Wirksamkeitsevaluation von Interventionen zur Beziehungsgestaltung in der Pflege nach Expertenstandard. Eine qualitative Studie zu Musik und Tanz bei
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
146 (Printausgabe)
Dateigröße
1793 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346899460
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Pflegewissenschaft - Demenz, Note: 1,3, Alice-Salomon Hochschule Berlin , Sprache: Deutsch, Abstract: Für die Wirksamkeitsevaluation von Musik- und Tanzinterventionen empfiehlt der deutsche Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz keine Instrumente mit konkreten Prüfkriterien. Wie Pflegefachkräfte im Alltag evaluieren, welche Erfahrungen sie machen und welchen Herausforderungen sie sich dabei stellen, wurden mit Hilfe einer Literaturrecherche und Expert*innen-Interviews untersucht.
Die Zahl der Menschen mit Demenz (MmD) liegt in Deutschland aktuell bei rund 1,6 Millionen; pro Jahr erkranken mehr als 300.000 Menschen neu, also durchschnittlich etwa 900 Neuerkrankungen pro Tag, entsprechend gibt es in der Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit etwa 51.000 MmD. Ein Viertel aller Bewohner*innen in stationären Pflegeeinrichtungen sind MmD.
Die Verbesserung der Lebensqualität (LQ) ist ein Teilziel der Gesundheitsversorgung; so in
1 des Fünften Sozialgesetzbuchs (SGB V) festgehalten. LQ wird als Eck-punkt für einen patientenrelevanten Nutzen angegeben. Die LQ von MmD ist eng verbunden mit ihren Beziehungen zu anderen Menschen und impliziert Interaktionen; das bedeutet, dass MmD die Möglichkeit haben, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Durch geeignete Interventionen zur Lebensweltorientierung, Wahrnehmungsförderung, Wertschätzung und Zuwendung mit einer personzentrierten Haltung wird eine Beziehung gefördert.
Die Motivation zur Auswahl dieses Themas ist aus der langjährigen Arbeit mit MmD entstanden. Die Relevanz von Beziehungen für MmD wurde im Laufe dieser Zeit immer deutlicher. Eine Dame mit mittelschwerer oder schwerer Demenz interessiert eher wenig, ob ihre Haare perfekt frisiert sind; ebenso wenig interessiert es einen Herrn mit gleicher Erkrankung, ob seine Krawatte korrekt geknotet ist, oder vielleicht doch? Sie brauchen viel mehr! Sicher ist, sie brauchen Menschen, die sich Zeit für ein Gespräch nehmen oder mit ihnen das noch gut in Erinnerung gebliebene Lied singen. Schon der Titel des Expertenstandards Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz (ES) erklärt, worauf es bei MmD ankommt. Es geht um Beziehung und nicht primär um physische Befindlichkeit.
Die Zahl der Menschen mit Demenz (MmD) liegt in Deutschland aktuell bei rund 1,6 Millionen; pro Jahr erkranken mehr als 300.000 Menschen neu, also durchschnittlich etwa 900 Neuerkrankungen pro Tag, entsprechend gibt es in der Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit etwa 51.000 MmD. Ein Viertel aller Bewohner*innen in stationären Pflegeeinrichtungen sind MmD.
Die Verbesserung der Lebensqualität (LQ) ist ein Teilziel der Gesundheitsversorgung; so in
1 des Fünften Sozialgesetzbuchs (SGB V) festgehalten. LQ wird als Eck-punkt für einen patientenrelevanten Nutzen angegeben. Die LQ von MmD ist eng verbunden mit ihren Beziehungen zu anderen Menschen und impliziert Interaktionen; das bedeutet, dass MmD die Möglichkeit haben, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Durch geeignete Interventionen zur Lebensweltorientierung, Wahrnehmungsförderung, Wertschätzung und Zuwendung mit einer personzentrierten Haltung wird eine Beziehung gefördert.
Die Motivation zur Auswahl dieses Themas ist aus der langjährigen Arbeit mit MmD entstanden. Die Relevanz von Beziehungen für MmD wurde im Laufe dieser Zeit immer deutlicher. Eine Dame mit mittelschwerer oder schwerer Demenz interessiert eher wenig, ob ihre Haare perfekt frisiert sind; ebenso wenig interessiert es einen Herrn mit gleicher Erkrankung, ob seine Krawatte korrekt geknotet ist, oder vielleicht doch? Sie brauchen viel mehr! Sicher ist, sie brauchen Menschen, die sich Zeit für ein Gespräch nehmen oder mit ihnen das noch gut in Erinnerung gebliebene Lied singen. Schon der Titel des Expertenstandards Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz (ES) erklärt, worauf es bei MmD ankommt. Es geht um Beziehung und nicht primär um physische Befindlichkeit.
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