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Muss ich das gelesen haben? Was in unseren Bücherregalen und auf Literaturlisten steht – und wie wir das jetzt ändern

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.05.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

20.2/12.2/2.2 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Altrosa

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8176-4

Beschreibung

Rezension

"Dieses Buch ist genau, was wir jetzt brauchen, um auf Augenhöhe über alternative Schullektüren sprechen zu können. Teresa Reichl bringt Hintergründe und Zusammenhänge sehr informiert, anschaulich und komisch auf den Punkt - ein Vergnügen!" Nicole Seifert "Es ist beruhigend zu erfahren, dass Goethe und Mann wirklich die Schlunzis sind, für die ich sie immer gehalten habe. Wir brauchen neue Klassiker und Vorbilder! Warum? Das haut uns Teresa in diesem wichtigen Buch um die Ohren." Ninia LaGrande "ein eindringliches Plädoyer für das Lesen" Bayerischer Rundfunk, Lili Ruge "ein spritziges und sehr zu empfehlendes Werk" ekz-Bibliotheksservice, Robin Ronja Coban "Nichts Geringeres als den Literaturkanon, der nach wie vor ganz schön festzementiert ist, will Teresa Reichl aus den Angeln heben. Das macht sie in leicht flapsigem, komplett unverstelltem, direktem Ton, der sich (nicht nur, aber auch) an die Generation TikTok richtet und vor allem die Schullektüre auf- und angreift. Denn, und das beweist sie beflissen: In der Literaturgeschichte gibt es alles, ,Schriften eines Schwarzen Autors aus der Aufklärung, queere Dramen von Frauen aus dem Mittelalter [...]', man muss nur hinsehen. Ein feuriges Plädoyer für ein Umdenken der ,Klassiker'." BUCHKULTUR, Heft 207 "eine emotionsgeladene Replik auf den Literatur-Kanon" bn. bibliotheksnachrichten, Simone Klein

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.05.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

20.2/12.2/2.2 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Altrosa

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8176-4

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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  • Lesendes Federvieh

    aus München

    5/5

    23.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolutes Must-Read für alle Literaturbegeisterten und diejenigen, die es werden möchten!

    Teresa Reichl hat genug vom Patriarchat in der Literatur, die an Diversität schmerzlich missen lässt. Mit Basics zur Literaturgeschichte, einem fundierten Alternativ-Kanon und geballtem Wissen nimmt sie sich der sich unweigerlich aufdrängenden Fragestellung „Muss ich das gelesen haben?“ an und tritt damit eine längst überfällige Literaturrevolte los. Meine Antwort darauf: JA! Dieses Buch unbedingt und je früher, desto besser! Denn darin thematisiert Teresa Reichl nicht nur die unterschiedlichen Facetten der Literaturgeschichte sowie den damit einhergehenden gesellschaftlichen Strukturen im Wandel, sondern plädiert gleichermaßen für mehr Offenheit, Diversität und Vielfalt. Spritzig, modern, schnörkellos, auf absolut charmante, humorvolle sowie kluge Art und Weise, noch dazu so herrlich auf den Punkt gebracht, zerpflückt sie antiquierte Ansichten und Denkweisen, wie sie im deutschsprachigen Raum hinsichtlich Literatur und Gesellschaft immer noch weit verbreitet sind. Getragen durch den lockeren Schreibstil, welcher durch witzige, freche und dadurch umso bereichernde Fußnoten noch verstärkt wird, weckt Teresa Reichl Neugier und Lust auf Literatur. Zugleich ist es ein schillerndes Plädoyer für mehr Vielfalt in der Schulliteratur, indem äquivalent zum Facettenreichtum unserer Gesellschaft und ihrer multikulturellen Einflüsse neben altbekannten Klassikern auch Raum für zeitgenössische Stimmen und heterogene Perspektiven abseits weißer Cis-Männer gewährt werden sollte. In jeder Zeile steckt pure Begeisterung für das geschriebene Wort, die kontagiös ist: Teresa Reichls unermüdliche Motivation junge Menschen für Literatur und das bereichernde wie horizonterweiternde Erlebnis Buch zu begeistern, bietet auch für bereits überzeugte Literaturbegeisterte neue, inspirierende Aspekte, um die alteingesessene Komfortzone zu verlassen und diversere Sichtweisen zu entdecken. Für mich DAS Sachbuch der Saison für Literaturbegeisterte und diejenigen, die es werden möchten!

  • Bewertung

    5/5

    21.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ihr müsst dieses Buch gelesen haben!

    Ich kenne die Autorin schon von Social Media, weshalb ich wirklich sehr gespannt auf das Buch war. Und ich wurde nicht enttäuscht! Ein Buch, welches von allen Menschen gelesen werde sollte. Lest es in der Schule, in der Uni oder wenn ihr einfach nur an wirklicher Literatur und ihren "Klassikern" interessiert seit. 5/5

  • Bewertung

    5/5

    26.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Impuls für Literaturwahl

    Ich studiere Lehramt und ärgerte mich gerade über die geringe Vertretung von Schriftstellerinnen und Personen aus den niedrigeren ökonomischen Schichten, da ich selbst betroffen bin. Durch das Buch hat sich mein Horizont der Empörung nochmal erweitert auf maginalisierte Gruppen, denen ich selbst nicht angehöre. Ich werde bei meinen nächsten Stunden/Seminaren darauf achten, diese Thematik anzusprechen und zu berücksichtigen. Die Inhalte wurden gleich mit anderen Studierenden verschiedener Lehrämter diskutiert und geteilt. Jetzt hat jede:r eine Liste mit Werken, die er:sie ansprechend findet und verschiedene Gruppen repräsentiert. Ich bin sehr begeistert. Auch die lockere Sprache ist gut für den Einsatz in Sek 1/2, da man einzelne Teile daraus gut vorlesen und diskutieren kann, ohne die SuS zu Tode zu langweilen. Ich liebe es und würde es immer wieder kaufen!

  • Bewertung

    5/5

    16.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig. Danke für dieses Buch

    Ich finde es großartig. Mir hat das Buch auch wieder richtig Lust gemacht zu lesen und auch Klassiker. Natürlich die Klassiker (und solche die es werden können/ müssen) die Teresa empfiehlt. Das Buch sollten junge Menschen lesen um zu verstehen warum sie lesen sollen und welche Literatur wirklich Mehrwert bringt. Außerdem liefert es das Buche jede Menge gute Argumente mal etwas anderes als "die Standardklassiker" zu lesen. Das Buch ließt sich super schnell und einfach. Ich hoffe es fällt vielen jungen Menschen, Lehrern, Buchhändlern,.... in die Hände und es wird endlich mal etwas anderes in Schulen gelesen aber auch privat. Nennt mich Freak aber ich hab jetzt eine laaaaaange Liste mit Büchern die ich lesen möchte.

  • Bewertung

    5/5

    19.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Bücher-Detektivin

    Theresa Reichl begeistert mich mit ihrer direkten Art und ihrem literarischen Wissen, welches sie wie nebenbei fallen lässt. Der sogenannte Literaturkanon besteht fast ausschließlich aus Büchern welche von männlichen und auf vielerlei Ebenen priviligierten Autoren geschrieben wurden. Frauen kommen so gut wie nicht vor. Völlig ausgeblendet werden arme schreibende Menschen und schreibende Menschen mit Behinderung, sowie Autoren aus anderen Kulturen und queere Literaten, bzw konnten und können diese Literaten nicht offen schreiben was sie bewegte und wie sich ihr Alltag gestaltete, was sich auch in der von uns ind den Schulen gelesenen Literatur niederschlägt, wie zum Beispiel Thomas Mann, der vermutlich seine erotischen Gefühle zu Männern in eine Geschichte fasste, die Thematisch kritisch zu betrachten ist, weil er beschreibt, wie sich ein Mann zu einem Minderjährigen hingezogen fühlt (Der Tod in Venedig). Diese Geschichte endet Tragisch für den älteren Protagonisten. Reichl sieht in Klassikern wie diesen nicht das Potential, junge Menschen zum Lesen, Nachdenken anzuregen und an Literatur Wachsen zu lassen. Die Autorin plädiert für moderne literarische Vielfalt im Unterricht. Sie lässt uns alle zu Literatur-DetektivInnen werden. Wir sollen aktiv nach Vielvalt und vieleicht auch nach Unbequemen ausschau halten um uns und die Schulen mit den neuen Werken zu bereichern. Reichls Schreibstil ist oft hochemotional. Dass kann mitreißen aber auch ein wenig abschrecken. Die Botschaft aus "Muss ich das gelesen haben" kam aber bei mir durchweg positiv an. Wer traut sich schon große Dichter und Denker als von uns als groß und wichtig aufgebläht darzustellen. Dabei hat mir besonders gefallen, dass die Autorin sich mit allen ihr unbequem erscheinenden Werken und dessen Autoren eingängig beschäftigt hat., und nicht nur einen Rundumschlag hinlegt, sondern differenziert und sich einfach ganz und gar solidarisch mit den heutigen LeserInnen bzw SchülerInnen zeigt. Ich bin auf diesen 232 Seiten jedenfalls nicht dümmer geworden, sondern werde mich jetzt auf die Suche nach unbekannten AutorInnen/SchriftstellerInnen machen.

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