Beten in Mainz Religion als Herausforderung in der Geschichte der Stadt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
11.12.2023
Abbildungen
mit 87 Abbildungen
Herausgeber
Nina Gallion + weitereVerlag
Nünnerich-Asmus VerlagSeitenzahl
304
Maße (L/B/H)
24.9/17.7/2.8 cm
Gewicht
992 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-96176-227-9
Im Lauf seiner 2.000-jährigen Stadtgeschichte war Mainz durch unterschiedliche Religionen geprägt. In der Antike wurden keltische Gottheiten, orientalische Götter und römische Herrscher angebetet, während der frühchristliche Glaube seit dem 3. Jahrhundert Fuss fasste. Im Mittelalter avancierte die Stadt zu einem der geistlichen Zentren im römisch-deutschen Reich und beherbergte zugleich eine der ältesten jüdischen Gemeinden. Als SchUM-Stadt gehören Mainz und seine jüdische Gemeinde zum UNESCO-Weltkulturerbe. Selbst in der konfliktreichen Reformationszeit behauptete sich der Katholizismus, dessen ungebrochene Tradition Mainz im 19. Jahrhundert zu einer besonders vatikantreuen Hochburg machte. Spätestens während des Ersten Weltkrieges hielt mit den muslimischen Soldaten aus dem Maghreb auch der Islam Einzug in der Stadt.
Der Band nähert sich den zahlreichen religiösen Herausforderungen im urbanen Kontext. Dabei wird der Blick auf Einzelschicksale Mainzer Bürger*innen gerichtet, die sich in Texten, Bildern und materiellen Hinterlassenschaften niederschlugen. Sie berichten von vielseitigen Hoffnungen und Ängsten.
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