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Lorenz Roman | Leben und Wirken des Verhaltensforschers Konrad Lorenz

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21.6/14.3/3.6 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07253-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Spannend wie das Knistern im Ei, bevor das Küken schlüpft.« ("Brigitte")
»Ein lehrreiches, weil auch sehr unterhaltsames Panorama der Höhen und der Tiefen des 20. Jahrhunderts.« ("WDR 5")
»Ohne moralischen Zeigefinger schreibt sie über seine Verdienste als Wissenschaftler, genauso wie über seine umstrittenen Äusserungen. Sie wolle ihm kein Denkmal setzen, sagt die Autorin, sondern den Spuren seiner widersprüchlichen Figur folgen, die zentral war für das 20. Jahrhundert.« ("ARD - TTT - Titel Thesen Temperamente")
»Das Leben des berühmten Wissenschaftlers Konrad Lorenz zu einem ungemein reichhaltigen, spannenden und lesbaren Roman verdichtet.« ("SWR Kultur")
»Nicht nur eine Biografie, sondern auch ein Zeitroman, der uns diese Zeit mit all ihren Abgründen und Errungenschaften näherbringen kann. (...) Lesenswert.« ("hr2 Kultur „Am Nachmittag“")
»Ein fabelhaft komponierter Roman.« ("Psychologie Heute")
»Einfach ›Lorenz‹ lautet der Titel und die Erfolgsautorin macht daraus eine gelungene Mischung aus biografischem Roman und erzählendem Sachbuch. Ihre Expertise als Journalistin schlägt sich dabei in ebenso flüssiger wie zuweilen süffisanter Prosa nieder.« ("Wilhelmshavener Zeitung")
»Man muss überhaupt kein biologisches Grundwissen haben. Es ist wie ein Spannungsroman geschrieben, (...) sehr fundiert« ("NDR „DAS!“")
»Die deutsche Journalistin und Autorin Ilona Jerger hat dieses überreiche Leben mit all seinen Ambivalenzen in eine einfühlsam und raffiniert erzählte Romanbiografie gepackt.« ("(A) Der Standard")
»Lorenz so konsequent als Chamäleon zu zeichnen, ist grosse Kunst.« ("Hessische Allgemeine")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21.6/14.3/3.6 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07253-3

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
Deutschland
Email: info@piper.de
Url: www.piper.de
Telephone: +49 89 3818010
Fax: +49 89 338704

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Ererbt oder erlernt?

Bewertung am 18.02.2024

Bewertungsnummer: 2133801

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

... diese Frage stellte sich Konrad Lorenz sein ganzes Leben lang , seine Erlebnisse mit der auf ihn geprägten Graugans Martina sind auch den nicht wissenschaftlich interessierten Menschen bekannt. Er liebte Vögel, Hunde, Biber und übertrug das Verhalten der Tiere oft auf das der Menschen, wo das vielleicht nicht unbedingt angezeigt war und wodurch er die Nazi-Ideologie unterstützte. Auch sein Vater - Arzt und Orthopäde- unterstützte den Gedanken der Eugenik und Konrad Lorenz schwamm ebenfalls auf diesem braunen Strom mit, leider! Denn beim Lesen dieser großartigen Roman-Biografie kommt man dem Forscher so nahe, teilt seine Gedanken und Gefühle, dass man ihn eigentlich nicht unsympathisch finden mag. Der Roman ist ein großes lehrreiches Lese-Vergnügen, ein Familien-Roman, ein Spiegel des zwanzigsten Jahrhunderts mit allen historischen Tiefen, vielen Begegnungen mit großen Denkern des Jahrhunderts ( Darwin vor allem), Philosophen (Heidegger), Dichter (P. Celan). Das Buch ist ein guter Ausgangs-Punkt um anschließend einige Werke von Lorenz zu lesen, z. B. "So kam der Mensch auf den Hund" oder "Das sogenannte Böse". Absolut lesenswert!

Ererbt oder erlernt?

Bewertung am 18.02.2024
Bewertungsnummer: 2133801
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

... diese Frage stellte sich Konrad Lorenz sein ganzes Leben lang , seine Erlebnisse mit der auf ihn geprägten Graugans Martina sind auch den nicht wissenschaftlich interessierten Menschen bekannt. Er liebte Vögel, Hunde, Biber und übertrug das Verhalten der Tiere oft auf das der Menschen, wo das vielleicht nicht unbedingt angezeigt war und wodurch er die Nazi-Ideologie unterstützte. Auch sein Vater - Arzt und Orthopäde- unterstützte den Gedanken der Eugenik und Konrad Lorenz schwamm ebenfalls auf diesem braunen Strom mit, leider! Denn beim Lesen dieser großartigen Roman-Biografie kommt man dem Forscher so nahe, teilt seine Gedanken und Gefühle, dass man ihn eigentlich nicht unsympathisch finden mag. Der Roman ist ein großes lehrreiches Lese-Vergnügen, ein Familien-Roman, ein Spiegel des zwanzigsten Jahrhunderts mit allen historischen Tiefen, vielen Begegnungen mit großen Denkern des Jahrhunderts ( Darwin vor allem), Philosophen (Heidegger), Dichter (P. Celan). Das Buch ist ein guter Ausgangs-Punkt um anschließend einige Werke von Lorenz zu lesen, z. B. "So kam der Mensch auf den Hund" oder "Das sogenannte Böse". Absolut lesenswert!

Leseempfehlung!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 07.12.2023

Bewertungsnummer: 2083752

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Die einfühlsam erzählte Geschichte eines spannungsreichen Lebens: Konrad Lorenz begründete die Tierpsychologie, wurde als Verhaltensforscher berühmt und erhielt 1973 den Nobelpreis. Die Kontinuität seiner biologistischen Auffassungen trug ihm heftige Kritik ein. Ilona Jerger erfindet eine Erzählerin, die mit seinen Büchern aufgewachsen ist und Biologin wurde. Sie vertieft sich in sein Leben und Werk. Je mehr sie erfährt, desto größer wird ihre Faszination – und desto zahlreicher werden die Fragen. Sie erzählt ein Leben, in dem es um die Liebe zu den Tieren geht, von der Graugans Martina bis zu den Bibern. Um die Frage, wie der Krieg in die Welt kam und was ihn begründet. Und um Familie und Karriere und das Überleben, sowohl der Arten als auch der Menschheit. Ein großer Zeitroman, in dem die Errungenschaften und Abgründe des 20. Jahrhunderts aufscheinen.“ Der Leser darf sich hier auf einen wirklich lesenswerten und besonderen Roman von der Autorin Ilona Jerger freuen. Sie erzählt, zum Teil fiktiv, die Geschichte rund um den Tierpsychologen und Forscher Konrad Lorenz. Wer sich mit dem Verhalten der Tiere befasst, kommt um diesen Namen nicht herum. Er hatte seine Forschungsergebnisse und daraus auch seine Ansichten und Vielen schmeckte dies nur bedingt. Die Autorin nimmt uns aber gekonnt an die Hand um es nicht nach langweiliger Biografie aussehen zu lassen. Das wohl größte Sahnestück Lorenz‘ Forschung war der Nobelpreis und das sagt eigentlich alles. Dennoch war er ein Mensch der viel miteinander verbunden hat, er sah immer über den Tellerrand hinaus und oft schoss er auch über das Ziel hinaus. Die Zeit war für Lorenz‘ Sichtweisen nicht immer so bereit wie es sich der Forscher gewünscht hätte aber dennoch hielt er mit seiner Meinung nie hinter dem Berg! Jerger vermischt hier aber nicht nur Lorenz‘ Sichtweisen sondern auch seine Forschungsergebnisse. Immer wieder darf der Leser von Martina, einer Graugans, lesen oder auch von einer Braungans. Richtig. Lorenz hatte eine braune Vergangenheit und diese wird ebenso im Buch beleuchtet. Ist das falsch? Wird dem Forscher hier ein Denkmal gesetzt? Keineswegs. Die Autorin hat eine klar Linie, ohne dabei diese Zeit ebenso nicht unbenannt zu lassen. Sie gehört zu Lorenz dazu wie für viele andere auch. Sie ist geschehen und nicht mehr auszulöschen. Warum dann über ihn schreiben? Seine Sichtweisen waren nunmal besonders und seine Forschungen in der Tierwelt sowieso. Ein Forscher mit dieser Vergangenheit hätte wohl nie den Nobelpreis für seine Arbeit erhalten! Zudem hat Lorenz auch immer eine äußerst außergewöhnliche Meinung zum Thema Krieg und Hetze hatte. Man sollte sich intensiv mit dem Mann und seiner Arbeit befassen um sich ein Urteil über ihn bilden zu können bevor man ihn verurteilt. Ilona Jerger hat hier jedenfalls eine lesenswerte und faszinierende Geschichte niedergeschrieben! 5 Sterne hierfür!

Leseempfehlung!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 07.12.2023
Bewertungsnummer: 2083752
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Die einfühlsam erzählte Geschichte eines spannungsreichen Lebens: Konrad Lorenz begründete die Tierpsychologie, wurde als Verhaltensforscher berühmt und erhielt 1973 den Nobelpreis. Die Kontinuität seiner biologistischen Auffassungen trug ihm heftige Kritik ein. Ilona Jerger erfindet eine Erzählerin, die mit seinen Büchern aufgewachsen ist und Biologin wurde. Sie vertieft sich in sein Leben und Werk. Je mehr sie erfährt, desto größer wird ihre Faszination – und desto zahlreicher werden die Fragen. Sie erzählt ein Leben, in dem es um die Liebe zu den Tieren geht, von der Graugans Martina bis zu den Bibern. Um die Frage, wie der Krieg in die Welt kam und was ihn begründet. Und um Familie und Karriere und das Überleben, sowohl der Arten als auch der Menschheit. Ein großer Zeitroman, in dem die Errungenschaften und Abgründe des 20. Jahrhunderts aufscheinen.“ Der Leser darf sich hier auf einen wirklich lesenswerten und besonderen Roman von der Autorin Ilona Jerger freuen. Sie erzählt, zum Teil fiktiv, die Geschichte rund um den Tierpsychologen und Forscher Konrad Lorenz. Wer sich mit dem Verhalten der Tiere befasst, kommt um diesen Namen nicht herum. Er hatte seine Forschungsergebnisse und daraus auch seine Ansichten und Vielen schmeckte dies nur bedingt. Die Autorin nimmt uns aber gekonnt an die Hand um es nicht nach langweiliger Biografie aussehen zu lassen. Das wohl größte Sahnestück Lorenz‘ Forschung war der Nobelpreis und das sagt eigentlich alles. Dennoch war er ein Mensch der viel miteinander verbunden hat, er sah immer über den Tellerrand hinaus und oft schoss er auch über das Ziel hinaus. Die Zeit war für Lorenz‘ Sichtweisen nicht immer so bereit wie es sich der Forscher gewünscht hätte aber dennoch hielt er mit seiner Meinung nie hinter dem Berg! Jerger vermischt hier aber nicht nur Lorenz‘ Sichtweisen sondern auch seine Forschungsergebnisse. Immer wieder darf der Leser von Martina, einer Graugans, lesen oder auch von einer Braungans. Richtig. Lorenz hatte eine braune Vergangenheit und diese wird ebenso im Buch beleuchtet. Ist das falsch? Wird dem Forscher hier ein Denkmal gesetzt? Keineswegs. Die Autorin hat eine klar Linie, ohne dabei diese Zeit ebenso nicht unbenannt zu lassen. Sie gehört zu Lorenz dazu wie für viele andere auch. Sie ist geschehen und nicht mehr auszulöschen. Warum dann über ihn schreiben? Seine Sichtweisen waren nunmal besonders und seine Forschungen in der Tierwelt sowieso. Ein Forscher mit dieser Vergangenheit hätte wohl nie den Nobelpreis für seine Arbeit erhalten! Zudem hat Lorenz auch immer eine äußerst außergewöhnliche Meinung zum Thema Krieg und Hetze hatte. Man sollte sich intensiv mit dem Mann und seiner Arbeit befassen um sich ein Urteil über ihn bilden zu können bevor man ihn verurteilt. Ilona Jerger hat hier jedenfalls eine lesenswerte und faszinierende Geschichte niedergeschrieben! 5 Sterne hierfür!

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