Band 107
Ein großer Schritt - in Richtung Glück Toni der Hüttenwirt Extra 107 - Heimatroman
Aus der Reihe
Toni der Hüttenwirt Extra
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.08.2023
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
847 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989362093
Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.
Auf sehr spezielle, romantische Weise findet Toni, der Hüttenwirt seine grosse Liebe in einer bezaubernden Frau, die aus einer völlig anderen Umgebung stammt als der markante Mann der Berge. Sie lernt durch ihn Schönheit und Idylle seiner Heimat kennen und lieben. Gemeinsam eröffnen die beiden allen Besuchern die Werte und Besonderheiten ihres Lebens auf der Alm. Romantik, Beschaulichkeit, dramatische Spannung und feinsinnige Gespräche: Das ist die Welt von Toni, dem Hüttenwirt, der sich niemand entziehen kann.
Liesel Scherers Mann lehnte sich leicht gegen den Türrahmen der Tür, die vom Wohnzimmer auf die Terrasse führte. Er schaute eine Weile seiner Frau zu, wie sie im Garten werkelte, dann schüttelte Otmar Scherer den Kopf und sagte: »Liesel, jetzt ist es aber genug. Höre endlich auf damit, die Beete umzugraben. Das ist keine Arbeit für dich. Ich grabe den Garten um. Du nimmst mir die Arbeit weg. Und was sollen die Nachbarn denken? Sollen sie denken, ich bin jetzt ein Faulenzer geworden, der alles seiner Frau aufbürdet? Oder sollen sie vermuten, dass ich krank bin, dass ich etwas mit dem Rücken habe? Komm, stecke den Spaten in die Erde und lass es gut sein! Ich hole uns zwei Flaschen Bier. Wir setzen uns auf die Terrasse und geniessen den Feierabend, wie wir es jeden Freitag machen. Ausserdem wird die Sonne bald untergehen.« Liesel Scherer nickte. Sie steckte den Spaten in die Erde und ging auf ihren Mann zu. »Du hast recht, ich kann nicht riskieren, dass dein Ruf als Gärtner leidet.« »Ach, um meinen Ruf als Gärtner mache ich mir keine Sorgen. Viel schlimmer wäre es, wenn es hiesse, ich wäre ein fauler Kerl, der seine Frau schuften lässt und auf ihre Kosten eine ruhige Kugel schiebt. Schwere Gartenarbeit kannst du ruhig mir überlassen. Ausserdem weiss ich wirklich nicht, warum du den Garten anders bepflanzen willst?«
Auf sehr spezielle, romantische Weise findet Toni, der Hüttenwirt seine grosse Liebe in einer bezaubernden Frau, die aus einer völlig anderen Umgebung stammt als der markante Mann der Berge. Sie lernt durch ihn Schönheit und Idylle seiner Heimat kennen und lieben. Gemeinsam eröffnen die beiden allen Besuchern die Werte und Besonderheiten ihres Lebens auf der Alm. Romantik, Beschaulichkeit, dramatische Spannung und feinsinnige Gespräche: Das ist die Welt von Toni, dem Hüttenwirt, der sich niemand entziehen kann.
Liesel Scherers Mann lehnte sich leicht gegen den Türrahmen der Tür, die vom Wohnzimmer auf die Terrasse führte. Er schaute eine Weile seiner Frau zu, wie sie im Garten werkelte, dann schüttelte Otmar Scherer den Kopf und sagte: »Liesel, jetzt ist es aber genug. Höre endlich auf damit, die Beete umzugraben. Das ist keine Arbeit für dich. Ich grabe den Garten um. Du nimmst mir die Arbeit weg. Und was sollen die Nachbarn denken? Sollen sie denken, ich bin jetzt ein Faulenzer geworden, der alles seiner Frau aufbürdet? Oder sollen sie vermuten, dass ich krank bin, dass ich etwas mit dem Rücken habe? Komm, stecke den Spaten in die Erde und lass es gut sein! Ich hole uns zwei Flaschen Bier. Wir setzen uns auf die Terrasse und geniessen den Feierabend, wie wir es jeden Freitag machen. Ausserdem wird die Sonne bald untergehen.« Liesel Scherer nickte. Sie steckte den Spaten in die Erde und ging auf ihren Mann zu. »Du hast recht, ich kann nicht riskieren, dass dein Ruf als Gärtner leidet.« »Ach, um meinen Ruf als Gärtner mache ich mir keine Sorgen. Viel schlimmer wäre es, wenn es hiesse, ich wäre ein fauler Kerl, der seine Frau schuften lässt und auf ihre Kosten eine ruhige Kugel schiebt. Schwere Gartenarbeit kannst du ruhig mir überlassen. Ausserdem weiss ich wirklich nicht, warum du den Garten anders bepflanzen willst?«
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