Das Neue Testament und die Suche nach einer nachhaltigen, gerechten Wirtschaftsordnung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
289 (Printausgabe)
Dateigröße
1747 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346899507
Masterarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 2,1, University of Pretoria (Theology - New Testament and Related Literature), Sprache: Deutsch, Abstract: Der aktuelle Nachhaltigkeitsdiskurs wird zwar nicht gänzlich ohne Bezüge zu den Schriften des Neuen Testaments geführt, dennoch fehlt bisher die Erarbeitung einer neutestamentlichen Gesamtperspektive oder mehrerer Perspektiven auf einzelne Schriften. Diese Lücke schliesst diese Arbeit, indem sie eine christlich-spirituelle, im Neuen Testament begründete Perspektive in den aktuellen Nachhaltigkeitsdiskurs einbringt und somit einen wichtigen Beitrag zur Suche nach einer gerechten und nachhaltigen Wirtschaftsordnung leistet.
Hierzu werden die vielfältigen Aussagen des Neuen Testaments zu wirtschaftlichen Bezügen und zu den Folgen wirtschaftlichen Handelns untersucht und zu zentralen Aussagen gebündelt. Sechs thematische Schwerpunkte (sogenannte Paradigmen) lassen sich in den Schriften des Neuen Testaments über Geld und Wirtschaft identifizieren: die ersten zwei Paradigmen (1) "Gefahr von Reichtum" und (2) "Wirtschaften im Kontext eschatologischen Vorbehalts" setzen sich kritisch mit Wirtschaften und Besitz auseinander. Es folgen mit (3) "Nutzen von Geld" und (4) "Option für die Armen" zwei Paradigmen, die in Geld und Besitz einen Handlungsimpuls sehen. Den Abschluss bilden die zwei Paradigmen (5) "Grundbedürfnissicherung" und (6) "Güter- Konsum- und Lebensgemeinschaft", die Ideale des Umgangs mit Geld und Besitz beschreiben und zur Nachahmung auffordern. In der Interpretation von exemplarisch für die Aussage des jeweiligen Paradigmas stehenden Bibelstellen und im Dialog mit zwei relevanten, globalen Stimmen (die Agenda 2030 der Vereinten Nation als politische Stimme und die Enzyklika Laudato Si von Papst Franziskus als kirchliche Stimme) wird die grosse Chance einer im Neuen Testament begründeten christlich-spirituellen Perspektive für den gegenwärtigen Nachhaltigkeitsdiskurs sichtbar.
Hierzu werden die vielfältigen Aussagen des Neuen Testaments zu wirtschaftlichen Bezügen und zu den Folgen wirtschaftlichen Handelns untersucht und zu zentralen Aussagen gebündelt. Sechs thematische Schwerpunkte (sogenannte Paradigmen) lassen sich in den Schriften des Neuen Testaments über Geld und Wirtschaft identifizieren: die ersten zwei Paradigmen (1) "Gefahr von Reichtum" und (2) "Wirtschaften im Kontext eschatologischen Vorbehalts" setzen sich kritisch mit Wirtschaften und Besitz auseinander. Es folgen mit (3) "Nutzen von Geld" und (4) "Option für die Armen" zwei Paradigmen, die in Geld und Besitz einen Handlungsimpuls sehen. Den Abschluss bilden die zwei Paradigmen (5) "Grundbedürfnissicherung" und (6) "Güter- Konsum- und Lebensgemeinschaft", die Ideale des Umgangs mit Geld und Besitz beschreiben und zur Nachahmung auffordern. In der Interpretation von exemplarisch für die Aussage des jeweiligen Paradigmas stehenden Bibelstellen und im Dialog mit zwei relevanten, globalen Stimmen (die Agenda 2030 der Vereinten Nation als politische Stimme und die Enzyklika Laudato Si von Papst Franziskus als kirchliche Stimme) wird die grosse Chance einer im Neuen Testament begründeten christlich-spirituellen Perspektive für den gegenwärtigen Nachhaltigkeitsdiskurs sichtbar.
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