Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.02.2024
Verlag
Magas VerlagSeitenzahl
350
Maße (L/B/H)
20/13.1/2.5 cm
Gewicht
299 g
Farbe
Graublau
Auflage
1. Auflage
Originaltitel
Trans. When Ideology meets RealitySprache
Deutsch
ISBN
978-3-949537-10-3
Was Sie schon immer über die neue Transbewegung wissen wollten, sich aber nie zu fragen getraut haben. Hier wird alles erklärt.
Menschen mit einer Transidentität sind im Durchschnitt ärmer und haben häufiger Probleme mit ihrer psychischen Gesundheit. Sie würden von methodologisch hochwertigen Studien zur Geschlechtsinkongruenz, zu gegengeschlechtlichen Hormonen und zur Pflege operativ veränderter Körper profitieren. Doch der Mainstream Transaktivismus beschäftigt sich mit diesen Themen überhaupt nicht. Er verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: dass männliche Personen Zugang zu Frauenräumen erhalten und dass Beschränkungen für gegengeschlechtliche Hormone und geschlechtsangleichende Operationen aufgehoben werden, auf für Minderjährige.
"Höchste Zeit, dass "Trans" von Helen Joyce endlich auf Deutsch vorliegt, denn wir brauchen ihre kühle, klare Analyse hier genauso dringend wie in den englischsprachigen Ländern. Besonders gelungen ist das versöhnliche letzte Kapitel, das auch die Rechte der Transmenschen gut vertritt und verteidigt und gute Vorschläge macht, wie diese Rechte geschützt werden können, ohne die Rechte von Frauen, Kindern, Lesben und Schwulen zu verletzen." sagt die BücherFrau des Jahres 2004 Luise F. Pusch
"Dieses Buch ist ein überzeugendes, überfälliges Argument für eine kritischere Betrachtung der Self-ID. Selbst diejenigen, die sich über Joyces Positionen empören, würden davon profitieren, sie zu verstehen. Denn wie sie feststellt, schneidet Self-ID in den Umfragen recht schlecht ab, wenn man ihre tatsächlichen Grundsätze ausführlich erläutert." The New York Times
Menschen mit einer Transidentität sind im Durchschnitt ärmer und haben häufiger Probleme mit ihrer psychischen Gesundheit. Sie würden von methodologisch hochwertigen Studien zur Geschlechtsinkongruenz, zu gegengeschlechtlichen Hormonen und zur Pflege operativ veränderter Körper profitieren. Doch der Mainstream Transaktivismus beschäftigt sich mit diesen Themen überhaupt nicht. Er verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: dass männliche Personen Zugang zu Frauenräumen erhalten und dass Beschränkungen für gegengeschlechtliche Hormone und geschlechtsangleichende Operationen aufgehoben werden, auf für Minderjährige.
"Höchste Zeit, dass "Trans" von Helen Joyce endlich auf Deutsch vorliegt, denn wir brauchen ihre kühle, klare Analyse hier genauso dringend wie in den englischsprachigen Ländern. Besonders gelungen ist das versöhnliche letzte Kapitel, das auch die Rechte der Transmenschen gut vertritt und verteidigt und gute Vorschläge macht, wie diese Rechte geschützt werden können, ohne die Rechte von Frauen, Kindern, Lesben und Schwulen zu verletzen." sagt die BücherFrau des Jahres 2004 Luise F. Pusch
"Dieses Buch ist ein überzeugendes, überfälliges Argument für eine kritischere Betrachtung der Self-ID. Selbst diejenigen, die sich über Joyces Positionen empören, würden davon profitieren, sie zu verstehen. Denn wie sie feststellt, schneidet Self-ID in den Umfragen recht schlecht ab, wenn man ihre tatsächlichen Grundsätze ausführlich erläutert." The New York Times
Kundinnen und Kunden meinen
Hilfreich, sachlich, engagiert
Bewertung am 04.05.2024
Bewertungsnummer: 2193666
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das erste Mal hörte ich von diesem Buch in einer Debatte, in der es als „transphob, diskriminierend und antisemitisch“ bezeichnet wurde. Da solche Einstufungen mittlerweile mit Vorsicht zu genießen sind, verfolgte ich die Debatte weiter, ohne jedoch überzeugende Argumente für diese Einstufung zu finden.
Letztendlich beschloss ich das Buch selbst zu lesen und darüber bin ich sehr froh. Keinen der Vorwürfe sah ich bei der Lektüre bestätigt – im Gegenteil: Das Buch setzt sich dafür ein, Klarheit in die verworrene Debatte rund um Gender und LGTBQ zu bringen und somit Vorurteile abzubauen.
In der oben genannten Debatte wurde das Buch auch als „Kampfschrift“ bezeichnet – und das ist nicht einmal falsch. Der „Kampf“ richtet sich jedoch nicht gegen Transmenschen, sondern dagegen, wie momentan über Gender und LGTBQ diskutiert wird und welche Gefahren dieser undifferenzierte Diskurs für unsere Gesellschaft (Frauen, Kinder UND Transmenschen) mit sich bringt.
Wer interessiert daran ist, warum ein Mann/eine Frau sich als das jeweils andere Geschlecht fühlen, erfährt hier, dass es dafür sehr unterschiedliche Gründe gibt (hormonelle/biologische, psychische und/oder soziale). Und je nach dem Auslöser für dieses Gefühl, sind sehr unterschiedliche Herangehensweisen notwendig, um diesen Menschen zu helfen. Wer Transmenschen per Gesetz helfen möchte, muss daher verschiedene Ansätze für die verschiedenen Auslöser vorsehen.
Hilfreich ist das Buch auch, weil es zeigt, welche Schäden die undifferenzierte Genderdebatte mit den entsprechend undifferenzierten Maßnahmen und Gesetzgebungen in anderen Ländern angerichtet hat. Das Beispiel des UK, der USA und der skandinavischen Länder zeigt deutlich, wo die Gefahren des derzeit undifferenzierten Herangehens an die Genderfrage liegen. Wir sollten die dort gemachten Fehler nicht wiederholen. Dieses Buch hilft dabei, klarer zu sehen und so bessere Entscheidungen zu treffen.