Extraktivismus in Ecuador. Neo-Extraktivismus als nachhaltige Entwicklungspolitik?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
615 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346900746
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,3, Universität Kassel (Fachgebreich 5 Gesellschaftswissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Nord-Süd-Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich werde in dieser Hausarbeit der Frage nachgehen, ob es sich beim Neo-Extraktivismus um ein funktionierendes und nachhaltiges Entwicklungsmodell für Ecuador handelt. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand des aktuellen Forschungsstandes den Neo-Extraktivismus mit Fokus auf Ecuador als einer der Vorreiter eben jenes zu präsentieren und ihn anschliessend kritisch zu diskutieren. Ich habe mir für die Untersuchung Ecuador ausgewählt, da es sich bei dem Land unter Präsident Correa um ein Idealtypus des Neo-Extraktivismus handelte. Des Weiteren ist Ecuador in dieser Debatte sehr weit links positioniert, sie sehen sich selbst als Vertreter eines progressiven Neo-Extraktivismus, in welchem Schutz auf Natur und Umwelt gelegt werden solle. Hier ist eine Untersuchung besonders spannend, beispielsweise in Hinblick auf die Yasuni-ITT-Initiative.
Die Menschheit befindet sich kurz vor einer ökologischen Katastrophe, ausgelöst durch den menschengemachten Klimawandel. Die globale Schere zwischen Arm und Reich nimmt immer weiter zu. Gleichzeitig setzten lateinamerikanische Länder wie Ecuador auf eine Entwicklungsstrategie, welche auf der Ausbeutung ihrer natürlichen Ressourcen beruht: den Extraktivismus.
Nach nun 20 Jahren, in denen dieser neue Neo-Extraktivismus in der Politik Lateinamerikas Einzug gehalten hat, gibt der aktuelle Forschungsstand nun her, Revue zu passieren. Mit dem Fall der Rohstoffpreise zur Mitte der 2010er Jahr ist der ursprüngliche Boom der lateinamerikanischen Wirtschaften durch den Extraktivismus nun erst einmal zu Ende gegangen. Auch sozioökonomische Folgen dieser Entwicklungspolitik liegen nun zu Genüge vor, um eine Bewertung vorzunehmen. Und auch in Hinsicht auf die ökologische Diskussion, welche zurzeit bedeutender ist, denn Je, ist eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema nötig. Ich persönlich habe mich für dieses Thema entschieden, da ich interessant fand, dass es sich beim Neo-Extraktivismus um ein gutes Beispiel für die Reproduktion kolonialer Machtstrukturen handelt.
Die Menschheit befindet sich kurz vor einer ökologischen Katastrophe, ausgelöst durch den menschengemachten Klimawandel. Die globale Schere zwischen Arm und Reich nimmt immer weiter zu. Gleichzeitig setzten lateinamerikanische Länder wie Ecuador auf eine Entwicklungsstrategie, welche auf der Ausbeutung ihrer natürlichen Ressourcen beruht: den Extraktivismus.
Nach nun 20 Jahren, in denen dieser neue Neo-Extraktivismus in der Politik Lateinamerikas Einzug gehalten hat, gibt der aktuelle Forschungsstand nun her, Revue zu passieren. Mit dem Fall der Rohstoffpreise zur Mitte der 2010er Jahr ist der ursprüngliche Boom der lateinamerikanischen Wirtschaften durch den Extraktivismus nun erst einmal zu Ende gegangen. Auch sozioökonomische Folgen dieser Entwicklungspolitik liegen nun zu Genüge vor, um eine Bewertung vorzunehmen. Und auch in Hinsicht auf die ökologische Diskussion, welche zurzeit bedeutender ist, denn Je, ist eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema nötig. Ich persönlich habe mich für dieses Thema entschieden, da ich interessant fand, dass es sich beim Neo-Extraktivismus um ein gutes Beispiel für die Reproduktion kolonialer Machtstrukturen handelt.
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