Muße, Maloche und Marxismus. Untersuchung über das Verhältnis von Arbeit und Faulheit im Kontext marxistischer Philosophie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.04.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
569 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346631961
Arbeit in die engere Auswahl, da es sich quer durch Marxens Schriften zieht und dabei ebenso vielgestaltig ist wie die Natur seiner Untersuchungen. "Arbeit" kommt hier infrage unter dem Gesichtspunkt allgemeiner schöpferischer Lebenstätigkeit, als Prozess der Herstellung von Gütern oder auch im Sinne von Lohn- bzw. Erwerbsarbeit, um nur
einige Facetten dieses Phänomens zu nennen.
Dementsprechend lässt sich feststellen, dass sich der Begriff der Arbeit in verschiedener Weise im Marxschen Werk widerspiegelt, je nachdem, welches Wissenschaftsgebiet von ihm behandelt wird. In philosophisch-anthropologischer Hinsicht kommt der Arbeit eine zentrale Bedeutung als Grundvoraussetzung für tätige, menschliche Existenz zu, wohingegen aus soziologischer Perspektive die tragende Rolle der Arbeit bzw. der Arbeiterklasse innerhalb der Gesellschaft im Mittelpunkt steht. Auch im Feld der politischen Ökonomie gilt laut Marx - entgegen dem
kapitalistischen Selbstverständnis, das die zentrale Bedeutung des Warentauschs hervorhebt - das Primat der Arbeit .
Wo Arbeit einer der Dreh- und Angelpunkte zu sein scheint, ist jedoch auch der Stellenwert ihrer teilweisen oder gänzlichen Abwesenheit zu klären. Hierzu eigenen sich begriffliche Gegenkonzepte wie Freizeit, Musse, Müssiggang oder auch Faulheit, die ebenso wie der Begriff der Arbeit eine philosophische Tradition besitzen, deren Ursprünge bis in die Antike zurückreichen.
Dies zu untersuchen soll das Ziel der vorliegenden Arbeit sein. Dabei geht es zunächst darum, in welchem Verhältnis Arbeit und Faulheit1 generell zueinander stehen bzw. stehen können. Weiterhin soll untersucht werden, inwiefern Marx diese Beziehung in seinen Schriften aufgreift, wobei ein besonderes Augenmerk auf den Marxschen Arbeits- und
Entfremdungsbegriff gelegt wird, der als Ausgangspunkt für die weitere Untersuchung dient. Aus den Ergebnissen werden schliesslich politische und gesellschaftliche Implikationen folgen, die vor allem im Schlussteil aufgegriffen,
beleuchtet und bewertet werden.
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