Die Soziologie des Trinkgelds. Sozialer oder ökonomischer Austausch?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
8 (Printausgabe)
Dateigröße
450 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346909664
Essay aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Soziologie - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Bielefeld (Fakultät für Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: In unserem alltäglichen Leben geben wir Trinkgeld. Roland Girtler beschreibt das Geben von Trinkgeld im Restaurant allgemein "als freiwillige Gabe des Gastes für den Kellner, die diesem anzeigen soll, dass man mit ihm und seiner Arbeit zufrieden ist. Kellner, die kein oder nur wenig Trinkgeld bekommen, müssen dies als Zeichen dafür ansehen, dass ihre Tätigkeit vom Gast nicht geschätzt wird". Michael Lynn geht noch weiter und attestiert dem Geben vom Trinkgeld, auf Basis diverser empirischer Studien, die Intention, den:die Kellner:in finanziell zu unterstützen, soziale Anerkennung durch die Gabe zu erlangen und den "Internalized Tipping Norms" gerecht zu werden. In beiden Definitionen lassen sich unterschiedliche Argumentationsstrukturen finden. Hierbei stellt sich nun die Frage, inwiefern sich das Geben von Trinkgeld soziologisch erklären lässt.
Um diese Forschungsfrage beantworten zu können, sollen zunächst das ökonomische und das soziale Tauschmodell nach Peter M. Blau vorgestellt und verglichen werden. Anschliessend soll eine Überprüfung, gebunden an die Empirie Lynns, stattfinden, in welchen Aspekten sich das Geben von Trinkgeld mithilfe dieser Modelle erklären lässt. Daran anknüpfend soll durch eine alternative Erklärung des Trinkgeldgebens von André Kieserling die theoretische Paradoxie jener Modelle abschliessend aufgelöst und mit der Empirie vereinbar gemacht werden.
Um diese Forschungsfrage beantworten zu können, sollen zunächst das ökonomische und das soziale Tauschmodell nach Peter M. Blau vorgestellt und verglichen werden. Anschliessend soll eine Überprüfung, gebunden an die Empirie Lynns, stattfinden, in welchen Aspekten sich das Geben von Trinkgeld mithilfe dieser Modelle erklären lässt. Daran anknüpfend soll durch eine alternative Erklärung des Trinkgeldgebens von André Kieserling die theoretische Paradoxie jener Modelle abschliessend aufgelöst und mit der Empirie vereinbar gemacht werden.
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