Die Reitenden Tiroler Landesschützen/Kaiserschützen Die Geschichte der "Gletscher-Husaren"
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
19.07.2023
Verlag
Milizverlag SalzburgSeitenzahl
312
Maße (L/B/H)
20.8/14.7/1.6 cm
Gewicht
654 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-901185-93-9
Die vorliegende Studie befasst sich mit der Geschichte eines Tiroler Landwehr-Truppenkörpers, über den bisher nur wenig bekannt war: die „Reitenden Tiroler Landesschützen“, ab 1917 „Reitende Tiroler Kaiserschützen“. Die aus der k.k. Landwehr formierte Reitende Tiroler Landesschützen/Kaiserschützen Division diente am Ende des 19. Jahrhunderts primär als berittene, gebirgsbewegliche Meldetruppe im Kronland Tirol und formte mit den drei Tiroler Landesschützen Regimentern in Verbindung mit den Standschützen Kompanien zunächst das Rückgrat der Tiroler Landesverteidigung. Die Reitenden Tiroler Landesschützen/Kaiserschützen entwickelten durch gezielte Anpassung ihrer Ausrüstung sowie der Ausbildung von Soldaten und Pferden eine Hochgebirgsaffinität und wurden so ein Teil der k.k. Landwehr Gebirgstruppe. Im Ersten Weltkrieg standen die k.k. Reitenden Tiroler Landesschützen/Kaiserschützen in der österreich-ungarischen Wehrmacht von Oktober 1914, zunächst an den Kriegsschauplätzen der Ostfront gegen das Russländische Reich, als Kavallerietruppe und im weiteren Kriegsverlauf als abgesessene Hochgebirgseinheit an der Südwestfront gegen das Königreich Italien an der Südtirol-, Dolomiten-, und Isonzofront mit dem Schwerpunkt der „Westfront der Tiroler Front“ im Kriegseinsatz bis zum Waffenstillstand 1918. Da dieser Tiroler Truppenkörper – im Gegensatz zu den traditionellen Regimentern – nie in grosser Formation im Einsatz stand, sondern deren verschiedene Eskadronen in Grossverbänden der k.u.k. Armee eingegliedert wurden, kann die Studie als Aufarbeitung einer Mikrogeschichte des Ersten Weltkrieges angesehen werden.
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