Die Debatte um das ALECA in europäischen und tunesischen Nachrichtenportalen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
15.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
46 (Printausgabe)
Dateigröße
595 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346832993
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Politik - Region: Afrika, Note: 1,3, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit behandelt die Debatte um das ALECA in den europäischen und tunesischen Nachrichtenportalen. Es wird ermittelt, ob sich in den von uns ausgewählten Presseartikeln Elemente der Modernisierungs- und Dependenztheorie wiederfinden und wie sich diese voneinander unterscheiden.
Die ersten Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und Tunesien wurden 1995 mit der Verabschiedung des Assoziierungsabkommens (AA) etabliert. Tunesien war damit das erste Land im Mittelmeerraum, welches ein Handelsabkommen mit der EU unterzeichnete.
Im Vordergrund dieses Abkommens stand die Stärkung der Nachbarschaftspolitik zwischen der EU und Tunesien. Von grosser Bedeutung war hier insbesondere die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Hierbei wurden Verhandlungen über die Niederlassungsfreiheit, den freien Kapitalverkehr und die Wettbewerbsregeln eingeleitet. Ein weiterer Aspekt des Abkommens war der Versuch die soziale und kulturelle Entwicklung Tunesiens zu reformieren. Ebenfalls diskutiert wurde die Liberalisierung des Agrarsektors, um einen effizienteren Zugang zum europäischen Markt zu gewähren. Während der Revolution im Jahr 2011 kamen die Verhandlungen zum Stillstand. 2015 wurden sie auf Anfrage der EU wieder aufgenommen. Seitdem gab es vier Verhandlungsrunden, wobei die letzte Verhandlung im Mai 2019 stattfand.
Das neue Programm, genannt ALECA oder DCFTA, ist eine Erweiterung des Assoziierungsabkommens und greift erneut relevante Fragen des Handels auf. Dieser soll in höherem Masse intensiviert und ausgebaut werden. Insbesondere der Dienstleistungs- und Agrarsektor sollen gestärkt werden. Ausserdem geht es darum, Handelsbarrieren zu reduzieren und Investitionen zu erleichtern. Neben der wirtschaftlichen Annäherung an die EU soll auch eine Übernahme demokratischer Strukturen erfolgen. Für dieses Vorhaben ist die Unterstützung der EU erforderlich.
Die ersten Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und Tunesien wurden 1995 mit der Verabschiedung des Assoziierungsabkommens (AA) etabliert. Tunesien war damit das erste Land im Mittelmeerraum, welches ein Handelsabkommen mit der EU unterzeichnete.
Im Vordergrund dieses Abkommens stand die Stärkung der Nachbarschaftspolitik zwischen der EU und Tunesien. Von grosser Bedeutung war hier insbesondere die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Hierbei wurden Verhandlungen über die Niederlassungsfreiheit, den freien Kapitalverkehr und die Wettbewerbsregeln eingeleitet. Ein weiterer Aspekt des Abkommens war der Versuch die soziale und kulturelle Entwicklung Tunesiens zu reformieren. Ebenfalls diskutiert wurde die Liberalisierung des Agrarsektors, um einen effizienteren Zugang zum europäischen Markt zu gewähren. Während der Revolution im Jahr 2011 kamen die Verhandlungen zum Stillstand. 2015 wurden sie auf Anfrage der EU wieder aufgenommen. Seitdem gab es vier Verhandlungsrunden, wobei die letzte Verhandlung im Mai 2019 stattfand.
Das neue Programm, genannt ALECA oder DCFTA, ist eine Erweiterung des Assoziierungsabkommens und greift erneut relevante Fragen des Handels auf. Dieser soll in höherem Masse intensiviert und ausgebaut werden. Insbesondere der Dienstleistungs- und Agrarsektor sollen gestärkt werden. Ausserdem geht es darum, Handelsbarrieren zu reduzieren und Investitionen zu erleichtern. Neben der wirtschaftlichen Annäherung an die EU soll auch eine Übernahme demokratischer Strukturen erfolgen. Für dieses Vorhaben ist die Unterstützung der EU erforderlich.
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