Produktbild: Bacà, F: NOVA

Bacà, F: NOVA

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Antje Kunstmann

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

21/14.6/2.9 cm

Gewicht

466 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christine Ammann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-560-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Antje Kunstmann

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

21/14.6/2.9 cm

Gewicht

466 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christine Ammann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-560-5

Herstelleradresse

Kunstmann
Zweigstr. 10Rgb
80336 München
DE
info@kunstmann.de

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  • Nina Albert

    5/5

    25.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Was man mit Gewalt gewinnt,…

    „Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.“ - Mahatma Gandhi „Von einem der auszog…“ Davide Ricci führt mit seiner Frau Barbara und seinem Sohn Tommaso ein unbesorgtes Leben im beschaulichen Städtchen Lucca in Italien. Als Neurochirurg hat er außerordentliche Kenntnisse über das Gehirn und die menschliche Psyche. Gewalt verstört ihn, er ist friedliebend, sanftmütig und geschickt im rhetorischen Umgang mit Worten. Bis er plötzlich eines Tages dazu gezwungen wird, sich mit der eindringlichen Frage auseinandersetzen ob Gewalt wirklich verurteilt werden sollte oder ob die Aussicht auf Erfolg lediglich auf einer inneren Kontrolle derselben fußt… In seinem Roman „Nova“ bringt uns Fabio Bacà mit dem Urinstinkt Gewalt in Berührung und lässt uns in seiner literarisch kunstvollen und wortgewandten Lektüre die Transformation des Protagonisten in raffiniert verschachtelten Sätzen miterleben. Sprachlich höchst talentiert beleuchtet er das zentrale, anspruchsvolle Thema und lässt es in einem überraschenden, finalen Szenario gipfeln. Der Glaube Gewalt mit Gewalt beherrschen zu können entpuppt sich unwiderruflich als meisterhafte Illusion in dieser höchst tragischen, spannenden und skurrilen Geschichte. „Auge um Auge - Zahn um Zahn?“ Fesselnde Observation der Gewalt stilistisch brillant dargeboten.

  • Nina Albert

    5/5

    25.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten.“ - Mahatma Gandhi

    „Von einem der auszog…“ Davide Ricci führt mit seiner Frau Barbara und seinem Sohn Tommaso ein unbesorgtes Leben im beschaulichen Städtchen Lucca in Italien. Als Neurochirurg hat er außerordentliche Kenntnisse über das Gehirn und die menschliche Psyche. Gewalt verstört ihn, er ist friedliebend, sanftmütig und geschickt im rhetorischen Umgang mit Worten. Bis er plötzlich eines Tages dazu gezwungen wird, sich mit der eindringlichen Frage auseinandersetzen ob Gewalt wirklich verurteilt werden sollte oder ob die Aussicht auf Erfolg lediglich auf einer inneren Kontrolle derselben fußt… In seinem Roman „Nova“ bringt uns Fabio Bacà mit dem Urinstinkt Gewalt in Berührung und lässt uns in seiner literarisch kunstvollen und wortgewandten Lektüre die Transformation des Protagonisten in raffiniert verschachtelten Sätzen miterleben. Sprachlich höchst talentiert beleuchtet er das zentrale, anspruchsvolle Thema und lässt es in einem überraschenden, finalen Szenario gipfeln. Der Glaube Gewalt mit Gewalt beherrschen zu können entpuppt sich unwiderruflich als meisterhafte Illusion in dieser höchst tragischen, spannenden und skurrilen Geschichte. „Auge um Auge - Zahn um Zahn?“ Fesselnde Observation der Gewalt stilistisch brillant dargeboten.

  • Bewertung

    aus Marl

    3/5

    19.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sich Gewalt anzutrainieren,…

    Sich Gewalt anzutrainieren, das macht etwas mit dem Menschen Der Neurochirug Davide führt mit seiner Frau Barbara und Tommasco, dem inzwischen zum Jugendlichen herangewachsenen Sohn ein recht zufriedenes Leben. Seine Arbeit erfüllt ihn, bald steht eine Beförderung an und das Leben läuft in ruhigen Bahnen, bis zu diesem einen Tag. In einem Restaurant werden Ehefrau und Sohn von einem Mann geradezu übergriffig belästigt und er schaut dem Ganzen, wie gelähmt, zu. Er greift nicht ein. Das tut dann ein Anderer für ihn und klärt die Situation auf recht brutale Weise. Davide ist geschockt über sich selbst und hat das Gefühl, ein Feigling zu sein. Er war immer ein Mann der Worte und jetzt 'hat er versagt'. Das beschäftigt ihn so sehr, dass er beschließt, der Gewalt, der körperlichen Durchsetzungskraft mehr Gewicht zu geben. Und das führt, ganz langsam, auch zu Wandlung seiner selbst. Dies ist mal eine ganz andere Art, sich mit dem Thema Gewalt auseinanderzusetzen. Ein Mensch versucht sich nicht, ihrer zu entledigen, nein, er trainiert sie sich, sozusagen bewusst, an, um ein Mann zu sein und vor sich selbst zu bestehen. Das ist spannend in der Konzeption, doch die Umsetzung in diesem Buch hat mich nicht überzeugt. Emotionen, Intensität, eine Geschichte, die einen mitreißt, das ist die Vorstellung, die einem dabei geradezu entgegenspringt, doch dies hier ist 'schön'. Im wahrsten Sinne des Wortes, schön, sprachlich ganz großes Kino. Hier liebt einer den Umgang mit seiner Sprache und setzt sie dementsprechend äußerst kunstvoll, literarisch gehoben ein. Aber der Autor will uns ja auch eine Geschichte erzählen, sie an uns Leser herantragen und uns begeistern. Und da ist hier noch viel Luft nach oben. Ich bin überzeugt, wünsche es mir zumindest, er bekommt das hin, beim nächsten Mal. Ein bisschen objektive Fachkunde seitens des Verlags hätte sicherlich nicht geschadet. Und es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Also die vertraute 'Wohlfühlzone' verlassen, Mut zur Emotion und dann ist man auch gerne wieder mit dabei.

  • Bewertung

    3/5

    19.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sich Gewalt anzutrainieren, das macht etwas mit dem Menschen

    Der Neurochirug Davide führt mit seiner Frau Barbara und Tommasco, dem inzwischen zum Jugendlichen herangewachsenen Sohn ein recht zufriedenes Leben. Seine Arbeit erfüllt ihn, bald steht eine Beförderung an und das Leben läuft in ruhigen Bahnen, bis zu diesem einen Tag. In einem Restaurant werden Ehefrau und Sohn von einem Mann geradezu übergriffig belästigt und er schaut dem Ganzen, wie gelähmt, zu. Er greift nicht ein. Das tut dann ein Anderer für ihn und klärt die Situation auf recht brutale Weise. Davide ist geschockt über sich selbst und hat das Gefühl, ein Feigling zu sein. Er war immer ein Mann der Worte und jetzt 'hat er versagt'. Das beschäftigt ihn so sehr, dass er beschließt, der Gewalt, der körperlichen Durchsetzungskraft mehr Gewicht zu geben. Und das führt, ganz langsam, auch zu Wandlung seiner selbst. Dies ist mal eine ganz andere Art, sich mit dem Thema Gewalt auseinanderzusetzen. Ein Mensch versucht sich nicht, ihrer zu entledigen, nein, er trainiert sie sich, sozusagen bewusst, an, um ein Mann zu sein und vor sich selbst zu bestehen. Das ist spannend in der Konzeption, doch die Umsetzung in diesem Buch hat mich nicht überzeugt. Emotionen, Intensität, eine Geschichte, die einen mitreißt, das ist die Vorstellung, die einem dabei geradezu entgegenspringt, doch dies hier ist 'schön'. Im wahrsten Sinne des Wortes, schön, sprachlich ganz großes Kino. Hier liebt einer den Umgang mit seiner Sprache und setzt sie dementsprechend äußerst kunstvoll, literarisch gehoben ein. Aber der Autor will uns ja auch eine Geschichte erzählen, sie an uns Leser herantragen und uns begeistern. Und da ist hier noch viel Luft nach oben. Ich bin überzeugt, wünsche es mir zumindest, er bekommt das hin, beim nächsten Mal. Ein bisschen objektive Fachkunde seitens des Verlags hätte sicherlich nicht geschadet. Und es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Also die vertraute 'Wohlfühlzone' verlassen, Mut zur Emotion und dann ist man auch gerne wieder mit dabei.

  • Christina19

    3/5

    06.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hass und Gewalt als Teil der Menschheit(sgeschichte)

    Als seine Frau und sein Sohn bedroht werden, lernt sich Davide neu kennen. Trotz der Gefahr für seine Familie ist er nämlich nicht in der Lage, einzugreifen und sie zu beschützen. Stattdessen ist der Neurochirurg wie gelähmt und schaut zu, wie ein Fremder die Situation brutal klärt. Unfähig zu Gewalt macht sich Davide daran, seine Kräfte zu entdecken und zu lernen, diese einzusetzen. In „NOVA“ lernen wir eine Hauptfigur kennen, die sehr gebildet erscheint und sanftmütig auftritt. Meinungsverschiedenheiten klärt Davide mit Worten – nichts läge ihm ferner als seinen Mitmenschen Schaden durch eine körperliche Auseinandersetzung hinzufügen zu wollen. Entsprechend beschreibt er sich selbst als „Feigling“. Dieser bleibt Davide jedoch nicht, denn er macht im Laufe des Romans eine deutliche Entwicklung durch: Er lernt Aggressionen, Wut und die damit verbundene Gewalt als Urinstinkte kennen, die in jedem Menschen tief verwurzelt sind und die sich nicht dauerhaft unterdrücken lassen. Sein Mentor vermittelt ihm jedoch, dass man die Gewalt beherrschen können muss, ehe sie den Menschen beherrscht. Nicht in jeder Situation gelingt das und so gipfelt auch der Roman in einem erschütternden Finale. Hier stellt sich die Frage, ob Wut, Hass und Gewalt wirklich der richtige Weg sind, um sich zur Wehr zu setzen. Neben Davide stehen vor allem seine Frau Barbara und sein Sohn Tomasso im Fokus des Geschehens. Mit ihnen und ihren Erlebnissen enthält das Buch einige Nebenschauplätze, die zwar unterhaltsam, für den Kern der Handlung meines Erachtens jedoch nicht relevant sind. Sprachlich empfand ich den Roman stellenweise etwas herausfordernd, da er viele fachliche Termini enthält, insbesondere solche aus dem medizinischen Bereich.

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