Die Ambiguität des Islams. Zwischen Angst und Dialog
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
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Kopierschutz
Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
10.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
9 (Printausgabe)
Dateigröße
533 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346829849
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Theologie - Islamische Religionswissenschaft, Note: 2, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Löst die historisch verankerte Annahme eines ambiguitäts-intoleranten Islams die Angst vor den nahöstlichen Kulturen aus?
Die heutige öffentliche Wahrnehmung gegenüber Muslimen wurde bereits mit den Anschlägen am 11. September auf das World Trade Center in New York und der bis heute noch daran zurückerinnernden Terrorangriffe unter dem Namen des 'Islamischen Staats' geprägt. Der Islam gilt als intolerant gegenüber Andersgläubigen und nicht mit den Werten des modernen Westens vereinbar; sie würden nicht mit dem islamischen Gedankengut Vereinbarendes ablehnen. Während Muslime im alltäglichen Umfeld nicht anders zu wirken scheinen, sind es vielleicht die Bilder von vermeidlich einfachen Bürgern, die zu terroristischen Gräueltaten griffen, die unbewusst die Furcht vor jenen arabisch aussehenden Menschen auslösen.
Bezüglich des interreligiösen Dialogs kommen die Wenigsten auf die Idee, der Islam könnte gegenüber ambivalenten Diskursen aufgeschlossen und ambiguitäts-tolerant sein, womit sich der Islamwissenschaftler und Arabist Thomas Bauer beschäftigt und in seinem Werk zur Kultur der Ambiguität darstellt, wie die angenommene Ambiguitäts-Intoleranz des Islams -damit die Suche nach der einen einzigen allgemeingültigen Wahrheit, statt der Akzeptanz verschiedener koexistierender Diskurse- ein Produkt der westlichen Moderne ist und durch den Kolonialismus in die arabisch-islamische Welt getragen wurde. Dabei war die vorkoloniale Gesellschaft der Muslime im Nahen Osten ein Beispiel für die Ambiguitäts-Toleranz und eine andere Geschichte des Islams. Nach Bauer verschwamm das europäisch-christliche Verständnis des Islams zwischen einer Religion und Kultur, woraus sich mir die Frage stellt, ob die Problematik der Bezeichnung einer "islamischen Kultur" dem interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen im Wege stehe.
Die heutige öffentliche Wahrnehmung gegenüber Muslimen wurde bereits mit den Anschlägen am 11. September auf das World Trade Center in New York und der bis heute noch daran zurückerinnernden Terrorangriffe unter dem Namen des 'Islamischen Staats' geprägt. Der Islam gilt als intolerant gegenüber Andersgläubigen und nicht mit den Werten des modernen Westens vereinbar; sie würden nicht mit dem islamischen Gedankengut Vereinbarendes ablehnen. Während Muslime im alltäglichen Umfeld nicht anders zu wirken scheinen, sind es vielleicht die Bilder von vermeidlich einfachen Bürgern, die zu terroristischen Gräueltaten griffen, die unbewusst die Furcht vor jenen arabisch aussehenden Menschen auslösen.
Bezüglich des interreligiösen Dialogs kommen die Wenigsten auf die Idee, der Islam könnte gegenüber ambivalenten Diskursen aufgeschlossen und ambiguitäts-tolerant sein, womit sich der Islamwissenschaftler und Arabist Thomas Bauer beschäftigt und in seinem Werk zur Kultur der Ambiguität darstellt, wie die angenommene Ambiguitäts-Intoleranz des Islams -damit die Suche nach der einen einzigen allgemeingültigen Wahrheit, statt der Akzeptanz verschiedener koexistierender Diskurse- ein Produkt der westlichen Moderne ist und durch den Kolonialismus in die arabisch-islamische Welt getragen wurde. Dabei war die vorkoloniale Gesellschaft der Muslime im Nahen Osten ein Beispiel für die Ambiguitäts-Toleranz und eine andere Geschichte des Islams. Nach Bauer verschwamm das europäisch-christliche Verständnis des Islams zwischen einer Religion und Kultur, woraus sich mir die Frage stellt, ob die Problematik der Bezeichnung einer "islamischen Kultur" dem interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen im Wege stehe.
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