigkeiten 177

    Gelassenheit - die Leidenschaft des Ausgleichs 178

    Verhalten im Konfliktfall 181

    Entscheiden mit der Sherlock-Holmes-Regel 182

    Vierte Kernaufgabe: Zukunftsfähigkeit sichern 185

    Allgemeines 185

    Wir Reaktionäre 186

    Die Erfolgsfalle 188

    Erfolgsrezepte: Ursache, Wirkung und das Problem der Zukunft 191

    Nach der Krise ist vor der Krise 197

    Warum Resilienz immer wichtiger wird 200

    Der Störungsauftrag des Managements 201

    Die Spannung zwischen Zukunftsfähigkeit und Transaktionskosten 204

    Institution 206

    Zelte statt Paläste 206

    Experimentieren 208

    Schwache Signale erkennen 210

    Von der Zukunft her denken 213

    Projektmanagement 215

    Dezentral ist stärker 217

    Planungen mittlerer Reichweite 218

    Redundanzen bilden 219

    Störung 220

    Individuum 221

    Möglichkeitsbewusstsein und andere Notwendigkeiten 221

    Zukunft rekrutieren 225

    Offensiver werden 227

    Sich selbst unterbrechen 230

    Vertrauen in die gemeinsame Zukunft entwickeln 233

    Fünfte Kernaufgabe: Mitarbeiter führen 237

    Finden Sie die Richtigen! 238

    Wen suchen Sie? 239

    Wie erkennen Sie die Besten? 244

    Fordern Sie sie heraus! 250

    Was uns antreibt 250

    Sich bewähren dürfen 251

    Sprechen Sie oft miteinander! 256

    Kontakt statt Lob 256

    Sich Zeit nehmen 258

    Sprechen statt Schreiben 259

    "… wie dich selbst" 262

    Vertrauen Sie ihnen! 263

    Wozu Vertrauen? 263

    Was ist Vertrauen? 265

    Vertrauen schaffen 266

    Vertrauen zerstören 268

    Zutrauen schafft Unternehmertum 269

    Bezahlen Sie gut und fair! 271

    Gehen Sie aus dem Weg! 275

    Führung zur Selbstführung 275

    Was tun? 280

    Seien Sie ein Beitragender! 282

    Literatur 285

    Register 291