Die Übersetzung von vulgären Redewendungen in Untertiteln. Untersuchung anhand von spanisch-deutschen Beispielen aus dem Korpus OpenSubtitles2011
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
15.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
887 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346833785
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Romanistik - Hispanistik, Note: 1,0, Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit vulgären spanischen Redewendungen und mit deren möglichen deutschen Übersetzungen in der Filmuntertitelung. Es soll der Frage nachgegangen werden, wie sich die Bedeutung von Redewendungen allgemein konstituiert und wie eine geeignete Übersetzungsstrategie von vulgären Redewendungen aussehen könnte. Zudem soll untersucht werden, ob im Deutschen häufig Abschwächungen oder Auslassungen vorkommen. Bei der Analyse der Redewendungen sollen die impliziten Informationen der Redewendungen, die sogenannten Implikaturen, gefunden werden.
Das gewählte Thema ist aus verschiedenen Gründen interessant. Zum einen scheint die Akzeptanz gegenüber vulgären Redewendungen in Spanien weitaus grösser zu sein als in Deutschland. Zum anderen entfalte nach Schröpf das geschriebene Wort eine grössere Wirkung als das gesprochene. Für die geeignete Übersetzungsstrategie müssen beide Punkte ausreichend berücksichtigt werden, da Übersetzer*innen eine ethische Verantwortung gegenüber allen Beteiligten haben und sie ungewollte Tabubrüche vermeiden sollten.
Im Theorieteil werden die relevanten Begriffe und mögliche Übersetzungsstrategien bei vulgären Redewendungen und Besonderheiten bei Untertiteln dargestellt. Im Praxisteil wird zunächst das Vorgehen der Analyse erläutert. Kernstück der Arbeit bildet die Analyse von 7 spanischen Redewendungen mit den Lemmata "cagar" bzw. "cojón". Dazu wurden 10-15 zufällige Beispiele aus dem spanisch-deutschen Korpus OpenSubtitles2011 von Tiedemann (2009), das insgesamt 3 979 alignierte Dokumente bzw. 50,7 Millionen Tokens umfasst, mithilfe des Korpuskompilationswerkzeugs SketchEngine ausgewertet. Für die Analyse wurde das spanisch-deutsche Wörterbuch der Redewendungen von Torrent et al. (2020), kurz SDWDR, sowie das monolinguale Online-Wörterbuch der Real Academia Española, kurz RAE, verwendet.
Das gewählte Thema ist aus verschiedenen Gründen interessant. Zum einen scheint die Akzeptanz gegenüber vulgären Redewendungen in Spanien weitaus grösser zu sein als in Deutschland. Zum anderen entfalte nach Schröpf das geschriebene Wort eine grössere Wirkung als das gesprochene. Für die geeignete Übersetzungsstrategie müssen beide Punkte ausreichend berücksichtigt werden, da Übersetzer*innen eine ethische Verantwortung gegenüber allen Beteiligten haben und sie ungewollte Tabubrüche vermeiden sollten.
Im Theorieteil werden die relevanten Begriffe und mögliche Übersetzungsstrategien bei vulgären Redewendungen und Besonderheiten bei Untertiteln dargestellt. Im Praxisteil wird zunächst das Vorgehen der Analyse erläutert. Kernstück der Arbeit bildet die Analyse von 7 spanischen Redewendungen mit den Lemmata "cagar" bzw. "cojón". Dazu wurden 10-15 zufällige Beispiele aus dem spanisch-deutschen Korpus OpenSubtitles2011 von Tiedemann (2009), das insgesamt 3 979 alignierte Dokumente bzw. 50,7 Millionen Tokens umfasst, mithilfe des Korpuskompilationswerkzeugs SketchEngine ausgewertet. Für die Analyse wurde das spanisch-deutsche Wörterbuch der Redewendungen von Torrent et al. (2020), kurz SDWDR, sowie das monolinguale Online-Wörterbuch der Real Academia Española, kurz RAE, verwendet.
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