Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.03.2023
Abbildungen
250 Abbildungen in Farbe
Herausgeber
Erik Eising + weitereVerlag
HirmerSeitenzahl
304
Maße (L/B/H)
28.7/25.1/2.8 cm
Gewicht
1884 g
Farbe
Anthrazit / Messing
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7774-3847-4
Hugo van der Goes (um 1440–1482) war der wichtigste niederländische Künstler der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Seine innovativen Bilderfindungen zeichnen sich durch monumentale Figuren und realistische Erzählmomente aus. Sie bereiteten den Weg für die Entwicklung der niederländischen Malerei der folgenden Jahrhunderte.Die Werke des in Gent und im Roode Kloster bei Brüssel tätigen Malers wurden schon von den Zeitgenossen bewundert und bis ins 17. Jahrhundert unzählige Male kopiert. Die neue Monografie würdigt Charakter und Bedeutung seines zahlenmässig überschaubaren Œuvres. Seine grossen Altäre treffen auf intimere Tafeln, Zeichnungen und Miniaturen ebenso wie auf Arbeiten aus seinem engsten Umfeld – reich bebildert und kompetent erläutert, entsteht ein umfassender Blick auf das Schaffen eines grossartigen Künstlers.
Kundinnen und Kunden meinen
Hugo van der Goes (um…
MaWiOr aus Halle am 21.03.2023
Bewertungsnummer: 2797117
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Hugo van der Goes (um 1440-1482/83) zählt zu den schöpfungsmächtigsten und ausdrucksstärksten Malern der altniederländischen Malerei in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Er genoss bei seinen Zeitgenossen einen beachtlichen Ruf. Fürsten und Kaufleute übermittelten ihm gleichermaßen prestigeträchtige wie lukrative Aufträge. Hugos erhaltenes Oeuvre ist jedoch sehr schmal. Nur etwa 13 Werke der Tafelmalerei und zwei Zeichnungen werden ihm heute als eigenhändig zugeschrieben. Bislang wurde dem Künstler noch keine monografische Ausstellung zuteil. Das ändert nun die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin mit der Ausstellung „Hugo van der Goes - Zwischen Schmerz und Seligkeit“ (31.3.-16.7.2023), die die höchste Konzentration von Werken des Hugo van der Goes darstellt. Im Hirmer Verlag ist der umfangreiche und reich illustrierte Katalog zu dieser einmaligen Ausstellung erschienen. Im Essayteil beleuchten renommierte Kunstwissenschaftler*innen den Künstler und seine Schöpfungen aus verschiedenen Blickrichtungen. So widmet sich Stephan Kemperdick dem Verlust und der Wiederentdeckung des außergewöhnlichen Künstlers bzw. seinen künstlerischen Beziehungen im Burgunderreich. Katrin Dyballa geht der Frage nach, war-um sich van der Goes um 1475/76 ins Roode Kloster zurückzog, ohne dabei sein künstlerisches Schaffen aufzugeben. Andere Beiträge untersuchen Hugo van der Goes als Port-rätmaler bzw. Zeichner. Emma Capron widmet sich schließlich dem Portinari-Altar – dem Hauptwerk van der Goes, das die Anbetung der Hirten darstellt. Im Katalogteil werden die Werke der Ausstellung sowie Werke aus dem Umkreis des Künstlers in großformatigen Farbabbildungen und informativen Begleittexten vorgestellt. Eine umfangreiche Bibliografie (immerhin zwanzig Seiten) beschließt den aufschlussreichen Katalog.