Band 81
Verzeih mir, wenn du kannst Dr. Norden Gold 81 - Arztroman
Aus der Reihe
Dr. Norden Gold
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.08.2023
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
771 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989361829
Nun gibt es eine Sonderausgabe - Dr. Norden Gold
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stösst, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine grossartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Das muss piano gespielt werden. Kannst du nicht lesen?« herrschte Renate Riedl die junge Frau mit der Klarinette ungehalten an und klopfte energisch mit dem Taktstock auf den Notenständer. Doch Julia dachte gar nicht daran, sich von ihrer Tante einschüchtern zu lassen. »Du denkst, du hast immer recht, oder? Hier steht pianissimo, und das ist immer noch ein grosser Unterschied.« »Wer ist hier der Dirigent? Na also, dann halte dich gefälligst an meine Anweisungen, wenn du weiterhin Teil dieses Orchesters sein möchtest.« Renate, der ihr Versehen vor den anderen Kollegen sichtlich peinlich war, wandte ihre Aufmerksamkeit rasch wieder der Musik zu. »Wir beginnen noch einmal bei Takt 13, piano, wenn ich bitten darf.« Die Gemeindemitglieder warfen sich vielsagende Blicke zu, doch keiner sagte ein Wort, so sehr sich Julia auch hilfesuchend umblickte. Als alle nur noch auf sie warteten, hob sie schliesslich ihre Klarinette an den Mund und begann resigniert zu spielen, auch wenn sie mit der Art und Weise, wie Renate das Stück interpretierte, ganz und gar nicht einverstanden war. »Ihr wisst doch alle ganz genau, dass das so nicht richtig ist, oder?« fragte sie, nachdem die Probe zu Ende war und alle Orchestermitglieder, allesamt Einwohner des kleinen Dorfes nahe München, dabei waren, ihre Instrumente zu verstauen. »Warum regst du dich so auf, Mädchen?« wandte sich Elena an die temperamentvolle und engagierte Frau. »Du weisst doch, dass Renate ihre eigenen Vorstellungen von Musik hat. Entweder wir akzeptieren das, oder unser Orchester hat die längste Zeit bestanden.« »Ich finde, es wäre schade drum. Schliesslich haben wir hier im Dorf nicht viele Möglichkeiten zur Zerstreuung«
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stösst, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine grossartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Das muss piano gespielt werden. Kannst du nicht lesen?« herrschte Renate Riedl die junge Frau mit der Klarinette ungehalten an und klopfte energisch mit dem Taktstock auf den Notenständer. Doch Julia dachte gar nicht daran, sich von ihrer Tante einschüchtern zu lassen. »Du denkst, du hast immer recht, oder? Hier steht pianissimo, und das ist immer noch ein grosser Unterschied.« »Wer ist hier der Dirigent? Na also, dann halte dich gefälligst an meine Anweisungen, wenn du weiterhin Teil dieses Orchesters sein möchtest.« Renate, der ihr Versehen vor den anderen Kollegen sichtlich peinlich war, wandte ihre Aufmerksamkeit rasch wieder der Musik zu. »Wir beginnen noch einmal bei Takt 13, piano, wenn ich bitten darf.« Die Gemeindemitglieder warfen sich vielsagende Blicke zu, doch keiner sagte ein Wort, so sehr sich Julia auch hilfesuchend umblickte. Als alle nur noch auf sie warteten, hob sie schliesslich ihre Klarinette an den Mund und begann resigniert zu spielen, auch wenn sie mit der Art und Weise, wie Renate das Stück interpretierte, ganz und gar nicht einverstanden war. »Ihr wisst doch alle ganz genau, dass das so nicht richtig ist, oder?« fragte sie, nachdem die Probe zu Ende war und alle Orchestermitglieder, allesamt Einwohner des kleinen Dorfes nahe München, dabei waren, ihre Instrumente zu verstauen. »Warum regst du dich so auf, Mädchen?« wandte sich Elena an die temperamentvolle und engagierte Frau. »Du weisst doch, dass Renate ihre eigenen Vorstellungen von Musik hat. Entweder wir akzeptieren das, oder unser Orchester hat die längste Zeit bestanden.« »Ich finde, es wäre schade drum. Schliesslich haben wir hier im Dorf nicht viele Möglichkeiten zur Zerstreuung«
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