Ein Arzt macht reinen Tisch Dr. Norden Liebhaber Edition 18 - Arztroman
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.06.2022
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
707 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740998790
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stösst, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Er sucht nach Hintergründen, nach der Ursache, warum dem Patienten nicht zu helfen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine grossartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Sehen Sie, Herr Norden! Sie hätten sich gar nicht so aufregen müssen.« Der Neurochirurg Simon Molitor lächelte seinen jungen Kollegen Danny Norden über den Besprechungstisch hinweg gönnerhaft an. »Manchmal ist ein wenig Zurückhaltung durchaus von Vorteil.« Im Beisein von Jenny Behnisch und den anderen Kollegen sowie Oberschwester Mathilde fühlte sich Danny angesichts dieser öffentlichen Kritik sichtlich unwohl. »Ich war mir aber ziemlich sicher, dass die neurologischen Ausfälle des Patienten von einem Hirntumor herrühren«, verteidigte er sich. »Ich finde, Danny hat richtig gehandelt, dass er Herrn Maurer sofort in die Klinik überwiesen hat«, ergriff Jenny Behnisch sehr zu Simons Unwillen die Partei des jungen Arztes. »Lieber einmal genauer hingeschaut und festgestellt, dass die Erkrankung doch nicht so gravierend ist, als einmal zu lange gewartet.« Doch Dr. Molitor war nicht gewillt, die Meinung der Chefin kommentarlos anzunehmen. »Oder aber, der Kollege Norden Junior bildet sich noch etwas fort, damit er in Zukunft bei seinen Diagnosen genauer weiss, worauf er achten muss. Beispielsweise könnten Sie Ihre Promotion über die Diagnose primärer Hirntumore schreiben«, empfahl er hämisch. »Wenn alle Neurochirurgen so sind wie Sie, dann wende ich mich lieber einem anderen Fachgebiet zu.« Danny konnte diese offensichtliche Beleidigung nicht auf sich sitzen lassen. »Möchte jemand eine Praline?« Mit wachsender Sorge hatte Oberschwester Mathilde dem Schlagabtausch zugehört. An dieser Stelle beschloss sie einzugreifen und schob eine Platte mit den Süssigkeiten in die Mitte des Tisches.
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