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Sexuell verfügbar Jetzt als große ARD-Serie -- »Für mehr Bewusstsein, mehr Sensibilität mehr Selbst-Erkenntnis und -Bestimmung.« Inga Humpe

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18.5/11.8/2.7 cm

Gewicht

273 g

Farbe

Lichtgrau / Tabak

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06101-6

Beschreibung

Rezension

"Schon auf der ersten Seite von Caroline Rosales autobiografischem Buch 'Sexuell verfügbar' fragt man sich: Warum zur Hölle können Frauen manchmal nicht einfach 'Nein' sagen?" ("bento.de")
"Anschaulich und reflektiert erzählt Rosales von ihrer Kindheit, Jugend, Muttersein, sexuellen und beruflichen Erfahrungen und vom Grundwiderspruch im (Frauen)-Leben: Gleichzeitig Objekt der Begierde und emanzipiert zu sein." ("Neue Zürcher Zeitung am Sonntag")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18.5/11.8/2.7 cm

Gewicht

273 g

Farbe

Lichtgrau / Tabak

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06101-6

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Nicole

    5/5

    13.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich fühle mich verstanden

    Caroline Rosales schreibt ehrlich. Sehr ehrlich. Und das ist wichtig. Durch das Niederschreiben eigener Begegnungen, Erkenntnisse und Gedanken erweckt sie in mir verschiedenste Emotionen. Ich fühle mich verstanden, habe kleine AHA-Momente und wiederspreche ihr auch in einigen Punkten. Besonders wertvoll ist der ungeschönte Einblick in die Gedankenwelt der Autorin. Ich befürworte Caroline Rosales Gesellschaftskritik und freue mich über neue Denkanstöße. Es war wirklich eine Bereicherung für mich, dieses Buch zu lesen.

  • Bewertung

    3/5

    17.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Regt zum Nachdenken an

    Wenn man schon die ein oder andere Lektüre zum Thema Feminismus gelesen hat, birgt dieses Buch sicherlich noch ein paar andere Sichtweisen, als Einstieg in die Thematik würde ich es allerdings nicht empfehlen. Definitiv ein wichtiges Buch, auch wenn mir an manchen Stellen etwas Selbstkritik gefehlt hat.

  • Mrs.Moriarty

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    10.02.2019

    eBook (ePUB 3)

    Fand ich nicht so gelungen,auch wenn die Autorin wichtige Themen anspricht

    Meine Meinung: Erstmal finde ich es gut, das auch in Deutschland zur Zeit auch sehr Prominent (es erschienen ja schon vorher Kritische Bücher die isch mit Feminismus auseinander setzen) Bücher erscheinen, die explizit feminisitsche Fragestellungen in den Blick nehmen. Diese Debatten sind wichtig und ich finde, es kann nicht genug darüber gesprochen werden.   Caroline Rosales setzt ihren Schwerpunkt hier, sicher auch weil das ihrer eigenen Erfahrung entspricht, das Mutterbild in Deutschland in den Fokus ihres Buches, das ihrer Meinung nach dem Bild aus den 50er Jahren entspricht. Nicht immer schlüssig argumentiert sie im Vergleich zu anderen Mütterbildern in Europa. Hier hätte ich mir mehr belegbare Beispiele gewünscht. So könnte z.B. der hohe Anteil von Frauen die in Frankreich den ganzen Tag arbeiten, auch mit wirtschaftlichen Fragestellungen innerhalb der Familie zusammenhängen und nicht zwingend ein Ausdruck von Emanzipation sein. Auch wenn es stimmt ,das die Ganztagsbetreuung in Frankreich eine bessere ist, liegt das aber auch am französischen Schulsystem, das von vorneherein eine Ganztagsschule anbietet. Ich finde ihren Blick auf diese Tatsachen etwas zu einseitig. Und auch andere Vergleiche zur Einordnung ihrer Aussagen mit anderen Europäischen Ländern fehlten mir hier.   Insgesamt fand ich ihre Argumentationen immer wieder nicht so überzeugend. Zudem finde ich, das sie im Grunde vor allem stark aus ihrer eigenen Biografie heraus argumentiert. Das machen zwar viele bekannte Feministinnen (z.B. Laurel Penny, Margarete Stokowski) aber bei ihr wirkt es oft eher wie ein Tagebuch. Sie verknüpft meiner Meinung nach zu selten Literatur und wissenschaftlich belegbare Aussagen mit ihren Erlebnissen, die dadurch oftmals zur anekdotischen Evidenz werden. Immer wieder wird deutlich, wie stark die Autorin selbst von den angeprangerten Mechanismen betroffen ist. Vor allem die eigene Sexualität. Dies wirkte sich auch auf das eigene Körperbild aus. Die Autorin versucht hier auch aufzuzeigen, wie sich diese Mechanismen gerade zwischen Frauen dann weiter festigen. Sie prangert an das gerade Frauen andere Frauen aus Feindinnen betrachten und das herabwürdigen von anderen Frauen dabei wichtig bleibt um sich gerade was die eigene sexuelle Verfügbarkeit angeht aufzuwerten. Leider tappt die Autorin dabei in ihre eigene Falle… Sie macht leider genau das, was sie anderen Frauen vorwirft. Sie wertet mit der Art und Weise wie sie darüber spricht, andere Frauen ab. Es wirkt immer wieder so, als ob sie es eben besser weiß als die armen Muttis im Prenzlauer Berg. Sie schaut gerade zu mitleidig auf diese Frauen, deren Lebensentwurf sie ablehnt. Das fiel mir irgendwann sehr massiv auf und das hat mich daher immer mehr gestört. Das Buch gerät gerade durch die sehr persönlichen Bezüge eher als Abrechnung mit Frauen, die die Autorin ablehnt. Und das obwohl die an anderen Stellen durchaus wichtige Punkte anspricht. Ich finde es wichtig, das auch darüber gesprochen wird, das Männer ihre berufliche Positionen ausgenutzt haben. Gleichzeitig, wird hier auch deutlich das diese Positionen so gefestigt sind, das Rosales nur sehr allgemein über diese Männer spricht und auf keinen Fall Namen nennt. Es zeigt auch, das vieles von dem was die Autorin eigentlich anprangert, sich in ihrem Buch genauso wieder findet. Sie ist nach wie vor in dem System gefangen. Das ist auch nicht verwunderlich, denn wir bewegen uns ja alle darin und können uns selbst ja schon kaum davon lösen. Das zeigt sich auch ganz stark in dem Körperbild das die Autorin von sich selbst hat. Es ist auch wichtig, anzuprangern das von Frauen eine sexuelle Verfügbarkeit erwartet wird, egal in welcher Lebensphase sie sich befinden. Auch hier entsteht schnell der Eindruck das die Autorin eigentlich findet, das ihr eigenes Lebensmodel sowieso das allerbeste ist.   Ich persönlich finde das Buch insgesamt nicht so lesenswert. Ich fand es zum Teil einfach auch langweilig geschrieben. Das klingt jetzt hart, aber ich finde jemand wie Laurie Penny kann einfach besser schreiben und hat trotzdem alle wichtigen Probleme angesprochen, die auch Rosales in ihrem Buch verarbeitet. Die Autorin untermauert meiner Meinung nach ihre Argumente nicht so gut und merkt öfter nicht, das sie genau das tut, was sie ein paar Seiten vorher angeprangert hat.  Ich empfinde die Lektüre für mich persönlich insofern als Gewinn, da ich daran meine eigenen Ansichten schärfen konnte. Als Einstieg in das Thema (vor allem wenn man einen speziell auf Deutschland bezogenen Blickwinkel sucht) würde ich Rosales Buch aber nicht empfehlen. Dafür ist z.B Margarete Stokowski. Untenrum Frei viel besser geschrieben. Auch sie schreibt aus persönlichen Erfahrungen und verknüpft diese dann mit Theorie und weiteren Fragestellungen. Aber meiner Meinung nach untermauert sie ihre Argumente schlüssiger. Generell lohnt es sich ja, zu einem Thema mehr als nur ein Buch zu lesen.

  • Bewertung

    2/5

    23.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Wort: Schwierig.

    Autobiographisch und gesellschaftskritisch nimmt Caroline Rosales hier die anscheinend allgemeingültige Einstellung zur weiblichen Sexualität unter die Lupe. Locker und leicht zu lesen begeben wir uns mit der Autorin auf Ausflüge in Polygamie, Solidarität unter Frauen, die Rolle der Frau als Mutter und die Rolle, die eine kindliche Erziehung beim Ausleben der eigenen Sexualität einnimmt. Leider fehlte mir einerseits der rote Faden, was mich zwar nicht allzu sehr störte, aber dennoch dran hinderte, das Buch als “Ganzes” zu begreifen. Andererseits jedoch waren für mich zu viele widersprüchliche Passagen vorhanden (beispielsweise wird die Autorin durch das Fremdgehen ihres Freundes sehr verletzt, begibt sich aber dennoch in eine Affäre mit einem verheirateten Mann). Puh, und dass Frau Rosales und ich zum Teil sehr unterschiedliche Ansichten und wahrscheinlich auch einen gegensätzlichen Charakter tragen, machte mir die Sache nicht leichter. Gerade ihre “Refuse to be a victim”-Vorstellung, bei einer sexuellen Handlung ihres Chefs, der sie eindeutig nicht zugestimmt hat, ließ bei mir dann eher die Nackenhaare aufstellen. Mein Fazit: Für Leser*innen, die sich bereits mit vielen feministischen Büchern auseinandergesetzt haben und sich gefühlt schon durch ganze Verlagsprogramme gelesen haben, kann “Sexuell verfügbar” eventuell noch eine neue Perspektive darstellen. Zum Hineinlesen in das Thema würde ich allerdings “Untenrum frei” von Margarete Stokowski oder “Sie hat Bock” von Katja Lewina empfehlen.

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