Der Salzpfad

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

41242

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2022

Verlag

DuMont Reiseverlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21.3/14.4/3 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

41242

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2022

Verlag

DuMont Reiseverlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21.3/14.4/3 cm

Gewicht

561 g

Auflage

1. Auflage

Reihe

DuMont Welt - Menschen - Reisen

Übersetzer

  • Heide Horn
  • Christa Prummer-Lehmair

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-616-03154-5

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4.5

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Der Salzpfad

Bewertung aus Chemnitz am 25.12.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Reisebericht von Raynor und Moth ist anders als viele andere, die ich gelesen habe. Während es für viele Pilgerer / Wanderer wie auch mich selbst immer nur ein Ausbruch auf Zeit ist mit dem Wissen, dass man zurück in ein festes zu Hause kommt, haben die beiden scheinbar keine Perspektiven. Die beiden haben alles verloren und 48 Pfund die Woche sind alles was ihnen bleiben. Sie sind obdachlos. Spannend war für mich der Gedanke, dass wenn man alles aufgibt mutig war wenn man alles verlor Abschaum der Gesellschaft. Immer wieder sind die beiden diesem Blick der Gesellschaft ausgeliefert. Unklar ist für die beiden auch, wie es mit Moths mortaler Erkrankung weitergeht... Das einzige was sie wissen ist, dass jeden Tag ein Fuß vor den anderen gesetzt wird und der South West Coast Path ihr Weg und ihr Ziel ist. Wer in diesem Buch tiefe innere Monologe oder Dialoge des Paares sucht wird diese nicht finden. Es ist viel mehr die Geschichte von zwei resilenten Menschen, die einen Schritt vor den anderen setzen. Wind und Wetter ausgeliefert. Der Mensch ist anpassungsfähig und der Weg hilft ihnen bei dieser Anpassung und verhindern, dass sie in ein tiefes emotionales Loch fallen. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass das mit der Natur leben hilft scheinbar schwere Dinge zu verarbeiten und einem mehr mit sich ins Reine bringt. Auch lernt man für einfache Dinge dankbar zu sein. Ich finde die Geschichte der beiden inspirierend und hätte die beiden gerne auf dem Weg getroffen. Kein Reisebericht dieser Erde kann abbilden was einem auf den Pfaden begegnet, was man erlebt und wie es einem geht. Es kann immer nur eine Skizze sein, zumal so viel in kurzer Zeit passiert und man oft im Moment lebt... Aber ich bin dankbar für den Versuch der Autorin.

Der Salzpfad

Bewertung aus Chemnitz am 25.12.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Reisebericht von Raynor und Moth ist anders als viele andere, die ich gelesen habe. Während es für viele Pilgerer / Wanderer wie auch mich selbst immer nur ein Ausbruch auf Zeit ist mit dem Wissen, dass man zurück in ein festes zu Hause kommt, haben die beiden scheinbar keine Perspektiven. Die beiden haben alles verloren und 48 Pfund die Woche sind alles was ihnen bleiben. Sie sind obdachlos. Spannend war für mich der Gedanke, dass wenn man alles aufgibt mutig war wenn man alles verlor Abschaum der Gesellschaft. Immer wieder sind die beiden diesem Blick der Gesellschaft ausgeliefert. Unklar ist für die beiden auch, wie es mit Moths mortaler Erkrankung weitergeht... Das einzige was sie wissen ist, dass jeden Tag ein Fuß vor den anderen gesetzt wird und der South West Coast Path ihr Weg und ihr Ziel ist. Wer in diesem Buch tiefe innere Monologe oder Dialoge des Paares sucht wird diese nicht finden. Es ist viel mehr die Geschichte von zwei resilenten Menschen, die einen Schritt vor den anderen setzen. Wind und Wetter ausgeliefert. Der Mensch ist anpassungsfähig und der Weg hilft ihnen bei dieser Anpassung und verhindern, dass sie in ein tiefes emotionales Loch fallen. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass das mit der Natur leben hilft scheinbar schwere Dinge zu verarbeiten und einem mehr mit sich ins Reine bringt. Auch lernt man für einfache Dinge dankbar zu sein. Ich finde die Geschichte der beiden inspirierend und hätte die beiden gerne auf dem Weg getroffen. Kein Reisebericht dieser Erde kann abbilden was einem auf den Pfaden begegnet, was man erlebt und wie es einem geht. Es kann immer nur eine Skizze sein, zumal so viel in kurzer Zeit passiert und man oft im Moment lebt... Aber ich bin dankbar für den Versuch der Autorin.

Ein Menschenschicksal wird durch die Natur beeinflusst

Rasch aus Mittelfranken am 20.08.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Als wir aus dem Dunkel unter der Treppe krochen, drehte sich Moth um. „Wir beide?“ „Für immer.“ Wir standen an der Haustür, die Gerichtsvollzieher auf der anderen Seite warteten schon ungeduldig darauf, das Schloss auszuwechseln, uns aus unserem alten Leben auszusperren. Gleich würden wir das spärlich beleuchtete, jahrhundertalte Haus verlieren, das zwanzig Jahre lang unser Kokon gewesen war. Wenn wir durch diese Tür traten, würden wir niemals zurückkehren können. Wir hielten uns an den Händen und gingen ins Licht.“ (Seite 17) Dieses Buch trifft eine tiefe Wunde in mir. Es zeichnet die Ängste der Menschen vor Verlusten so detailliert und maßstabsgetreu wieder, dass ich es bis ins Mark spüren kann. Ungläubig lese ich, wie nicht nur Unrecht zu Recht gesprochen wird, sondern auch, dass Menschen, denen es eindeutig besser geht, über andere urteilen und werten, ohne Wissen darüber, was die Ursachen ihres Zustandes sind. Ray und Moth – Beide Anfang fünfzig, eine Liebe seit Jugendzeiten, arbeiten hart und leben ihren Traum auf einer eigenen Farm in Wales mit ihren zwei Kindern. Sie schenken Menschen glückliche Stunden, bis ihnen selbst die glücklichen Zeiten ausgehen. Gier und eine unverständliche Rechtsauslegung machen sie obdachlos. Nach einer ärztlichen Todesansage entscheiden sie sich verzweifelt – zu wandern. Den 1014 km langen South West Coast Path ihrer Heimat Großbritanniens. Diese Geschichte ist nicht einfach ein Bericht über eine Reise durch die Natur, sie ist eine Offenbarung. Schockierend real, spannend, bedrückend, verzweifelt, hoffnungsvoll, liebestrunken und naturverliebt und breitet seine mentale Stärke mit jedem Kapitel vor uns aus. Es liegt am Leser selbst, ob er die Kraft und beinahe unerschöpfliche Willensstärke zweier Menschen in sich aufnehmen und fühlen kann. Ich hatte Schmerzen, weil ich ihre Hilflosigkeit spüren konnte. Ich fühlte Freude bei jedem noch so kleinen Sieg über ihre Angst. Ich genoss die Wärme jeder mitfühlenden menschlichen Begegnung. Und trotz ihrer schicksalhaften Fügungen und ihres schweren Weges findet die Erzählerin immer Worte der Anteilnahme am Leben der anderen, gleich ob begünstigte oder strauchelnde Menschen. Wenn uns eine reale Geschichte zeigt, wie schwierig es für uns Menschen ist, nur mit der Natur und minimalistischen Möglichkeiten zu überleben, können wir erkennen, dass wir uns mit unserer Zivilisation zu weit in eine künstlich hergestellte Welt transformiert haben. Ich schlage meine Hände vors Gesicht und weiß, wir müssen umkehren, sonst überleben wir nicht. Nicht einer. G. Rasch Instagram @schreibdochmit

Ein Menschenschicksal wird durch die Natur beeinflusst

Rasch aus Mittelfranken am 20.08.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Als wir aus dem Dunkel unter der Treppe krochen, drehte sich Moth um. „Wir beide?“ „Für immer.“ Wir standen an der Haustür, die Gerichtsvollzieher auf der anderen Seite warteten schon ungeduldig darauf, das Schloss auszuwechseln, uns aus unserem alten Leben auszusperren. Gleich würden wir das spärlich beleuchtete, jahrhundertalte Haus verlieren, das zwanzig Jahre lang unser Kokon gewesen war. Wenn wir durch diese Tür traten, würden wir niemals zurückkehren können. Wir hielten uns an den Händen und gingen ins Licht.“ (Seite 17) Dieses Buch trifft eine tiefe Wunde in mir. Es zeichnet die Ängste der Menschen vor Verlusten so detailliert und maßstabsgetreu wieder, dass ich es bis ins Mark spüren kann. Ungläubig lese ich, wie nicht nur Unrecht zu Recht gesprochen wird, sondern auch, dass Menschen, denen es eindeutig besser geht, über andere urteilen und werten, ohne Wissen darüber, was die Ursachen ihres Zustandes sind. Ray und Moth – Beide Anfang fünfzig, eine Liebe seit Jugendzeiten, arbeiten hart und leben ihren Traum auf einer eigenen Farm in Wales mit ihren zwei Kindern. Sie schenken Menschen glückliche Stunden, bis ihnen selbst die glücklichen Zeiten ausgehen. Gier und eine unverständliche Rechtsauslegung machen sie obdachlos. Nach einer ärztlichen Todesansage entscheiden sie sich verzweifelt – zu wandern. Den 1014 km langen South West Coast Path ihrer Heimat Großbritanniens. Diese Geschichte ist nicht einfach ein Bericht über eine Reise durch die Natur, sie ist eine Offenbarung. Schockierend real, spannend, bedrückend, verzweifelt, hoffnungsvoll, liebestrunken und naturverliebt und breitet seine mentale Stärke mit jedem Kapitel vor uns aus. Es liegt am Leser selbst, ob er die Kraft und beinahe unerschöpfliche Willensstärke zweier Menschen in sich aufnehmen und fühlen kann. Ich hatte Schmerzen, weil ich ihre Hilflosigkeit spüren konnte. Ich fühlte Freude bei jedem noch so kleinen Sieg über ihre Angst. Ich genoss die Wärme jeder mitfühlenden menschlichen Begegnung. Und trotz ihrer schicksalhaften Fügungen und ihres schweren Weges findet die Erzählerin immer Worte der Anteilnahme am Leben der anderen, gleich ob begünstigte oder strauchelnde Menschen. Wenn uns eine reale Geschichte zeigt, wie schwierig es für uns Menschen ist, nur mit der Natur und minimalistischen Möglichkeiten zu überleben, können wir erkennen, dass wir uns mit unserer Zivilisation zu weit in eine künstlich hergestellte Welt transformiert haben. Ich schlage meine Hände vors Gesicht und weiß, wir müssen umkehren, sonst überleben wir nicht. Nicht einer. G. Rasch Instagram @schreibdochmit

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Der Salzpfad

von Raynor Winn

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