Band 111
Meine Mami lebt nicht mehr Sophienlust Extra 111 - Familienroman
Aus der Reihe
Sophienlust Extra
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 3.50
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.08.2023
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
783 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989361447
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreissprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass.
In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der grossen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
Die Leute aus der Umgebung von Wildmoos und Bachenau hatten sich zwar daran gewöhnt, den alten Janosch ausreiten zu sehen, aber noch immer blieben sie stehen, um ihm nachzublicken. Besonders den Kindern hatte er es angetan, weil er immer die Tracht des ungarischen Pferdehirten trug, die weisse Leinenhose, die hohen schwarzen Schaftstiefel, das hochgeschlossene weisse Leinenhemd mit der schwarzen Weste und den niedrigen schwarzen Filzhut. Wenn das Wetter nicht gar zu heiss war, hatte Janosch auch noch den weissgrundigen, buntbestickten Filzmantel umhängen. Der Siebzigjährige wusste, dass er mit diesem fremdländischen Aussehen die Herzen der Kinder gewann. Das war ihm sehr wichtig. Kinder, Pferde und auch andere Tiere waren das Glück seiner alten Tage. Seitdem er im Tierheim Waldi und Co. arbeitete, genoss er dieses Glück. Er war der stets hilfsbereite Freund der Kinder von Sophienlust geworden. Ihnen erzählte er am Lagerfeuer seine abenteuerlichen Geschichten aus der Puszta. Niemand hätte es gewagt, deren Wahrheitsgehalt anzuzweifeln, denn bei dem alten Mann verwischten sich Fantasie und Wirklichkeit so stark, dass er meistens selbst glaubte, alles, was die Kinder in so grosse Spannung versetzte, dass sie ihn am liebsten jeden Tag besucht hätten, irgendwann einmal selbst erlebt zu haben. Andrea von Lehn hätte sich keinen besseren Tierpfleger als den alten Janosch wünschen können. Dass sie ihm erlaubt hatte, das ausgediente Turnierpferd Fortuna mitzubringen, dankte er ihr jeden Tag. Dieses eine Pferd war für ihn nun der Ersatz für viele Pferde, und er freute sich, dass es die Kinder von Sophienlust so geduldig durch das Freigehege trug. Damit Fortuna mehr Auslauf hatte, musste Janosch sich immer wieder auf den Rücken der alten Stute schwingen. Sie passten gut zusammen, der alte bärtige Mann und das schon müde gewordene Pferd. Die Zeit, über Gräben und Hecken zu springen, waren für sie allerdings vorbei. Sie hielten mehr von einem gemächlichen Ritt. Auch an diesem Tag waren die beiden unterwegs. Diesmal hatten sie das Tierheim weit hinter sich gelassen.
In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der grossen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
Die Leute aus der Umgebung von Wildmoos und Bachenau hatten sich zwar daran gewöhnt, den alten Janosch ausreiten zu sehen, aber noch immer blieben sie stehen, um ihm nachzublicken. Besonders den Kindern hatte er es angetan, weil er immer die Tracht des ungarischen Pferdehirten trug, die weisse Leinenhose, die hohen schwarzen Schaftstiefel, das hochgeschlossene weisse Leinenhemd mit der schwarzen Weste und den niedrigen schwarzen Filzhut. Wenn das Wetter nicht gar zu heiss war, hatte Janosch auch noch den weissgrundigen, buntbestickten Filzmantel umhängen. Der Siebzigjährige wusste, dass er mit diesem fremdländischen Aussehen die Herzen der Kinder gewann. Das war ihm sehr wichtig. Kinder, Pferde und auch andere Tiere waren das Glück seiner alten Tage. Seitdem er im Tierheim Waldi und Co. arbeitete, genoss er dieses Glück. Er war der stets hilfsbereite Freund der Kinder von Sophienlust geworden. Ihnen erzählte er am Lagerfeuer seine abenteuerlichen Geschichten aus der Puszta. Niemand hätte es gewagt, deren Wahrheitsgehalt anzuzweifeln, denn bei dem alten Mann verwischten sich Fantasie und Wirklichkeit so stark, dass er meistens selbst glaubte, alles, was die Kinder in so grosse Spannung versetzte, dass sie ihn am liebsten jeden Tag besucht hätten, irgendwann einmal selbst erlebt zu haben. Andrea von Lehn hätte sich keinen besseren Tierpfleger als den alten Janosch wünschen können. Dass sie ihm erlaubt hatte, das ausgediente Turnierpferd Fortuna mitzubringen, dankte er ihr jeden Tag. Dieses eine Pferd war für ihn nun der Ersatz für viele Pferde, und er freute sich, dass es die Kinder von Sophienlust so geduldig durch das Freigehege trug. Damit Fortuna mehr Auslauf hatte, musste Janosch sich immer wieder auf den Rücken der alten Stute schwingen. Sie passten gut zusammen, der alte bärtige Mann und das schon müde gewordene Pferd. Die Zeit, über Gräben und Hecken zu springen, waren für sie allerdings vorbei. Sie hielten mehr von einem gemächlichen Ritt. Auch an diesem Tag waren die beiden unterwegs. Diesmal hatten sie das Tierheim weit hinter sich gelassen.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung