Der deutsche Sprung in die "Weltpolitik". Das außenpolitische Konzept Bernhard von Bülows
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Produktdetails
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Nein
Erscheinungsdatum
11.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
526 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346904768
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,3, Universität Potsdam (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Welche Konzepte und Ideen entwickelte Bülow, welche später die deutsche Aussenpolitik in seiner Funktion als Staatssekretär des Auswärtigen Amtes und als Reichskanzler prägten und warum scheiterte die von ihm wesentlich beeinflusste deutsche "Weltpolitik" letztlich?
Um diesen Fragen nachzugehen, werden, ausgehend von den spezifischen Triebkräften des deutschen Weltmachtstrebens, die tragenden Elemente des aussenpolitischen Konzeptes Bernhard von Bülows untersucht und in diesem Zusammenhang seine Haltung gegenüber Grossbritannien eingeordnet, da es diese europäische Grossmacht in Bülows Augen zu überwinden galt, um Deutschlands führende Stellung in der Welt zu erreichen.
Die Gründe für die fortschreitende aussenpolitische Isolation Deutschlands Anfang des 20. Jahrhunderts sind insbesondere in der Ägide des Mannes zu suchen, der wie kein anderer Regierungsvertreter unter Wilhelm II. der Aussenpolitik seinen Stempel aufdrückte: Bernhard von Bülow, ab 1905 unter dem Namen Bernhard Fürst von Bülow. Durch sein rhetorisches Geschick verstand er es wie kaum ein anderer, die Sehnsüchte der deutschen Bevölkerung und des deutschen Kaisers nach einer Weltmachtstellung aufzugreifen und diese für seine steile politische Karriere einzusetzen. Er war es, der in seiner Rede vom 06.12.1897 vom "Platz an der Sonne" sprach und damit den weltpolitischen Anspruch des deutschen Kaiserreiches in eine Phrase hüllte.
Wichtige Elemente seiner aussenpolitischen Gedanken sollen mit Hilfe dieser Rede und seiner "Hammer-oder-Amboss-Rede" vom 11.12.1899 aufgezeigt und in der Arbeit herausgearbeitet werden. Die Auswahl dieser beiden Reden für diese Arbeit wird mit der hohen aussenpolitischen Wirkung und der Aussagekraft hinsichtlich Bülows aussenpolitischer Gedanken begründet. Ausserdem werden insbesondere Auszüge aus den Briefen Bülows an seinen Freund Philipp Eulenburg miteinbezogen, da sie viel über dessen politische Konzepte verraten.
Um diesen Fragen nachzugehen, werden, ausgehend von den spezifischen Triebkräften des deutschen Weltmachtstrebens, die tragenden Elemente des aussenpolitischen Konzeptes Bernhard von Bülows untersucht und in diesem Zusammenhang seine Haltung gegenüber Grossbritannien eingeordnet, da es diese europäische Grossmacht in Bülows Augen zu überwinden galt, um Deutschlands führende Stellung in der Welt zu erreichen.
Die Gründe für die fortschreitende aussenpolitische Isolation Deutschlands Anfang des 20. Jahrhunderts sind insbesondere in der Ägide des Mannes zu suchen, der wie kein anderer Regierungsvertreter unter Wilhelm II. der Aussenpolitik seinen Stempel aufdrückte: Bernhard von Bülow, ab 1905 unter dem Namen Bernhard Fürst von Bülow. Durch sein rhetorisches Geschick verstand er es wie kaum ein anderer, die Sehnsüchte der deutschen Bevölkerung und des deutschen Kaisers nach einer Weltmachtstellung aufzugreifen und diese für seine steile politische Karriere einzusetzen. Er war es, der in seiner Rede vom 06.12.1897 vom "Platz an der Sonne" sprach und damit den weltpolitischen Anspruch des deutschen Kaiserreiches in eine Phrase hüllte.
Wichtige Elemente seiner aussenpolitischen Gedanken sollen mit Hilfe dieser Rede und seiner "Hammer-oder-Amboss-Rede" vom 11.12.1899 aufgezeigt und in der Arbeit herausgearbeitet werden. Die Auswahl dieser beiden Reden für diese Arbeit wird mit der hohen aussenpolitischen Wirkung und der Aussagekraft hinsichtlich Bülows aussenpolitischer Gedanken begründet. Ausserdem werden insbesondere Auszüge aus den Briefen Bülows an seinen Freund Philipp Eulenburg miteinbezogen, da sie viel über dessen politische Konzepte verraten.
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