Produktbild: Überleben, irgendwie
Band 70

Überleben, irgendwie Autobiografie

Aus der Reihe AdR - Außer der Reihe
6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.08.2022

Verlag

P.machinery

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

20.3/12.7/1.6 cm

Gewicht

311 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95765-066-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.08.2022

Verlag

P.machinery

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

20.3/12.7/1.6 cm

Gewicht

311 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95765-066-5

Herstelleradresse

p.machinery Michael Haitel
Norderweg 31|25887|Winnert|DE
michael@haitel.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leben voller Schmerz

    In dem Buch "Überleben,irgendwie" von Marianne Labisch geht es um ihre eigene Kindheit und Jugend. Schonungslos und nichts als die Wahrheit erzählt sie ihre Geschichte. Manche Stellen waren nicht leicht zu lesen und trotzdem bewundere ich sie für ihre Stärke und Mut es mit uns zu teilen. Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben und es verdient viel mehr Aufmerksamkeit. Dieses Thema und diese Geschichte sind wichtig für jeden von uns!

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    31.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Schwere Kost

    Schonungslos berichtet Marianne Labisch in ihrer Autobiografie über ihre Kindheit und Jugend. Sie ist geprägt von Gewalt, Alkoholismus und sexuellen Übergriffen von Seiten ihres Vaters. Sachlich und nüchtern berichtet sie von den unvorstellbaren Verhältnissen in ihrer Familie, die niemanden interessierten. Dieses Buch ist eine schwere Kost und nicht leicht zu verdauen. Meine Hochachtung gilt der Autorin, ihre Erlebnisse in diesem Buch zu verarbeiten. Mein Fazit: Dieses Buch zeigt deutlich, dass keiner wegsehen darf, sondern handeln muss. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

  • Annabel

    5/5

    24.02.2023

    eBook (ePUB)

    ein herzzereissendes buch

    Marianne lebt mit ihren Eltern und Geschwistern in einer Wohnung die viel zu klein für die ganze Familie ist. Doch die Familie ist das absolute Gegenteil von einer harmonischen Familie . Bei dem Vater steht Alkohol, rauchen und Kinder schlagen an der Hausordnung wenn sie nicht das machen was er Ihnen sagt. Eines nachts möchte die Mutter samt Kindern ihren Mann verlassen, doch nachdem dieser mitten in der Nacht vor ihnen steht ist diese Flucht vorbei und es kam zu meiner weiteren Situation wo sie hätten flüchten können. Als Marianne mit ihrer Klasse auf Klassenfahrt war wurde sie früher abgeholt wie geplant und erfuhr dann zu Hause, dass ihre Mutter bei einem Verkehrsunfall gestorben ist. Für sie brach eine Welt zusammen und zu Hause wurde es immer schlimmer. Ihr Vater fing an sie zu vergewaltigen und zu missbrauchen und mit der Zeit auch an ihrer Schwester. Alle Geschwister haben dann beschlossen von zu Hause fortzugehen und bei der Familie um Hilfe zu fragen ob jemand nicht mit dem Vater reden könnte doch alle sagten nein, dass können wir nicht machen er ist doch so ein lieber Mensch. Marianne hat eines Tages entschieden zur Polizei zu gehen und ihren Vater anzuzeigen, dieser kam dann für 3 Jahre ins Gefängnis und starb kurze Zeit auch später. Alle Geschwister bis auf eine Schwester haben grosse Probleme mit der ganzen Vergangenheit doch trotzdem kämpfen sie jeden Tag aufs neue. Meine Meinung. Ein herzzereissendes Buch was mir zum Ende hin noch mehr die Tränen hat laufen lassen. Ich konnte mich in viele Situationen voll und ganz hineinversetzen und gebe dir Marianne voll und ganz Recht, dass man viel mehr auf Kinder in Familien achten soll und auf ihre Signale hören sollte. Ich gebe dem Buch 5 Sterne und wünsche dir von ganzem Herzen, dass dir die Therapie weiterhin hilft soweit zurecht zukommen und bin neugierig auf den zweiten Teil den du evtl vor hast noch zu veröffentlichen.

  • Bewertung

    5/5

    30.10.2022

    eBook (ePUB)

    Ein schonungsloses und sehr bewegendes Buch

    Dieses Buch ist eine Autobiografie der Autorin, Marianne Labisch. Hier erzählt und berichtet sie  über ihre Kindheit und auch über ihre Jugend. Nun zu Beginn des Buches liest es sich wie eine ganz normale Kindheit in dieser Biografie.  Doch dann entdeckt man rasch das es doch nicht ganz genau so ist wie bei vielen anderen Menschen. Denn es gibt durch den Vater doch finanzielle Schwierigkeiten und das ist natürlich ein großes Thema. Dann stirbt auch noch die Mutter der Autorin nach einem Verkehrsunfall und es wird jetzt noch alles viel schlimmer. Marianne und ihre Schwester versuchen alles mögliche um damit klarzukommen, aber sie wussten jedoch das sie keine Hilfe bekommen werden. Es macht einen sprachlos, hilflos und traurig wenn man weiterliest. Denn der Alltag besteht aus sexueller Misshandlung, finanziellen Sorgen und Alkohol. Es ist einfach nur furchtbar und macht einen wütend wie mit Menschenleben umgegangen wird und es gibt keine Hilfe und niemand ist für die Kinder da. Ich finde es sehr mutig von der Autorin, den Leser an ihrem Leben teilhaben zu lassen. Denn auch heutzutage gibt es leider noch immer genau diesen furchtbaren Alltag bei vielen Kindern. Und auch hier gibt es nur selten Hilfe. Diese schrecklichen Erlebnisse musste die Autorin jahrelang ertragen und es ist bewundernswert das sie nun diesen Schritt mit diesem Buch macht um aufzuzeigen und zu verstehen, das man nicht wegschauen darf. Doch es gab bei Marianne auch schöne Erinnerungen und die erzählt sie uns auch in dem Buch...wie etwa : die Weihnachtsgeschenke, die erste Party und auch ihre erste Liebe. Doch vergessen konnte Marianne die furchtbaren Erlebnisse natürlich nicht und es bleibt genug für immer im Leben eingeprägt. Ich kann mich nur für diesen Mut bedanken denn die Autorin hat alle Themen sehr realistisch beschrieben. Es ist eine wahnsinnig gut beschriebene Biografie, die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Es darf wirklich nicht mehr ein Tabuthema sein und Marianne zeigt auf und nimmt den Leser mit in ihr Leben. Was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat waren die Fotos. Denn dadurch konnte ich mir bildlich alles korrekt vorstellen. Marianne hat dieses Martyrium überlebt und sie ist mutig und lässt sich nicht brechen. Denn nicht nur Marianne ist die Leidtragende sondern auch ihre Geschwister.  Sie, die älteste der Geschwister steht den Kindern bei. Doch versucht sie ein normales Leben zu leben. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und absolut verständlich. Ich danke wirklich der Autorin für dieses mutige Buch. Ich habe den größten Respekt vor Marianne denn mit den Folgen dieser Kindheit muss sie leider leben. Ich habe durch dieses Buch sehr viel gelernt.  Von mir eine absolute und klare Leseempfehlung. 

  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    5/5

    24.10.2022

    eBook (ePUB)

    Schonungslose Abrechnung

    In schöner Regelmäßigkeit genieße ich seit ein paar Jahren die neuen Bücher, Texte in Anthologien etc. der Autorin und Herausgeberin Marianne Labisch. Nun hat sie ihre Autobiografie mit dem Titel „Überleben, irgendwie“ veröffentlicht. Von „genießen“ kann hier allerdings thematisch gesehen leider keine Rede sein…Der Titel sorgt zunächst (vielleicht) für Verwirrung; spätestens nach der Lektüre weiß man aber, WIE passend er gewählt ist. Die Leserinnen und Leser begleiten die Autorin durch eine Kindheit, die von Alkohol, sexuellem Missbrauch und Gewalt nur so strotzt. Und trotzdem überlebt Marianne, irgendwie. Geboren in München, aufgewachsen im südlichen „Pott“ (Ennepetal und Gevelsberg) beißt sich die Autorin ihren Weg schon früh durchs Leben. Dabei hilft ihr mitunter auch die (bis heute erhaltene) Fantasie – irgendwohin muss man sich ja flüchten, wenn die Realität „aus dem Ruder“ läuft… Sie lernt schon früh, Verantwortung für sich und ihre Geschwister zu übernehmen (soweit es geht). Etwa, wenn die Eltern abends weggehen oder sie den besoffenen Vater aus der Kneipe abholen muss. Oder sie sich gegen stärkere Mitschüler durchsetzt und sich auch nicht zu schade ist, sich zu prügeln – was ihr wenigstens etwas Respekt einbringt. Diesen „Kampfgeist“ gilt es zu bewundern. Insbesondere wenn man von den sexuellen Übergriffen liest, die sie durch ihre Jugend begleiten. Etwa durch ihren Opa oder die mehrfache Vergewaltigung durch ihren Vater, der sich später auch noch an der jüngeren Schwester verging. Auf die Unterstützung weiterer Familienmitglieder oder auch der Polizei und des Jugendamtes kann sie nicht zählen – man nimmt sie schlicht nicht ernst. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Autorin (Selbst-)Mordgedanken hegt und – als sich die Gelegenheit bietet - von zu Hause abhaut. Wie jede(r) Jugendliche erlebt Marianne aber auch die erste (große) Liebe, die ihr (langfristig gesehen) zeigt, dass Männer nicht nur Schweine sind – immerhin ist die Autorin schon lange mit ihm verheiratet :-). Das Niederschreiben ihrer Erlebnisse ist bzw. war eine Art Therapie für die Autorin; im Nachwort gibt es anhand mehrerer Briefe an ihren (toten) Vater, an die schon früh durch einen Autounfall zu Tode gekommene Mutter, Onkel, Tante, Oma eine gnadenlose (General-)Abrechnung mit ihrer Familie, bei der sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Die Geschichte von Marianne steht exemplarisch für viele gleichgeartete und soll aufmerksam machen: hinter einem scheinbar harmlosen Leben kann auch ein schweres Schicksal stecken. Wenn ihr also eine Vermutung habt oder es Hinweise auf Gewalt an Kindern in eurer Nachbarschaft etc. gibt – zögert nicht, mit den zuständigen Stellen in Kontakt zu treten. Für den Mut, ihre Geschichte zu erzählen (Achtung: hier wird kein hochliterarischer Text geboten, der einen Preis verdient – nein, hier regiert die Nüchternheit, das Unscheinbare und wirkt alleine dadurch bedrohlich genug!!!), für die Offenheit und – wie schon erwähnt – für den Kampfgeist Mariannes zücke ich 5* und spreche eine klare Leseempfehlung aus. ©kingofmusic

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