• Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
  • Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
  • Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
Neu

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

Fr. 33.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab Fr. 33.90
eBook

eBook

ab Fr. 18.00

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

264

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

464

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

264

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21.6/14.7/3.9 cm

Gewicht

653 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-28419-3

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.3

110 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Ein humorvoller Roadtrip durch die Geschichte der alten DDR

MarcoL aus Füssen am 22.02.2024

Bewertungsnummer: 2137319

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tsokos und Tsokos, das sind das Ehepaar Anja und Michael. Sie haben diesen wunderbaren Roman rund um Heinz „Heinzi“ Labensky geschrieben , und kramen dabei tief in der DDR Geschichte. Heinzi ist ein besonderer Mensch, mit einer wahrlich besonderen Sicht auf so manche Dinge. Denn, mit dem Denken hat er es nicht so. Da wurde er von der Natur wirklich ziemlich benachteiligt, auch wenn so manche Gedanken von ihm oftmals in ihrer Naivität gar nicht mal so verkehrt erscheinen. Aber seine geistige Tolpatschigkeit lässt ihn in so manches Fettnäpfchen treten. Dafür hat er aber etwas, was vielen anderen Menschen gründlich entsagt blieb: ein aufrichtiges Herz. S.31: „Seine Mutter selbst erklärte ihm das alles so, dass er ganz einfach da, wo Herz und Hirn vergeben wurden, leider nur einmal seine Hand gehoben habe.“ Gegen Ende, auf S.458, folgt auch noch so ein schöner Satz: „Luftschlösser brauchten keine Baugenehmigung, aber sie halfen einem, nicht die Hoffnung zu verlieren.“ Denn Heinz gab niemals die Hoffnung auf. Die weiterführende Schule wurde ihm als „förderungsunfähig“ verwehrt, und so schlug er sich mit Jobs durch, die sonst keiner machte. Wir begleiten ihn von seinen Kindertagen an bis zu seinem 79sten Lebensjahr quer durch die Geschichte von DDR und BRD. Wir treffen auf Russengeneräle, Schatzsucher, nichtentnazifizierte DDRler, Honecker und Brandt, usw. Und immer mit dabei: seine Rita. Also zumindest in seinen Gedanken. Von Kindesalter an waren sie Freunde, wohnten in der tiefsten DDR die es nur gab. Während Labensky sich mit seinem Schicksal abfand, wollte Rita mehr. Vor allem eines: in den Westen fliehen. Labensky hatte sich und Rita geschworen, dass er immer auf sie aufpassen wird (man ahnt schon das Chaos). Doch Rita verschwand, machte ihr Ding, während Heinzi verzweifelt zurückblieb. Er tümpelte wie ein Forrest Gump durch die DDR Geschichte, und weist auch manchmal Ähnlichkeiten zum „Hundertjährigen“ von Jonas Jonasson auf. Denn seine Begegnungen mit gewissen Persönlichkeiten blieb für diese nicht ohne Folgen. Nur zweimal traf er in seinem Leben noch auf Rita, bis sie endgültig von seiner Bildfläche verschwand – und auch diese Begegnungen blieben nie ohne Folgen. Vor allem für Rita. Die Erzählung erfolgt in Rückblenden, welche Heinz während einer Busreise nach Warnemünde seinen wechselnden Reisenachbarn erzählt. Er hatte einen Brief von einer Frau aus W. erhalten, in welchem ein Bezug zu ihm und Rita (welche anscheinend tot war) hergestellt wurde. Also setzte er sich ohne lange nachzudenken sogleich in den Bus, und machte sich auf an die Ostsee. Und somit beginnt die Geschichte und mutiert zu einem herrlichen Roadtrip. Die Sprache ist frech, direkt. Manche Sprüche lassen einen beim Lesen richtig schmunzeln, und setzen der ganzen Erzählung, welche viele ernste Themen (u.a. viele DDR-Sachen) aufgreift, eine humoristische Note. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen, mochte die Art und Weise der Sprachführung. Ein geschichtlicher Roadtrip durch die alte DDR. Absolute Leseempfehlung für diesen wirklich wunderbaren Roman, auch wenn ich für mich tatsächlich Parallelen zu Forrest und „seiner“ Jenny fand.

Ein humorvoller Roadtrip durch die Geschichte der alten DDR

MarcoL aus Füssen am 22.02.2024
Bewertungsnummer: 2137319
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tsokos und Tsokos, das sind das Ehepaar Anja und Michael. Sie haben diesen wunderbaren Roman rund um Heinz „Heinzi“ Labensky geschrieben , und kramen dabei tief in der DDR Geschichte. Heinzi ist ein besonderer Mensch, mit einer wahrlich besonderen Sicht auf so manche Dinge. Denn, mit dem Denken hat er es nicht so. Da wurde er von der Natur wirklich ziemlich benachteiligt, auch wenn so manche Gedanken von ihm oftmals in ihrer Naivität gar nicht mal so verkehrt erscheinen. Aber seine geistige Tolpatschigkeit lässt ihn in so manches Fettnäpfchen treten. Dafür hat er aber etwas, was vielen anderen Menschen gründlich entsagt blieb: ein aufrichtiges Herz. S.31: „Seine Mutter selbst erklärte ihm das alles so, dass er ganz einfach da, wo Herz und Hirn vergeben wurden, leider nur einmal seine Hand gehoben habe.“ Gegen Ende, auf S.458, folgt auch noch so ein schöner Satz: „Luftschlösser brauchten keine Baugenehmigung, aber sie halfen einem, nicht die Hoffnung zu verlieren.“ Denn Heinz gab niemals die Hoffnung auf. Die weiterführende Schule wurde ihm als „förderungsunfähig“ verwehrt, und so schlug er sich mit Jobs durch, die sonst keiner machte. Wir begleiten ihn von seinen Kindertagen an bis zu seinem 79sten Lebensjahr quer durch die Geschichte von DDR und BRD. Wir treffen auf Russengeneräle, Schatzsucher, nichtentnazifizierte DDRler, Honecker und Brandt, usw. Und immer mit dabei: seine Rita. Also zumindest in seinen Gedanken. Von Kindesalter an waren sie Freunde, wohnten in der tiefsten DDR die es nur gab. Während Labensky sich mit seinem Schicksal abfand, wollte Rita mehr. Vor allem eines: in den Westen fliehen. Labensky hatte sich und Rita geschworen, dass er immer auf sie aufpassen wird (man ahnt schon das Chaos). Doch Rita verschwand, machte ihr Ding, während Heinzi verzweifelt zurückblieb. Er tümpelte wie ein Forrest Gump durch die DDR Geschichte, und weist auch manchmal Ähnlichkeiten zum „Hundertjährigen“ von Jonas Jonasson auf. Denn seine Begegnungen mit gewissen Persönlichkeiten blieb für diese nicht ohne Folgen. Nur zweimal traf er in seinem Leben noch auf Rita, bis sie endgültig von seiner Bildfläche verschwand – und auch diese Begegnungen blieben nie ohne Folgen. Vor allem für Rita. Die Erzählung erfolgt in Rückblenden, welche Heinz während einer Busreise nach Warnemünde seinen wechselnden Reisenachbarn erzählt. Er hatte einen Brief von einer Frau aus W. erhalten, in welchem ein Bezug zu ihm und Rita (welche anscheinend tot war) hergestellt wurde. Also setzte er sich ohne lange nachzudenken sogleich in den Bus, und machte sich auf an die Ostsee. Und somit beginnt die Geschichte und mutiert zu einem herrlichen Roadtrip. Die Sprache ist frech, direkt. Manche Sprüche lassen einen beim Lesen richtig schmunzeln, und setzen der ganzen Erzählung, welche viele ernste Themen (u.a. viele DDR-Sachen) aufgreift, eine humoristische Note. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen, mochte die Art und Weise der Sprachführung. Ein geschichtlicher Roadtrip durch die alte DDR. Absolute Leseempfehlung für diesen wirklich wunderbaren Roman, auch wenn ich für mich tatsächlich Parallelen zu Forrest und „seiner“ Jenny fand.

Der etwas andere Blick auf die DDR und die deutsche Geschichte

schlumeline aus Jülich am 22.02.2024

Bewertungsnummer: 2137102

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heinz Labensky lebt im Osten Deutschlands, in einem Feierabendheim. Den Westen hat er nie kennengelernt, weder zu Zeiten der Mauer noch danach. Weit gereist ist er eigentlich auch nie und wenn, dann wohl nur für seine Jugendliebe Rita. Als ihn nun ein Brief erreicht, in dem es um genau diese Jugendliebe geht, macht sich Heinz Labensky auf die Reise. Mit einem Bus fährt er in Richtung Ostsee, um dort vielleicht endlich etwas zu erfahren über das damalige Verschwinden von Rita. Während der Fahrt lernt Hein Labensky die unterschiedlichsten Mitfahrer kennen und allen hat er etwas zu erzählen, Geschichten aus seinem Leben, die die Leserschaft zum Staunen bringen werden. Was Heinz Labensky erlebt hat, ist nämlich besonders und noch besonderer wird es aus seiner Sicht. Er, der nie gut in der Schule war und diese dann als förderungsunfähig ohne Abschluss verlassen musste, hat dennoch seinen Weg im Leben gefunden. Diese Geschichte ist berührend und lässt uns teilhaben an der Geschichte der DDR, an ihren politischen Machenschaften, am Leben der damaligen Zeit überhaupt. Wir blicken als Leser hinter die Kulissen und dürfen uns überraschen lassen. Die Reise mit dem Bus ist jetzt nicht unbedingt der erwartete Roadtrip, aber in jedem Fall eine lohnende Reise durch das Leben des Heinz Labensky mit einem Blick auf sein Leben und einem Blick auf ein Land, dessen Vergangenheit und Gegenwart. Besonders gefallen haben mir die außergewöhnlichen Sprachbegriffe aus dem Osten, die ich als Westdeutsche so teilweise noch nie gehört habe. Copyright © 2024 by Iris Gasper

Der etwas andere Blick auf die DDR und die deutsche Geschichte

schlumeline aus Jülich am 22.02.2024
Bewertungsnummer: 2137102
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heinz Labensky lebt im Osten Deutschlands, in einem Feierabendheim. Den Westen hat er nie kennengelernt, weder zu Zeiten der Mauer noch danach. Weit gereist ist er eigentlich auch nie und wenn, dann wohl nur für seine Jugendliebe Rita. Als ihn nun ein Brief erreicht, in dem es um genau diese Jugendliebe geht, macht sich Heinz Labensky auf die Reise. Mit einem Bus fährt er in Richtung Ostsee, um dort vielleicht endlich etwas zu erfahren über das damalige Verschwinden von Rita. Während der Fahrt lernt Hein Labensky die unterschiedlichsten Mitfahrer kennen und allen hat er etwas zu erzählen, Geschichten aus seinem Leben, die die Leserschaft zum Staunen bringen werden. Was Heinz Labensky erlebt hat, ist nämlich besonders und noch besonderer wird es aus seiner Sicht. Er, der nie gut in der Schule war und diese dann als förderungsunfähig ohne Abschluss verlassen musste, hat dennoch seinen Weg im Leben gefunden. Diese Geschichte ist berührend und lässt uns teilhaben an der Geschichte der DDR, an ihren politischen Machenschaften, am Leben der damaligen Zeit überhaupt. Wir blicken als Leser hinter die Kulissen und dürfen uns überraschen lassen. Die Reise mit dem Bus ist jetzt nicht unbedingt der erwartete Roadtrip, aber in jedem Fall eine lohnende Reise durch das Leben des Heinz Labensky mit einem Blick auf sein Leben und einem Blick auf ein Land, dessen Vergangenheit und Gegenwart. Besonders gefallen haben mir die außergewöhnlichen Sprachbegriffe aus dem Osten, die ich als Westdeutsche so teilweise noch nie gehört habe. Copyright © 2024 by Iris Gasper

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge

von Anja Tsokos, Michael Tsokos

4.3

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
  • Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
  • Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge