Die deutsche Energiewende – Terminologie und Diskurs Eine linguistische Untersuchung von den Ursprüngen bis zum Atomausstieg 2011
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
19.07.2023
Herausgeber
Jörg MeierVerlag
Weidler Buchverlag BerlinSeitenzahl
223
Maße (L/B/H)
21/14.8/1.5 cm
Gewicht
331 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-89693-791-9
Aus einem interdisziplinären Blickwinkel im Rahmen der Angewandten Germanistischen Linguistik möchte dieser Band einen Hintergrund zur Erforschung des Wortschatzes und des Diskurses bilden, die mit dem Energiebereich verbunden sind.
Speziell fokussiert die Untersuchung die Terminologie der erneuerbaren Energien als Bestandteil des deutschen Mediendiskurses zum Energiewende-Prozess. Dieser wird diachron anhand von Begriffen und Texten rekonstruiert, die für seine Entwicklung ab den 1970er Jahren von Belang (gewesen) sind. Beleuchtet wird ausserdem die diskursive Rolle von Lexemen, welche die Renaissance des Energiewende-Begriffes in den Medien im Zuge des Atomausstiegsbeschlusses von 2011 geprägt bzw. beeinflusst haben: Dazu zählen etwa das Kompositum Atomausstieg selbst, die Kurzform EEG und der Anglizismus Fracking.
Aufgrund des neuen, durch den russisch-ukrainischen Krieg geänderten deutschen und internationalen Energieszenarios entsteht das Bedürfnis nach weiteren Untersuchungen, die sich mit den Entwicklungen des entsprechenden Diskurses befassen. In dieser Hinsicht möchte dieses Buch die Relevanz des Themas Energie unter einem linguistischen Blickwinkel hervorheben und zugleich einen Anstoss zu seiner Weiterforschung anbieten.
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