Band 90
Prinzesschen sucht Mutterliebe Fürstenkinder 90 - Adelsroman
Aus der Reihe
Fürstenkinder
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.07.2023
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
742 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989361027
In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkinder" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.
Ihre Lebensschicksale gehen zu Herzen, ihre erstaunliche Jugend, ihre erste Liebe - ein Leben in Reichtum, in Saus und Braus, aber oft auch in grosser, verletzender Einsamkeit.
Grosse Gefühle, zauberhafte Prinzessinnen, edle Prinzen begeistern die Leserinnen dieser einzigartigen Romane und ziehen sie in ihren Bann.
Noch einen Blick auf die Kirche, die auf dem weit in den See hinausgeschobenen Felsen stand, jetzt wie eine zierliche Silhouette gegen den nachtblauen Himmel wirkend, noch einen Blick über die Silberfluten, die leise glucksend an das Ufer stiessen. Es waren schöne Tage mit Madeleine und Francois Corteuille gewesen, schöne Tage und erfolgreiche Tage. Schade, dass sie zu Ende waren. Er hatte zweimal vierundzwanzig Stunden wie in einer anderen Welt gelebt, losgelöst vom Alltag, in einer Harmonie und in einem inneren Frieden, den er bei sich zu Hause schon lange nicht mehr gefunden hatte. War er selbst schuld daran? War es Désirée? Oder lag es bei keinem von ihnen beiden? Er liess den Wagen ganz langsam die Uferstrasse entlangrollen. Sein Blick galt kaum der Strasse, die schon ganz still geworden war, er haftete an einem Schwanenpärchen, das sich wie zwei kleine weisse Schiffchen von den Wellen schaukeln liess. Was aber jetzt neben den Schwänen wie ein weisser Ball auftauchte, das hatte nichts mit ihnen zu tun. Gregor Hochfeld hatte unwillkürlich den Wagen angehalten. Sein Blick suchte, suchte... Ganz still und unberührt lag die Silberfläche vor ihm, nur das Schwanenpaar schaukelte darauf, sonst nichts. Im nächsten Augenblick war der Mann aus der offenen Limousine. Mit einem Sprung hatte er die niedrige Ufermauer überquert und lief die wenigen Schritte zum Wasser. Im Laufen riss er sich den Rock vom Leib und schleuderte die Schuhe weg. Die Schwäne ruderten eilends davon, als etwas laut ins Wasser klatschte. Mit weitausholenden Stössen hielt Gregor auf die Stelle zu, wo die weisse Bademütze zum letzten Male aufgetaucht war. Er tauchte - und da war ein weisser Leib vor ihm, er griff zu, hart in seiner Sorge, hielt ihn und liess sich mit ihm zur Oberfläche des Sees emportragen. Felizitas war eine Sekunde lang wie erstarrt vor Schreck. Bilder überstürzten sich in tosender Eile.
Ihre Lebensschicksale gehen zu Herzen, ihre erstaunliche Jugend, ihre erste Liebe - ein Leben in Reichtum, in Saus und Braus, aber oft auch in grosser, verletzender Einsamkeit.
Grosse Gefühle, zauberhafte Prinzessinnen, edle Prinzen begeistern die Leserinnen dieser einzigartigen Romane und ziehen sie in ihren Bann.
Noch einen Blick auf die Kirche, die auf dem weit in den See hinausgeschobenen Felsen stand, jetzt wie eine zierliche Silhouette gegen den nachtblauen Himmel wirkend, noch einen Blick über die Silberfluten, die leise glucksend an das Ufer stiessen. Es waren schöne Tage mit Madeleine und Francois Corteuille gewesen, schöne Tage und erfolgreiche Tage. Schade, dass sie zu Ende waren. Er hatte zweimal vierundzwanzig Stunden wie in einer anderen Welt gelebt, losgelöst vom Alltag, in einer Harmonie und in einem inneren Frieden, den er bei sich zu Hause schon lange nicht mehr gefunden hatte. War er selbst schuld daran? War es Désirée? Oder lag es bei keinem von ihnen beiden? Er liess den Wagen ganz langsam die Uferstrasse entlangrollen. Sein Blick galt kaum der Strasse, die schon ganz still geworden war, er haftete an einem Schwanenpärchen, das sich wie zwei kleine weisse Schiffchen von den Wellen schaukeln liess. Was aber jetzt neben den Schwänen wie ein weisser Ball auftauchte, das hatte nichts mit ihnen zu tun. Gregor Hochfeld hatte unwillkürlich den Wagen angehalten. Sein Blick suchte, suchte... Ganz still und unberührt lag die Silberfläche vor ihm, nur das Schwanenpaar schaukelte darauf, sonst nichts. Im nächsten Augenblick war der Mann aus der offenen Limousine. Mit einem Sprung hatte er die niedrige Ufermauer überquert und lief die wenigen Schritte zum Wasser. Im Laufen riss er sich den Rock vom Leib und schleuderte die Schuhe weg. Die Schwäne ruderten eilends davon, als etwas laut ins Wasser klatschte. Mit weitausholenden Stössen hielt Gregor auf die Stelle zu, wo die weisse Bademütze zum letzten Male aufgetaucht war. Er tauchte - und da war ein weisser Leib vor ihm, er griff zu, hart in seiner Sorge, hielt ihn und liess sich mit ihm zur Oberfläche des Sees emportragen. Felizitas war eine Sekunde lang wie erstarrt vor Schreck. Bilder überstürzten sich in tosender Eile.
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