Rassismuskritische Soziale Arbeit Eine theoretische Annäherung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.01.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
59 (Printausgabe)
Dateigröße
1580 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346788696
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit eine rassismus-unkritische Soziale Arbeit zu einer unreflektierten (Re-)Produktion der bestehenden Macht- und Herrschaftsverhältnisse beiträgt und wie dieser unreflektierten (Re-)Produktion vorgebeugt werden kann.
In den Debatten der Sozialwissenschaft und der Politik war der Begriff Rassismus - besonders durch die Nachwirkungen der Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus - noch bis in die 1990er Jahre hinein so gut wie tabuisiert. Rassismus zeigte sich vermeintlich nur in den Nischen der Gesellschaft in Form von bspw. rechtsextremer Gewalt.
Dementsprechend lag der Fokus der Forschung in der Sozialen Arbeit in der Nachkriegszeit zunächst einmal auf der Auseinandersetzung mit den Arbeitsmigrant_innen (mit Fokus auf ihren Defiziten), dann in den 1980ern unter anderem auf den Debatten um den Ansatz der "Interkulturellen Sozialen Arbeit".
Erst dann (in den 1990ern) verstärkte sich die Perspektive auf Rassismus, Antirassismus bzw. Rassismuskritik.
Für ein tieferes Verständnis der Rassismustheorie bzw. des rassismuskritischen Ansatzes muss man sich mit dem Begriff der Macht bzw. mit Machtverhältnissen beschäftigen. Exemplarisch dafür steht der Kolonialismus, in dem sich die Konzeption des Rassismus zu Nutze gemacht wurde, um ein Herrschaftsverhältnis zu legitimieren.
So beginnt die vorliegende Arbeit - nach einer Skizzierung Stuart Halls Unterscheidung "Der Westen und der Rest" - mit einem historischen Bezug auf den Kolonialismus, zusammen mit dem Begriff der epistemischen Gewalt.
Danach erfolgt eine Darstellung der Auseinandersetzung mit den von Foucault geprägten Begriffen Macht, Wissen, Diskurs und Wahrheit, die - nach einer kleinen Rückkehr zu Stuart Hall - in die Ausführung zu der Konstruktion des "Anderen" und die Subjektkonstitution mündet. Es folgt das Kapitel über Rassismus: Nach einer Hinführung über den Begriff der "Rasse", folgt der Versuch, Rassismus zu definieren. Anschliessend wird auf den Alltagsrassismus eingegangen, damit verbunden auf den strukturellen und institutionellen Rassismus. Das Kapitel endet mit einer Darstellung der Zusammenhänge von Sprache, Rassismus und Macht.
In den Debatten der Sozialwissenschaft und der Politik war der Begriff Rassismus - besonders durch die Nachwirkungen der Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus - noch bis in die 1990er Jahre hinein so gut wie tabuisiert. Rassismus zeigte sich vermeintlich nur in den Nischen der Gesellschaft in Form von bspw. rechtsextremer Gewalt.
Dementsprechend lag der Fokus der Forschung in der Sozialen Arbeit in der Nachkriegszeit zunächst einmal auf der Auseinandersetzung mit den Arbeitsmigrant_innen (mit Fokus auf ihren Defiziten), dann in den 1980ern unter anderem auf den Debatten um den Ansatz der "Interkulturellen Sozialen Arbeit".
Erst dann (in den 1990ern) verstärkte sich die Perspektive auf Rassismus, Antirassismus bzw. Rassismuskritik.
Für ein tieferes Verständnis der Rassismustheorie bzw. des rassismuskritischen Ansatzes muss man sich mit dem Begriff der Macht bzw. mit Machtverhältnissen beschäftigen. Exemplarisch dafür steht der Kolonialismus, in dem sich die Konzeption des Rassismus zu Nutze gemacht wurde, um ein Herrschaftsverhältnis zu legitimieren.
So beginnt die vorliegende Arbeit - nach einer Skizzierung Stuart Halls Unterscheidung "Der Westen und der Rest" - mit einem historischen Bezug auf den Kolonialismus, zusammen mit dem Begriff der epistemischen Gewalt.
Danach erfolgt eine Darstellung der Auseinandersetzung mit den von Foucault geprägten Begriffen Macht, Wissen, Diskurs und Wahrheit, die - nach einer kleinen Rückkehr zu Stuart Hall - in die Ausführung zu der Konstruktion des "Anderen" und die Subjektkonstitution mündet. Es folgt das Kapitel über Rassismus: Nach einer Hinführung über den Begriff der "Rasse", folgt der Versuch, Rassismus zu definieren. Anschliessend wird auf den Alltagsrassismus eingegangen, damit verbunden auf den strukturellen und institutionellen Rassismus. Das Kapitel endet mit einer Darstellung der Zusammenhänge von Sprache, Rassismus und Macht.
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