Das ambivalente Frauenbild in der modernen Lyrik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.08.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
777 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346705921
Die Diskurse über die Gleichstellung der Geschlechter und das damit korrelierende Bild einer emanzipierten und selbstbestimmten Frau sind nicht erst seit dem Einundzwanzigsten Jahrhundert, das von feministischen Bewegungen wie #metoo oder #niunamenos geprägt ist, von grosser Bedeutung. In diesem Kontext werden zunehmend auch die Konzeptionen von Weiblichkeitsbildern in bedeutsamen literarischen Werken analysiert, sodass sich die feministische Literaturwissenschaft sowie die Gender Studies einer immer höheren Relevanz erfreuen.
Auch der französische Lyriker Charles Baudelaire widmete sich in seinen Werken dem Entwurf eines Frauenbildes. So bietet der 200. Geburtstag Baudelaires, der sich im April diesen Jahres jährte, Anlass, sich mit dem Lebenswerk des Begründers der modernen Lyrik in Frankreich unter der Berücksichtigung der Darstellung des weiblichen Geschlechts auseinanderzusetzen. Dabei wird deutlich, dass der Essay "La femme" in seinen theoretischen Schriften "Le peintre de la vie moderne" eine ambivalente Weiblichkeitsimagination entwirft, welche im Rahmen dieser Seminararbeit anhand eines der weltweit berühmtesten Gedichtsammlungen "Les Fleurs du Mal" auf ihre Adäquatheit und Stabilität untersucht werden soll.
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