Das Frauenbild in den Märchen der Brüder Grimm. Förderung von Geschlechterstereotypen?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
506 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346905109
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Märchenforschung herrschen vier bedeutende Ansätze basierend auf Freud, Jung, Marx und dem Feminismus. Letzterer wurde im Jahr 1987 gegründet und interessiert sich unter anderem für das Bild der Frau im Märchen und die Darlegung der Geschlechterrollen. Auf dieser Theorie stützend soll im weiteren Verlauf auf die Rolle des Frauenbildes in den Märchen der Brüder Grimm eingegangen werden. Um dies zu untersuchen, ist es sinnvoll, anfangs das Konstrukt "Geschlechtsstereotypen" zu erläutern und die herrschenden Geschlechterrollen um das Jahr 1800 zu bestimmen. In Kapitel vier wird die Theorie von Judith Butler herangezogen, während im darauffolgenden Abschnitt auf die Brüder Grimm und deren Märchen genauer eingegangen wird. Schliesslich folgt die Darlegung der Frauenbilder in Märchen. Am Ende wird die aktuelle Märchenforschung anhand ausgewählter Studien beleuchtet und in einem Fazit zusammengefasst.
Die Kinder- und Hausmärchen von Jacob und Wilhelm Grimm zählen zu den bedeutendsten und am häufigsten übersetzten deutschsprachigen Büchern. Sie werden weltweit als Quelle jeglicher Kommunikationsmedien wie Werbung, Filme oder Illustrationen verwendet; vor allem dienen sie der heutigen Unterhaltungsliteratur.
Ihr Bestand wird durch das Volk von Generation zu Generation weitergetragen. Zuerst waren die Erzählungen ausschliesslich an Erwachsene adressiert. Erst im Laufe der Zeit und mit einigen Überarbeitungen entwickelte sich das Kinder- und Hausmärchen zu einer Kinderliteratur. In den Grimm'schen Märchen werden überwiegend junge weibliche Heldinnen dargestellt, die sich im Zentrum der Handlung befinden und bestimmte Problematiken bewältigen müssen, wobei sie dem*der Leser*in entsprechende Weisheiten vermitteln wollen. Sie zeichnen sich unter anderem durch ihre Schönheit, Gehorsamkeit, Tugendhaftigkeit und Passivität aus, dies sind Idealvorstellungen, die sich in der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts wiederfinden lassen. Obwohl diese zeitgenössische Auffassung grösstenteils ausgestorben sind, werden diese Erzählungen immer noch als Erziehungsmittel verwendet.
Die Kinder- und Hausmärchen von Jacob und Wilhelm Grimm zählen zu den bedeutendsten und am häufigsten übersetzten deutschsprachigen Büchern. Sie werden weltweit als Quelle jeglicher Kommunikationsmedien wie Werbung, Filme oder Illustrationen verwendet; vor allem dienen sie der heutigen Unterhaltungsliteratur.
Ihr Bestand wird durch das Volk von Generation zu Generation weitergetragen. Zuerst waren die Erzählungen ausschliesslich an Erwachsene adressiert. Erst im Laufe der Zeit und mit einigen Überarbeitungen entwickelte sich das Kinder- und Hausmärchen zu einer Kinderliteratur. In den Grimm'schen Märchen werden überwiegend junge weibliche Heldinnen dargestellt, die sich im Zentrum der Handlung befinden und bestimmte Problematiken bewältigen müssen, wobei sie dem*der Leser*in entsprechende Weisheiten vermitteln wollen. Sie zeichnen sich unter anderem durch ihre Schönheit, Gehorsamkeit, Tugendhaftigkeit und Passivität aus, dies sind Idealvorstellungen, die sich in der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts wiederfinden lassen. Obwohl diese zeitgenössische Auffassung grösstenteils ausgestorben sind, werden diese Erzählungen immer noch als Erziehungsmittel verwendet.
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