Georg Lukács vertritt die These, dass man philosophiegeschichtlich-ideologisch einen geraden Weg von den Höhen der spekulativen irrationalistischen deutschen Philosophie bis zu den Niederungen der menschenverachtenden und verbrecherischen nationalsozialistischen Praktiken verfolgen kann. Diese Entwicklungslinie führt ausgehend vom späten Schelling über Schopenhauer, Kierkegaard, Nietzsche und die Lebensphilosophie über den Neuhegelianismus bis zur deutschen Soziologie der imperialistischen Epoche, zum Sozialdarwinismus und der Rassentheorie des Faschismus.
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