Die deutsche Wahrnehmung der Revolution auf Haiti (1791-1804) am Beispiel historisch-politischer Zeitschriften
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
582 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346902276
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1,3, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Hausarbeit soll anhand von Artikeln in zeitgenössischen deutschsprachigen Publikationen analysiert werden, wie die Ereignisse auf Haiti in der deutschen Öffentlichkeit wahrgenommen und bewertet wurden. Der Fokus liegt dabei auf den historisch-politischen Zeitschriften "Minerva" und "Politisches Journal", welche von der Französischen Revolution ausgehend das Zeitgeschehen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts kommentierten und sich in diesem Zusammenhang auch ausführlich mit dem politischen Geschehen ausserhalb Europas beschäftigten.
Am 22. August 1791 kam es in der französischen Kolonie Saint-Domingue, dem heutigen Haiti, zu einem bewaffneten Aufstand der im Norden des Landes lebenden "schwarzen" Sklaven, der sich binnen kurzer Zeit zu einem Krieg entwickelte, der 13 Jahre andauerte und 1804 mit der Unabhängigkeitserklärung Haitis von Frankreich endete. Die Ereignisse auf der Insel riefen ab dem Beginn des Sklavenaufstands ein reges Interesse in der europäischen Öffentlichkeit hervor, welches besonders in Form von Augenzeugenberichten französischer und englischer Autoren sowie in Berichten historisch-politischer Zeitschriften, die das Geschehen ausführlich schilderten und kommentierten, seinen Ausdruck fand. Die Gründe für dieses grosse Interesse lagen zum einen in der symbolischen Bedeutung, die der Erhebung von Sklaven gegen ihre Herren innewohnte. Zum anderen liess die zeitliche Nähe zum amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und zur Französischen Revolution, zweier Ereignisse welthistorischen Ausmasses, die Revolution auf Haiti in den Blickpunkt der europäischen Zeitgenossen rücken.
Am 22. August 1791 kam es in der französischen Kolonie Saint-Domingue, dem heutigen Haiti, zu einem bewaffneten Aufstand der im Norden des Landes lebenden "schwarzen" Sklaven, der sich binnen kurzer Zeit zu einem Krieg entwickelte, der 13 Jahre andauerte und 1804 mit der Unabhängigkeitserklärung Haitis von Frankreich endete. Die Ereignisse auf der Insel riefen ab dem Beginn des Sklavenaufstands ein reges Interesse in der europäischen Öffentlichkeit hervor, welches besonders in Form von Augenzeugenberichten französischer und englischer Autoren sowie in Berichten historisch-politischer Zeitschriften, die das Geschehen ausführlich schilderten und kommentierten, seinen Ausdruck fand. Die Gründe für dieses grosse Interesse lagen zum einen in der symbolischen Bedeutung, die der Erhebung von Sklaven gegen ihre Herren innewohnte. Zum anderen liess die zeitliche Nähe zum amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und zur Französischen Revolution, zweier Ereignisse welthistorischen Ausmasses, die Revolution auf Haiti in den Blickpunkt der europäischen Zeitgenossen rücken.
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