Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.08.2023
Verlag
Mitteldeutscher verlagSeitenzahl
488
Maße (L/B/H)
21.8/14.4/4 cm
Gewicht
715 g
Auflage
1. Auflage
Übersetzt von
Lutz Kliche
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-96311-826-5
»Meisterlich geschrieben und konstruiert, ist ,Das verschwundene Meer‘ einer der originellsten Romane, die die moderne lateinamerikanische Literatur hervorgebracht hat.« Mario Vargas Llosa
»Wie jeder grosse Roman – und dieser ist ein solcher – stellt ,Das verschwundene Meer‘ das Schicksal des Einzelnen dem kollektiven Schicksal gegenüber.« Carlos Fuentes
Zwanzig Jahre, nachdem sie als Richterin abgesetzt wurde und aus ihrem Heimatland Chile nach Berlin floh, kehrt Laura Larco in die Kleinstadt Pampa Hundida zurück, eine in den Weiten der Atacama-Wüste verlorene Oase. Gleichzeitig kehrt auch Major Cáceres dorthin zurück, der damals, nach dem Militärputsch gegen den Präsidenten Salvador Allende, Kommandant eines Lagers für politische Gefangene nahe der Stadt gewesen war. Damals hatte er der jungen Richterin einen Deal vorgeschlagen: Für jede Nacht, die sie mit ihm verbringt, würde er einen Gefangenen freilassen. Laura lässt sich auf diesen „Pakt mit dem Teufel“ ein, nur um später festzustellen, dass sie betrogen wurde. Während in der Stadt ein ausgelassener heidnischer Karneval tobt, treffen die beiden erneut aufeinander.
Vor dem Hintergrund der chilenischen Geschichte ist es Carlos Franz gelungen, einen Schlüsselroman zu schreiben, der literarische Meisterschaft mit ausserordentlicher Sensibilität und Empathie in der Darstellung der Protagonist*innen verbindet.
»Wie jeder grosse Roman – und dieser ist ein solcher – stellt ,Das verschwundene Meer‘ das Schicksal des Einzelnen dem kollektiven Schicksal gegenüber.« Carlos Fuentes
Zwanzig Jahre, nachdem sie als Richterin abgesetzt wurde und aus ihrem Heimatland Chile nach Berlin floh, kehrt Laura Larco in die Kleinstadt Pampa Hundida zurück, eine in den Weiten der Atacama-Wüste verlorene Oase. Gleichzeitig kehrt auch Major Cáceres dorthin zurück, der damals, nach dem Militärputsch gegen den Präsidenten Salvador Allende, Kommandant eines Lagers für politische Gefangene nahe der Stadt gewesen war. Damals hatte er der jungen Richterin einen Deal vorgeschlagen: Für jede Nacht, die sie mit ihm verbringt, würde er einen Gefangenen freilassen. Laura lässt sich auf diesen „Pakt mit dem Teufel“ ein, nur um später festzustellen, dass sie betrogen wurde. Während in der Stadt ein ausgelassener heidnischer Karneval tobt, treffen die beiden erneut aufeinander.
Vor dem Hintergrund der chilenischen Geschichte ist es Carlos Franz gelungen, einen Schlüsselroman zu schreiben, der literarische Meisterschaft mit ausserordentlicher Sensibilität und Empathie in der Darstellung der Protagonist*innen verbindet.