Die Beständigkeit der gesetzlichen Rente Ist das im Umlageverfahren finanzierte Rentensystem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels noch zeitgemäß?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.01.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
57 (Printausgabe)
Dateigröße
939 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346788979
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,3, , Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Bachelorthesis ist die Beständigkeit des gesetzlichen Rentenversicherungssystems. Insofern handelt es sich um die Frage, ob das im Umlageverfahren finanzierte Rentensystem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auch in Zukunft noch zeitgemäss ist. Andernfalls sollte entweder eine Anpassung in Bezug auf das Sicherheitsversprechen der Rentenversicherung stattfinden oder künftige Möglichkeiten zu Änderung der Finanzierung thematisiert werden.
Denn warum sollte Deutschland nicht ebenfalls erreichen, was beispielsweise in den Niederlanden selbstverständlich ist? Alle sollen einzahlen, in der Politik Tätige, Verbeamtete, Selbstständige und freiberuflich Tätige.
Bereits im Wahlkampf 1986 suggerierte das von Norbert Blüm, dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung der CDU, geprägte Zitat "Die Renten sind sicher" eine Sicherheit der gesetzlichen Rentenversicherung. Zu dieser Zeit erscheint das Umlageverfahren als ein optimales System zur Finanzierung der Rente, da sich Beitragszahlende und Leistungsempfangende die Waage gehalten haben.
Zwar hat die Rentenversicherung derzeit so hohe Rücklagen wie seit langem nicht mehr, doch im Bundestag sind die Probleme in Bezug auf die Rente und deren Finanzierung klar. Spätestens Mitte der Zwanzigerjahre soll die Phase der finanziellen Stabilität zu Ende gehen, da der demografische Wandel zu steigenden Kosten führt und gleichzeitig die Renten für Arbeitnehmende sowie Arbeitgebende finanzierbar bleiben müssen.
Hier tritt das Phänomen des demografischen Wandels auf, welches das Prinzip des Generationenvertrags im Umlageverfahren kritisch beäugen lässt.
Denn warum sollte Deutschland nicht ebenfalls erreichen, was beispielsweise in den Niederlanden selbstverständlich ist? Alle sollen einzahlen, in der Politik Tätige, Verbeamtete, Selbstständige und freiberuflich Tätige.
Bereits im Wahlkampf 1986 suggerierte das von Norbert Blüm, dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung der CDU, geprägte Zitat "Die Renten sind sicher" eine Sicherheit der gesetzlichen Rentenversicherung. Zu dieser Zeit erscheint das Umlageverfahren als ein optimales System zur Finanzierung der Rente, da sich Beitragszahlende und Leistungsempfangende die Waage gehalten haben.
Zwar hat die Rentenversicherung derzeit so hohe Rücklagen wie seit langem nicht mehr, doch im Bundestag sind die Probleme in Bezug auf die Rente und deren Finanzierung klar. Spätestens Mitte der Zwanzigerjahre soll die Phase der finanziellen Stabilität zu Ende gehen, da der demografische Wandel zu steigenden Kosten führt und gleichzeitig die Renten für Arbeitnehmende sowie Arbeitgebende finanzierbar bleiben müssen.
Hier tritt das Phänomen des demografischen Wandels auf, welches das Prinzip des Generationenvertrags im Umlageverfahren kritisch beäugen lässt.
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