Band 51
Ihre letzte Chance Notarzt Dr. Winter 51 - Arztroman
Aus der Reihe
Notarzt Dr. Winter
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.07.2023
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
740 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989360709
Notarzt Dr. Winter ist eine grossartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde.
In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine grosse Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar.
»Das ist kein Leben!« sagte Andrea von Hillenburg tonlos. »Ich bin dreiundzwanzig Jahre alt und fühle mich bereits wie eine alte Frau, Mama! Manchmal denke ich, es wäre gut, wenn es endlich vorbei wäre.« Sonja von Hillenburg setzte sich neben ihre Tochter und griff nach ihrer Hand. »Du darfst den Mut nicht verlieren, Andrea«, sagte sie erschrocken. »Papa und ich glauben ganz fest daran, dass du eine Chance hast, eines Tages ein normales Leben zu führen.« »Ach, Mama!« Andrea fing an zu weinen, doch sie gab keinen Ton von sich, und das machte es für ihre Mutter nur noch schrecklicher. »Ich werde nie gesund sein, ich werde nie das tun können, was andere in meinem Alter tun. Wie gern möchte ich einmal in einer Diskothek tanzen oder mit dem Fahrrad so schnell durch eine Fussgängerzone flitzen, dass sich alle über mich aufregen. Oder auf einen Berg steigen - ich träume immer noch davon, dass ich einmal eine richtig anstrengende Bergtour mit euch machen kann. Eine, bei der ich am Ende jeden Muskel meines Körpers spüre. Aber das einzige, was ich spüre, ist mein Herz. Immer wieder nur mein Herz.« Sonja hielt ihre Hand und sagte nichts - was hätte sie auch sagen sollen? Sie verstand Andrea, natürlich verstand sie sie. Sie selbst und ihr Mann Rudolf waren schliesslich kerngesund und konnten all das tun, wonach Andrea sich sehnte. Und dass sie es nicht mehr taten, hatte weniger mit ihrer körperlichen Konstitution zu tun als mit der Krankheit ihrer einzigen Tochter, die auch ihr Leben völlig verändert hatte.
In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine grosse Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar.
»Das ist kein Leben!« sagte Andrea von Hillenburg tonlos. »Ich bin dreiundzwanzig Jahre alt und fühle mich bereits wie eine alte Frau, Mama! Manchmal denke ich, es wäre gut, wenn es endlich vorbei wäre.« Sonja von Hillenburg setzte sich neben ihre Tochter und griff nach ihrer Hand. »Du darfst den Mut nicht verlieren, Andrea«, sagte sie erschrocken. »Papa und ich glauben ganz fest daran, dass du eine Chance hast, eines Tages ein normales Leben zu führen.« »Ach, Mama!« Andrea fing an zu weinen, doch sie gab keinen Ton von sich, und das machte es für ihre Mutter nur noch schrecklicher. »Ich werde nie gesund sein, ich werde nie das tun können, was andere in meinem Alter tun. Wie gern möchte ich einmal in einer Diskothek tanzen oder mit dem Fahrrad so schnell durch eine Fussgängerzone flitzen, dass sich alle über mich aufregen. Oder auf einen Berg steigen - ich träume immer noch davon, dass ich einmal eine richtig anstrengende Bergtour mit euch machen kann. Eine, bei der ich am Ende jeden Muskel meines Körpers spüre. Aber das einzige, was ich spüre, ist mein Herz. Immer wieder nur mein Herz.« Sonja hielt ihre Hand und sagte nichts - was hätte sie auch sagen sollen? Sie verstand Andrea, natürlich verstand sie sie. Sie selbst und ihr Mann Rudolf waren schliesslich kerngesund und konnten all das tun, wonach Andrea sich sehnte. Und dass sie es nicht mehr taten, hatte weniger mit ihrer körperlichen Konstitution zu tun als mit der Krankheit ihrer einzigen Tochter, die auch ihr Leben völlig verändert hatte.
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